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Mono – Heerlen, 17.10.2018

Zu „Breathe“ habe ich endgültig verstanden, dass es eine gute Idee, nach Heerlen zu fahren. Es ist der Moment, in dem Gitarrist Takaakira Goto seinen Lederschemmel umschmeißt, sich auf den Bühnenboden kniet und die Gitarre wie ein Gottesanbeter gegen die Hallendecke reckt. Es wummert und dröhnt im Niewe Nor, der kleine Saal flirrt im Blau- und Weisslicht der Bühnenleuchten.

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The Posies – Heerlen, 12.10.2018

In meiner Kindheit gab es bei uns kaum Kreisverkehre. Spontan kann ich mich an keinen Kreisverkehr erinnern, den ich als Kind mit dem Fahrrad durchqueren durfte. Diese kreuzungsfreie Straßenführung kannte ich nur aus Urlauben in den Niederlanden. Dort waren sie in den 1980er Jahren bei Straßenplanern äußerst beliebt und auf Ausflugsfahrten entsprechend oft anzutreffen. Der Vorteil dieser Art der Verkehrsführung liegt auf der Hand: ruhiger, stetiger Verkehrsfluss und sicheres Einmünden oder Abbiegen.

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Magnapop – Heerlen, 04.02.2018

Es gibt so Bands, die wird man sein Leben lang nicht los. Magnapop gehören für mich zu diesen Bands, andere auch. Hot boxing kaufte ich damals auf einer CD Börse in der Stadthalle. Seinerzeit galt die Devise. Wenn zwei Songs auf einem Album gut sind, dann lohnt der Kauf. Bei Magnapop waren diese beiden Songs „Slowly, slowly“ und „Lay it down“. Und ja, der Kauf lohnte sehr. Denn nach mehrmaligem Hören kamen viel weitere Lieblinge dazu, „Texas“, „Ride“, „Here it comes“.

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TaxiWars – Heerlen, 12.12.2017

Tags zuvor googelte ich ein paar TaxiWars Videos. Ich wollte mir vorab einen Eindruck davon verschaffen, wie die belgische Band live auftritt. Manchmal bin ich so neugierig, möchte mich nicht überraschen lassen und spiekste ein bisschen im Internet umher. Die Links führten mich zu einem Livevideo des älteren Songs „Death ride through wet snow“. Während das Video so lief, fiel mein Blick in die Kommentarzeilen unterhalb des Videos.

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Metz – Heerlen, 30.05.2016

Metz. Die Band, nicht die Stadt. Sie waren eine meiner großen Überraschungen des Primavera 2013. Sie spielten auf der Pitchfork Bühne ein Konzert, das mich regelrecht aus den Socken gehauen hat. Gitarre, Schlagzeug, Bass und eine Hyperaktivität, die sich voll und ganz in der Musik wiederspiegelte. Metz hatten gerade ihre Debütplatte rausgehauen, ich war beeindruckt.

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Tuxedomoon – Heerlen, 23.05.2016

Es gibt Bands, für die bin sogar ich nicht alt genug. Also nicht nicht alt genug, um sie nicht zu hören, aber nicht alt genug, um sie in ihrer Hochphase mitbekommen zu haben. Hüsker Dü zum Beispiel, oder The Stranglers oder The Clash. Ich war damals noch zu jung, um sie aufzunehmen, mir anzuhören. Meine Ohren liebten damals Nena, Kajagogoo, Alphaville oder Frankie goes to Hollywood. Tuxedomoon gehören auch in diese Kategorie Bands.

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