- Seit 2002 Dinge über Musik und so -

Fever Ray – Köln, 17.03.2018

Fever Ray sind mir nur bekannt als quasi Nachfolgeband der schwedischen Elektropopband The Knife. Nachdem die Geschwister Karin und Olof Dreijer 2014 The Knife auflösten, machte Karin Dreijer einfach alleine weiter. Beziehungsweise konzentrierte sie sich ab da auf ihr Soloprojekt Fever Ray, ein erstes Album Fever Ray als Fever Ray hatte sie bereits 2009 veröffentlicht; zu einer Zeit, als The Knife noch existierten. Im letzten Jahr erschien dann relativ kommentarlos Plunge, das zweite Album von Katrin Dreijer als Fever Ray.

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Gorillaz – Köln, 20.06.2017

Und plötzlich steht Damon Albarn vor mir. Reflexartig strecke ich ihm meine Hand entgegen, in die er bereitwillig einschlägt. In diesen Sekunden bin ich wieder der twentysomething Fan, der die Gelegenheit nicht missen möchte, seinem musikalischen Helden nahe zu kommen. Blur, Britpop, du weißt Bescheid. Was hätte ich in den 1990er Jahren für diesen Handschlag gegeben. Aber wir haben 2017, ich bin älter und so ärgere ich mich Sekunden später ein wenig über meine Entscheidung. Damon Albarns Hand ist schwitzig und klebrig, nun kleben auch meine Finger. Waschen geht nicht, die Gorillaz sind noch nicht einmal mit ihrem Albumset durch. Da muß ich jetzt durch.

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Pixies – Köln, 24.11.2016

Und alle so: hahaha hahaha hahaha. („Tame“). Es ist immer gut, wenn Black Francis ins Mikrofon schreit. Keiner kann das so gut wie er. Das Angebot kam überraschend und kurzfristig. Hast du Lust zu den Pixies zu gehen? So lautete tags zuvor die Anfrage. Ab und an schreibe ich Konzertberichte für ein Onlinemagazin, der ursprünglich angesetzte Schreiber schien kurzfristig ausgefallen zu sein. Ich zögerte nicht, obwohl ich diese Art von ‘Auftragsarbeiten‘ nur sehr ungern und nicht zu oft machen möchte. Der Zwang, ein paar Worte abliefern zu müssen, ist mir nicht geheuer. Aber in diesem Fall stimmte ich zu.

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Foals – Köln, 27.02.2016

Die Foals sind eine gute Liveband. Die Foals sind eine gute Liveband. Die Foals sind eine gute Liveband. Man kann zu dem neuen Foals Album What went down stehen wie man möchte: zu wenig Indierock, zu viel Gitarren, zu wenig Vertracktheit, zu wenig Raffinesse, zu viel Elektronik. Mir persönlich gefällt es sehr. Ich habe es in den letzten Tagen ein paar Mal gehört und Fakt ist: Song Nummer eins, den sie auch an diesem Abend als erste - und

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The Libertines – Köln, 10.02.2016

Andreas Bourani. Der hatte mir an diesem vermaledeiten Tag noch gefällt. Andreas Bourani bespielt die Lanxess Arena in Köln. Soweit, so ‘na ja‘. Das würde mich normalerweise sehr wenig interessieren, wenn ich nicht just an diesem Abend durch den Kölnarena-Tunnel und durch Deutz in Richtung The Libertines gewollt hätte. Wollte ich aber, und so stand ich, da das Konzert sehr viele Menschen, die gegen halb acht

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Garbage – Köln, 31.10.2015

Plötzlich war da Blitzeis. Ich weiß nicht, ob es Ende der 1990er Jahre diesen Begriff für plötzliches auftretendes Glatteis schon gab, heutzutage würde man es so nennen. Blitzeis. Es ruiniert uns unseren Garbage Konzertbesuch. Wir waren an diesem Wintersonntag auf dem Weg aus dem nördlichen Ruhrgebiet in Richtung Köln. Garbage sollten im Palladium auftreten, Grund genug, dahin zu fahren. Das Wetter war widrig, es

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Interpol – Köln, 25.01.2015

Ich mache sowas eigentlich grundsätzlich nicht, mir vor einem Konzert die Setlisten der vergangenen Konzerte angucken oder gar noch mal die Platten der Konzertbands anhören. Ich möchte mich von einem Konzert noch ein Stück weit überraschen lassen, die Musik nochmals, falls nötig und länger nicht gehört, neu und quasi unverbraucht erleben.

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Franz Ferdinand – Köln, 12.03.2014
Franz Ferdinand

Franz Ferdinand – Köln, 12.03.2014

Ort: Palladium, Köln Vorband: Citizens! Franz Ferdinand Franz Ferdinand sind durch. Also für mich. Da mag mir ihr neues Album Right words, Right thoughts, Right action noch so sehr ans Herz gelegt werden, ich fürchte, ich möchte es mir nicht bewusst anhören. Gehört habe ich es natürlich, im Hintergrund lief es ein-, vielleicht zweimal. Aber es hinterließ keinen Eindruck, es weckte null Neugierde auf mehr. Überhaupt ist es eine merkwürdige Situation zwischen mir und den Bands der britischen Klasse von 2005. Maxïmo Park, Editors und Block Party sind mir schon länger nicht mehr wichtig und mit Franz Ferdinand – obwohl mit Abstand die Klassenbesten – scheint es ähnlich zu laufen. Diese Musikphase habe ich unbewusst zu den Akten gelegt, mit den Bands irgendwie abgeschlossen. Selbstverständlich mag ich noch den ein oder andere Song, Lieblinge verschwinden nicht, Bloc Partys „Waiting for the 7 a. m.“ finde ich immer noch großartig, aber in Summe ist die 2005er Generation nicht mehr spannend. Da verbindet mich schon mehr mit den Brit-Jahrgängen 93 bis 95. Pulp, Cast, Bluetones, Oasis und Blur. Wie kommt das? Hat das was mit dem Alter zu tun und mit dem Eintrittszeitpunkt einer Band in ein Leben? Hängt man eher einer Band nach, die einem in jüngeren Jahren wichtig war als einer, die man erst im mittleren Alter entdeckt? Oder anders gefragt, wieso begeistern mich heute die Bluetones viel mehr als es Franz Ferdinand tun, obwohl ich beiden Bands ein gleich großen Enthusiasmus entgegen gebracht habe, als ich sie entdeckt habe. Das Argument, ich mag die einen mehr als die anderen, sticht also nicht. Also warum kommen mir Hits wie „Michael“ und „Matinee“ viel überspielter vor als „Slight return“ oder „Cut some rug“? Ich finde bisher keine Antworten.

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Editors – Köln, 12.11.2009

„In this light and on this evening“. Die Editors spielten gestern in Köln. Das Konzert wurde vom kleineren E-Werk auf die andere Straßenseite ins Palladium…

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Portishead – Köln, 06.04.2008

Paralysiert! Das Konzert des Jahrzehnts! 37 Gänsehautschauer und noch mehr! Welche Worte könnten diesem Konzert gerecht werden? Ich finde keine, daher möchte ich nichts schreiben…

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