Quicksand – Köln, 15.11.2017

Ort: Luxor, Köln Vorband: No Joy Ich mag die Stimme von Walter Schreifels, so schrieb ich es letzte Woche unter einen Facebookpost, nachdem ich die aktuelle Single aus Interiors geteilt…

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!!! – Köln, 05.11.2017

Ort: Luxor, Köln Vorband: Bellchild Chk Chk Chk oder !!!. Ganz wie es die Syntaxvorschriften der digitalen Datenverarbeitung und Dokumentenspeicherung in den diversen Datenbanken erlauben und zulassen. Sonderzeichen in Dateinamen,…

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Ash – Köln, 04.12.2016

Ort: Luxor, Köln Vorband: - Wenn ich meine letzten Konzertbesuche Revue passieren lasse, komme ich ins Nachdenken. Es waren doch ganz schön viele 1990er Jahre Erinnerungsveranstaltungen dabei: Pixies, L7, The…

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Savages – Köln, 03.03.2016

Ort: Luxor, Köln Vorband: Bo Ningen Bo Ningen waren gut. Die japanisch/englische Gruppe eröffnete das Savages Konzert in Köln und ist auch auf der gesamten Adore life Tour als Vorband…

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Best Coast – Köln, 02.11.2015

Ort: Luxor, Köln Vorband: PINS Die Überraschung kommt gleich zu Beginn des Abends. „Warum war ich damals eigentlich bei Best Coast im MTC, als sie zusammen mit Sky Larkin auftraten“…

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Stars – Köln, 20.01.2015

Ort: Luxor, Köln weitere Band: Children

StarsWas machen eigentlich That Petrol Emotion? Gibt’s die Band überhaupt noch? Diese ersten Fragen, die das Stars Konzert aufwarf, hatten nichts mit der kanadischen Band zu tun. Oder doch. Denn der mit Edding selbst gekritzelte Bandname auf dem weißen T-Shirt, das Stars Sänger Torquil Campbell unters einem dunklen Sakko trug, hieß: That Petrol Emotion. Ich recherchiere und lese, dass die Band seit 2009 eine Pause einlegt. Es gibt die irische Band also noch, auch wenn sie seit ihrem letzten Album, das That Petrol Emotion vor gut 20 Jahren veröffentlicht haben, nur sporadische Liveauftritte hatten. Vielleicht sollte ich in den nächsten Tagen mal wieder Chemicrazy raussuchen und einlegen. 1990 wurde ich über einen Zimmerkollegen während meiner Dülmener Grundwehrdienstzeit auf die Band aufmerksam, und er überspielte mir dankenswerterweise Chemicrazy auf Kassette und brachte sie mir mit. Vielleicht greife ich aber lieber zur neuen Stars Platte No one is lost, um den guten Eindruck des Konzertes mitzunehmen und mir endlich auch die Konserve schön zu hören. Denn ja, das aktuelle Album finde ich bisher so naja. War die letzte Platte The North in meinen Ohren die schwächste Stars Platte für immer, toppt das aktuelle Album diese Ansage nochmal. Hörte ich auf „The North“ mit dem famosen „The 400“ wenigstens einen Hit, so blieb mir dieses Gefühl beim wochenendlichen Hören der aktuellen Platte gänzlich versagt. Was machen eigentlich That Petrol Emotion? Gibt’s die Band überhaupt noch? Diese ersten Fragen, die das Stars Konzert aufwarf, hatten nichts mit der kanadischen Band zu tun. Oder doch. Denn der mit Edding selbst gekritzelte Bandname auf dem weißen T-Shirt, das Stars Sänger Torquil Campbell unters einem dunklen Sakko trug, hieß: That Petrol Emotion.

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Minor Alps – Köln, 03.05.2014

Ort: Luxor, Köln Vorband: Herrek

Minor Alps

Minor Alps

Mal wieder: Von den Minor Alps kenne ich nur einen halben Song, alle Nada Surf Platten und das Lemonheads Album. Was die Lemonheads und Nada Surf mit den Minor Alps zu tun haben, ist schnell erläutert: Hauptprotagonisten der Band sind Juliana Hatfield (unter anderem Teilzeitbassistin bei den Lemonheads) und Matthew Caws, Sänger und Kopf von Nada Surf. Zusammen bilden die beiden Minor Alps und haben im vergangene Jahr mit ‚Get there‘ ihr Debütalbum veröffentlicht. Das die Fakten. Als ich mir die samstägliche Abendgestaltung überlegte, war ich lange unsicher, wie ich mich entscheiden solle. Zwei durchaus interessante Bands gastierten in der Stadt, Messer und eben die Minor Alps. Für die ebenfalls auftretenden Markus Wiebusch und Peter Gabriel interessierte ich mich im Vorhinein weniger, was aber, wie ich am Morgen in der Tageszeitung las, ein Fehler war. Peter Gabriel spielte das komplette ‚So‘ Album, das durchaus seine Stärken hat und auch ein schönes Liveerlebnis gewesen wäre. Dass ich mich dann für die Band entschied, von der ich nur einen halben Song kannte und gegen die sehr guten Messer, deren Album ich derzeit rauf und runter höre, entbehrt sicher jeglicher Logik. Nun, manchmal entscheide ich komisch. Und ist Unberechenbarkeit nicht viel spannender? Nein, ist sie nicht, aber da ich das Messer Album ja bereits kenne, sollte es an diesem Abend an der Zeit, die Minor Alps näher kennenzulernen. (Und nebenbei bemerkt war ich 1992 ein kleiner Juliana Hatfield Fan, als sie damals die süße Zweitstimme in „Great big No“ oder den Anheizerpart in „Bit part“ gab (I wanna bit part in your life, I just wanna bit part in your life)).

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Wintersleep – Köln, 05.05.2013

Ort: Luxor, Köln Vorband: Giantree

Wintersleep

Drei BMW seien umlackiert, sagte mein fünfjähriger Neffe am Samstagnachmittag zu mir, als ich ihn vom Fernseher abholte. Es lief das Qualifying zum DTM Rennen in Hockenheim und für meinen Neffen war es dringend notwendig, sich das anzuschauen. „Aha“, antwortete ich, weil ich mich in Autosachen so überhaupt gar nicht auskenne und sonst nichts antworten konnte. „Aha, und warum wurden die umlackiert?“ „Na weil doch jetzt eine neue Sasion beginnt und es andere Fahrer gibt.“ Als er mir dann noch sagte, dass das gerade kein Audi sei sondern ein BMW, war ich ganz schnell ganz still und lockte ihn wenig später nach draußen. Du Schlaumeier, lass uns mal Fußball spielen. Mein Neffe ist ein kleiner großer Autofan, aber Fußballspielen kann er nicht. Ich zwar auch nicht, aber für einen fünfjährigen reicht es noch so gerade. Das Fazit: Ausgleich in Sportdingen und alles in allem ein ruhiges entspanntes Wochenende. Die passende Musik zum Wochenende wäre „Island in the sun“ oder irgendwas ähnlich fluffig, seichtes, leichtes. „Califorina“ von Phantom Planet zum Beispiel, es fällt in eine ähnliche Kategorie. Wie komme ich jetzt zu Wintersleep? Die Band aus Halifax ist nicht unbedingt bekannt für ihre Sommerhits, obwohl, vielleicht reichen die Sommer in Kanadas Provinz Nova Scotia nicht zu mehr Fluffigkeit und Leichtheit, so dass Wintersleep Songs Sommersongs sind und wir das nur nicht mitbekommen. Ich weiß es nicht, ich war noch nie dort und es ist jetzt ja auch nicht so, als ob Wintersleep die Miesepeter und Herbstgänger wären.

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Art Brut – Köln, 03.05.2013

Ort: Luxor, Köln Vorband: Big Business

Art Brut

Art Brut und Eddie Argos sind noch da. Als ich vor einigen Wochen ihre Konzertankündigung für das Luxor las, wunderte mich das schon ein wenig, ich dachte irgendwie und warum auch immer, das es Art Brut nicht mehr gibt. Das letzte Mal begegnete ich Eddie Argos in seinem Projekt „Everybody Was in the French Resistance...Now!“, das er zusammen mit Dyan Valdés ( The Blood Arm) vor drei Jahren ins Leben rief. Sie veröffentlichten mit „Fixin' the Charts, Vol. 1“ eine Album, auf dem sie mit ihren Songs Antworten auf andere Songs geben. So ist "Walk Alone" zum Beispiel die Antwort auf Gerry and the Peacemaker „You’ll never walk alone“, oder "Billy's Genes" eine Antwort auf „Billie Jean“. Aber zurück zu Art Brut. Die Band feiert in diesen Tagen ihr zehnjähriges Jubiläum. Grund genug, ein Best of Album zu veröffentlichen und ein wenig durch die Gegend zu Touren. „Top of the Pops“ – wie auch sonst - heißt das Best of Werk, das bis auf den Überhit „Moving to L.A.“ alle guten und schönen Art Brut Songs enthält. Und nach der Veröffentlichung einer Platte folgt eben eine Konzerttour, denn „what’s a Best Of without a retrospective live show? Not much.“ Richtig Eddie! Es wäre nichts Halbes und nichts Ganzes. Also, die alten Kollegen zusammengetrommelt, ein bisschen üben und raus auf die Bühne. Und da ist alles so wie es immer war. Eddie Argos springt und erzählt und singt und tanzt.

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Stars – Brüssel / Köln, 16./17.12.2012

Ort: Botanique, Brüssel und Luxor,Köln Vorband: Zeus

Brussels is always an option. Als sich die kanadischen Stars für Dezember im näheren Dunstkreis der Voreifel ankündigten, war aus einer Idee rasch der Plan entwachsen, ihr Brüsseler Konzert mit einem wochenendlichen Kurztrip zu verbinden. Es ist ein Katzensprung in die belgische Hauptstadt, der Zug braucht keine 2 Stunden, die Geschäftshotels im Norden der Stadt an Samstagen und Sonntagen sehr erschwinglich und die Botanique einer der besten Konzertorte Europas. Also wenig, was dagegen sprach. Und vieles sprach dafür. Die Stars gehören zu meinen uneingeschränkten Lieblingsbands. Ich mag die Kanadier, sie sind so normal, sie haben so schöne Melodien und der zwei-Personengesang von Amy Millan und Torquil Campbell gibt den Stars die gewisse Besonderheit, die sie von vielen anderen Bands unterscheidet und sie aus dem Pool der Indiepopbands herausragen lässt. Was haben sie nicht schon für Hits geschrieben, „Your ex-lover is dead“, „My favorite book“, „The night stars here“ um mal die größten zu nennen. Eigentlich könnte ich hier noch 40 weitere Songs aufzählen. Im Sommer erschien „The north“, ihr aktuelles Album. Wie andere auch war ich beim ersten Durchhören etwas enttäuscht. Wo war der Ohrwurm? Wo waren die auf Anhieb funktionierenden Songs? „The north“ hatte all die nicht. Oder aber ich fand sie nicht. Es schien die schwächste Platte der Stars seit langem zu sein. Nun gut, immer Champions League ist auch für die besten schwierig.

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Amanda Palmer & The Grand Theft Orchestras – Köln, 03.11.2012

Ort: Luxor, Köln Vorband: Jherek Bischoff

„Hat sie ihre Stimme wieder?“ Diese Frage erreichte mich am Samstagnachmittag via sozialem Netzwerk und traf mich relativ überraschend. „Wieso?“ fragte ich daher zurück. Mit dem Amanda Palmer Konzert am Abend im Kölner Luxor hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht beschäftigt, fügte aber ein „ist sie kränklich?“ an dies einsilbige „Wieso“. Die Antwort ließ nur einige Minuten auf sich warten. Am Freitag in Paris sei ihr Konzert in eine Art Karaoke Show mutiert, nachdem Amanda Palmer im Laufe des Abends die Stimme total versagt blieb. Leute aus dem Publikum wurden auf die Bühne geholt und durften die Gesangspart übernehmen. Am Samstag dann hätte Amanda gepostet, dass sie zwar in Köln sei, aber total hinüber und dass ihr Saturn-Gig jetzt nur noch aus Signieren bestünde und ohne kleine Gesangseinlage auskommen müsse und dass sie für heute Abend eine ähnlich interessante Show erwarte wie die gestrige in Paris. Ohne Gudrun vom Konzerttagebuch hätte ich das alles nicht erfahren und wäre ahnungslos ins Luxor gelatscht. Gudrun scheint tief drin zu sein im Amanda Palmer Fantum, ich bin es beileibe nicht. Nach der freitäglichen Zuspätkommen-Pleite machte ich mich am Samstag zeitig auf den Weg. „Theatre is evil“, die neue Amanda Palmer Scheibe hatte ich mir zuvor noch gedownloadet, ganz unvorbereitet wollte ich dann doch nicht sein. Das etwas ältere Album „Who killed Amanda Palmer“ mochte und mag ich sehr, „Leeds united“ oder „Oasis“ höre ich sehr oft. Über „Theatre is evil“ kann ich noch nichts sagen, zwei nebenbei Hördurchgänge reichen nicht aus, um es irgendwo einzuordnen. Da ich es aber beide Male nicht vorschnell ausgemacht habe, muss es gut sein. Also das Luxor, also Amanda Palmer, der mittlere Konzertabend an diesem Wochenende.

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The Lemonheads – Köln, 12.05.2012

Ort: Luxor, Köln Vorband: Swearing at Motorists

„Oh, Dortmund führt 1:0.“ Einen Satz, den ich nicht hören wollte. Ich stieg gerade aus dem Zug aus, als ich im Vorbeilaufen auf dem Bahnsteig diesen Gesprächsfetzen unfreiwillig aufschnappte. So hatte ich mir das an diesem Abend nicht vorgestellt. Den ganzen Tag hatte ich mit mir gerungen, ob ich am Abend des Pokalendspiels, des spannendsten, ausgeglichendsten und herausragendsten der letzten Jahre, zum Lemonheads Konzert fahren solle oder nicht. Würde ich historisches verpassen? Wäre es nicht besser, live die Fernsehübertragung zu verfolgen als mich in einem Club rumzutreiben und die Lemonheads zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit zu sehen? Nicht leichter machte mir die Entscheidung der Luxemburger Abend am Ende des letzten Monats, als Evan Dando und Band ein wirklich tolles Konzert spielten, das unbedingt große Lust auf mehr machte. Und vielleicht wiederholen sie das ja an diesem Abend. Es später nur nachlesen zu können würde mich dann ziemlich ärgern. Überdies lag das Ticket im Korb, schon seit Wochen. Eine Zwickmühle, in der ich saß, die mich jedoch dazu trieb, gegen halb acht in den Zug zu steigen und Richtung Köln zu fahren. Für einen Samstagabend war der Nahverkehr spärlich besucht, und - bildetet ich es mir nur ein, oder war der Frauenanteil im Wagon wirklich deutlich höher als an anderen Tagen. Es war wahrscheinlich Einbildung denn als ich in Köln ankam schien alles so wie immer. Klar, der Kölner ist wahrscheinlich nicht in erster Linie Borusse oder Bayern-Fan, der Lokalkolorit im Fantum ist auch in der selbsternannten fröhlichsten Stadt Deutschlands stark ausgeprägt, selbst wenn es derzeit fussballtechnisch wenig zu lachen gibt. (Woran auch Herr Stanislawski wenig ändern wird!) Mein Plan war der, mir das Pokalspiel im Anschluss an das Konzert aus der Konserve anzuschauen und bis dahin nichts von Ergebnissen oder Tendenzen aus Berlin an mich herankommen zu lassen. Dass dieser Plan schon nach wenigen Minuten scheiterte, war ein blöder Umstand. Auf der anderen Seite waren erst wenige Minuten gespielt, das machte den Videoabend nur bedingt kaputt. Gott sei Dank - damit dann auch genug des nicht musikalischen Berichtteils - sollte es die letzte Wasserstandsmeldung bleiben, die ich mitbekam. Die Lemonheads also. Zum zweiten Mal wollte ich mir das Über-Album „It’s a shame about Ray“ live anhören. Laut und in voller Länge.

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