Pavement – New York, 23.09.2010

Ort: Summerstage Central Park, New York

Als Marie-Jose van der Kolk vor einigen Wochen im Kölner Saturn zu einer Autogrammstunde vorbeischaute, erzählte ein Bericht im Kölner Stadtanzeiger die Geschichte von Joachim und Gerd. Die Zwillinge sind seit Anfang der 90er Jahre große Fans. Genauso wie Markus und Anke, beide Mitte 30. Beide sind ebenso große Fans und Markus verriet dem Stadtanzeiger, dass sie sogar ihre Urlaube nach den Tourterminen planen. Schon viermal reiste er wegen ihren Konzerten extra nach Mallorca. „Fans planen Urlaub nach Tourneedaten“ so denn auch die Artikelunterschrift im Kölner Stadtanzeiger. Leute gibt’s! Wir würden sowas ja auch machen, jederzeit und immer, wenn es unser Budget erlauben würde. Das macht es aber nicht, und so müssen wir uns die Rosinen rauspicken. Pavement sind eine solche Rosine, und da wir nun schon mal in New York weilen, können wir uns auch gleich noch eine weitere Show geben. Es ist die dritte der insgesamt vier Central Park Summerstage Auftritte. Und, was soll ich sagen: Grundsätzlich alles so wie die Konzerte davor. Nette Leute, blauer Himmel, alles in allem ein toller Tag. Klar, die Setlist weist einige Abweichungen auf, und Stephen Malkmus Stimme klingt angekratzt. Kein Wunder, nach der Tortur von vier Konzerten an vier Tagen. (Vor den Shows im Central Park gab es bereits eine in Brooklyn). Aber es wird im Laufe der nächsten zwei Stunden nicht schlimmer, und so fällt es gar nicht weiter ins Gewicht. Dem guten Konzertabend unter einem lauen New Yorker Stadthimmel stand also mal wieder nichts im Wege. Außer wir uns selbst.

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Pavement – New York, 21.09.2010

Ort: Summerstage Central Park, New York Vorband: Thee Oh Sees

Komm’, weil es so schön modern klingt, erzähle ich es noch einmal. Also, vor gut einem Jahr nährten sich erste Pavement Reunion Gerüchte. In verschiedenen Blogs gab es zarte Andeutungen und Hinweise wurden dahingehend interpretiert, dass es 2011 soweit sein könne, dass sich die hoch wichtige und sehr relevante 90er Indierock Gruppe Pavement wieder für einige Liveauftritte zusammenfindet. Eines Abends stand ich gelangweilt im Düsseldorfer zakk. Es war gerade Umbaupause und in wenigen Augenblicken sollten Dinosaur Jr. die Bühne betreten. Also las ich etwas gedankenverloren die aktuellen Twitter Feeds, um die Wartezeit zu überbrücken. Stutzig und hibbelig wurde ich bei einem Tweet von Brad Searles. Dem Kollegen mit dem wundervollen Bostoner Musikblog Bradleys Almanac (http://www.bradleysalmanac.com/) folge ich schon Ewigkeiten. Seine Tweets sind interessant und sehr empfehlenswert, sein Blog überdies sensationell. Also, Brad schreibe von einem Reunionkonzert in new York im September 2011. Sein Tweet- Link führte auf die Matadorseite. Ich schrieb meinem Konzertfreund Christoph eine sms und fragte ihn, ob er schon was von einem Reunionkonzert Pavement gehört hätte oder gar diese Ankündigung bestätigen könne. Seine Antwort lies nicht lange warten: ja, auf der Matadorseite stehe etwas vom 21.09.2011 und New York City. Da wir beide nicht nur große Pavement Verehrer sind, sondern auch nur ungern machbare Konzerte links liegen lassen, war die Sachlage nach zwei weiteren sms Nachrichten klar. Trunken vor Glück beschlossen wir, am Freitag Punkt 16.01 Uhr Karten via Ticketmaster für dieses Konzert zu kaufen (um 10 Uhr Ortszeit sollte der Vorverkauf beginnen). Um 16.15 Uhr hatten wir die Tickets (und somit auch den 2010er Urlaub) gebucht. Das sich im Laufe des Jahres herausstellen sollte, dass vor dem eigentlichen Reunionkonzert noch eine ganze Welttournee platziert wird, konnten wir ja nicht ahnen. So wurde das ursprüngliche Exklusivkonzert ein Pavementkonzert unter fünfen. In Berlin, Barcelona, Njimwegen waren sie schon, und wir auch.

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Pavement – Nijmegen, 06.07.2010

Ort: Doornroosje, Nijmegen Vorband: zZz, WM Halbfinale Niederlande vs Uruguay Was für ein Tag! McDonalds verkauft Hoeneß Würstchen, die Niederlande zieht ins WM-Finale ein und wir waren bei unseren Lieblingsindies.…

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Pavement – Berlin, 19.05.2010

Ort: C-Halle, Berlin Vorband: Quasi Denn sie wissen nicht, was sie spielen! So oder so ähnlich muss es sich für Mark Ibold, Scott Kannberg, Bob Nastanovich und Steve West angefühlt…

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01 Pavement

Es gibt Reunion, die freuen mich mehr als andere. Als Pavement für 2010 eine Reuniontour ankündigten, war mein Sparbuch schnell geplündert und Tickets für das ein oder andere Konzert schnell…

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