| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Ben Lee

Die Zeit zwischen den Jahren. Nichts muss, alles kann. Seit jeher gehören die vier Tage zwischen Weihnachten und Neujahr zu meinen Lieblingstagen. Draußen ist es ruhig, drinnen bewege ich mich in einem gleichgültig-gemütlichen Zustand, der mich sehr oft einfach nur vor den Fernseher zieht. Stundenlang sitze ich dann da und vertrödele die Zeit mit Serien gucken. Alles kann, nichts muß.

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Euphoria mo(u)rning

Neulich beim Wühlen in der heimischen Plattenkiste. 1999 veröffentlichte Chris Cornell sein wunderbares Debütalbum Euphoria morning. Soundgarden hatten sich zwei Jahre zuvor aufgelöst und Chris Cornell liefert auf seinem Debüt Musik abseits des Grunge Metal Alternative Rock. Ich empfehle es sehr! „Can’t change me“ bringt gleich im ersten Song die unglaubliche Stimme des Sängers in den Vordergrund und muss all diejenigen bekehren, die Chris Cornell nur für einen null acht fuffzehn Rocksänger hielten. 2015 wurde eine remasterte Version des Albums veröffentlicht. Neben dem Fehlen der französischen Version von „Can’t change me“ (braucht auch eigentlich niemand), die 1999 auf den internationalen Pressungen des Albums vertreten war, fällt mir noch etwas anderes auf: Der Albumtitel hat sich geändert.

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Konzerte & Fußball

Alle Jahre wieder, oder genauer gesagt, alle 2 Jahre wieder, stellt sich im Juni / Juli die Frage, was wichtiger / schöner / besser sei: Das Abendspiel der Fußball-WM bzw. Fußball-EM oder doch der sommerlich stickige Konzertsaal? Auch wenn Deutschland bereits im Flieger nach Hause sitzt, bleibt für mich die Frage offen. Die Spiele der Mannschaft sind und waren mir nie die interessantesten Begegnungen. Klar fiebere ich hier mit, aber insgeheim freue ich mich mehr auf die anderen Spiele. Auf die Belgier, die Urus, das schöne Spiel der Niederländer oder das turnusmäßig wiederkehrende Gewurschtel der Argentinier.

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