Browsing tag: live music hall

The Jesus and Mary Chain – Köln, 25.04.2017


Die Band The Jesus and Mary Chain hat mich nie sonderlich berührt. Das gebe ich offen und unumwunden zu, finde es aber, je länger ich an diesem Tag darüber nachdenke, umso merkwürdiger. Es überrascht mich deswegen, weil The Jesus and Mary Chain all das vereinigen, was mich seit meinen 20er Jahren in der Musik und an Bands fasziniert: Gitarren, Lärm, Hoffnungslosigkeit. Gerade Ende der 1980er Jahre, als ich viel House of love, The Sundays, Kitchen of distinction oder My bloody valentine hörte, hätten sie perfekt in meine Lebenssoundtrackplaylist gepasst. Doch hätte, hätte Fahrradkette. The Jesus and Mary Chain fand nicht statt. Nicht so richtig zumindest. Also nicht in dem würdevollen Maß, das sie verdient hätten. Natürlich kannte ich „Head on“ (und das nicht erst seit Trompe le Monde und den Pixies), „Blues from a gun“, „April skies“, „Just like honey“ oder „Some Candy talking“,

Dinosaur Jr. – Köln, 03.11.2016


Es war eine anstrengende Woche. Arbeitstechnisch lag viel an, die Konzerte der letzten Tage lagen mir noch in den Beinen und auch sonst zeigte sich die obligatorische Herbstmüdigkeit. Aber zum Dinosaur Jr. musste und wollte ich mich aufraffen. Nützt ja nüschts. Auch wenn die Bahn durch Schienenersatzverkehr unmöglich zu nehmen ist, und ich so eine halbe Stunde in der Umgebung der Live Music Hall einen Parkplatz suchen musste, beides ließ mich nicht wirklich davon abhalten, das hier durchzuziehen.
Ein Parkplatz ward gefunden, die Vorband beim letzten Ton des letzten Songs, als ich die Halle betrat.

Warpaint – Köln, 30.10.2016


Als „Undertow“ erklang, war alles gut.
Dieser 30.10. bot konzertmässig einfach zu viele Möglichkeiten, um die richtige herauszusuchen. Die Minor Victories spielten in Düsseldorf, Suuns und Warpaint in Köln. Wo gehste da hin? Ist doch alles gut. Ein Drittel der möglichen Auswahl fiel weg, da sich für die Minor Victories eine weitere Gelegenheit beim Crossing Border nächstes Wochenende auftut, für die andren beiden Drittel gab es leider keinen erreichbaren Alternativtermin. Dadurch, dass ich zu allem Überfluss auch noch für beide Konzerte ein Ticket kaufte – manchmal bin ich schon arg durcheinander -, wurde die Entscheidung nicht leichter.

Manic Street Preachers – Köln, 25.04.2016


James Dean Bradford kommt als erster auf die Bühne. Leise spielt er die ersten Takte von „Elvis Impersonator: Blackpool Pier“. Post-Punk, Hardrock. Irgendwas dazwischen. Die Manic Street Preachers stammen aus Wales, und ihr Rock war immer ein bisschen rauer als der der anderen britischen Bands. Gerade in den Anfangsjahren hatten die Manic Street Preachers damit quasi ein Alleinstellungsmerkmal, erst mit dem in 2 Jahren 20 Jahre alt werdenden This is my truth tell me yours wurden sie poppiger.

Nada Surf – Köln, 04.04.2016


1996. Nada Surf veröffentlichen ihr fulminantes Debütalbum High/Low. Als Produzent verpflichteten sie hierfür einen gewissen Rick Ocasek, den damaligen Hitproduzenten der Sparte Indiepop / College Rock schlechthin. Rick Ocasek produzierte unter anderem Weezer’s blaue und grüne Album, oder auch diverses Material von Guided by Voices). In diesem Jahr feiert nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten High/Low 20 jähriges Veröffentlichungsjubiläum. Eigentlich Grund genug für eine schöne Albumtour.

Grimes – Köln, 21.02.2016


Die beiden ersten Alben der Musikerin Claire Boucher lungern irgendwo auf meiner Festplatte. Als ich am Nachmittag Visions und Halfaxa höre, erkenne ich keinen Song wieder. Im Gegenteil. Gerade die schwer eingänglichen Songs des Debütalbums verwirren mich. Grimes hatte ich anders in Erinnerung, vielleicht etwas poppiger, nicht so experimentell verfrickelt.
Dabei hätte ich die noch sehr junge Kanadierin schon einmal live

Blumfeld – Köln, 27.08.2014


Ort: Live Music Hall, Köln Vorband: – Blumfeld. Warum kommen die denn jetzt auf Tour? Okay, 20 Jahre L’etat et moi ist ein Grund für eine Jubiläumsalbumtour. Andere haben das auch getan. Von anderen wiederum wünsche ich es mir sehr, dass sie es tun. Keine weiteren Fragen, keine weiteren Bemerkungen. In der aktuellen Musikexpress ist

Warpaint – Köln, 23.02.2014


Ort: Live Music Hall, Köln Vorband: All we are Liebe Warpaint, wie geht es Euch? Jenny war ja am Sonntag arg erkältungstechnisch angeschlagen, dass sie gar zwischenzeitlich die Bühne verlassen musste. Ich hoffe, sie hat sich wieder etwas erholt und kannst die nächsten Tagen in alter Frische bestreiten. Ihr habt ja noch ein paar Auftritte

Beady Eye – Köln, 22.02.2014


Ort: Live Music Hall, Köln Vorband: – Hier geht’s nur bedingt um Musik. Als Liam Gallagher kurz vor dem Konzert alleine auf die Bühne kommt, sich in  unnachahmlicher Art den ersten Reihen zuwendet und anschließend quasi den DJ höchstpersönlich von der Bühne schickt wird klar, warum und wegen wem die meisten Leute hier sind. Beady

My bloody Valentine – Köln, 05.09.2013


Ort: Live Music Hall, Köln Vorband: – „All the songs sound the same“ heisst eine alte Wedding Present Platte. Das passt auch zu MBV. Da ihre Konzerte immer gleich ablaufen, reicht eine musikalische Zusammenfassung zu beiden Abenden. Bei Lieblingsbands lege ich die Messlatte immer sehr hoch an. Das geschieht unbewusst, eher in einer Art Selbstverständlichkeit.

Foals – Köln, 20.03.2013


Ort: Live Music Hall, Köln Vorband: Jagwar Ma Die Foals hatte ich lange nicht mehr auf dem Schirm. Ihr drittes Album lungert im CD Regal, wurde von mir aber bisher sträflich vernachlässigt. Dabei liebte ich „Antidotes“, das erste Album und auch mit „Total life forever“ konnte ich viel anfangen. „Spanish sahara“ ist großartig und zeigte

dEUS – Köln, 28.11.2011


Ort: Live Music Hall, Köln Vorband: #deus281111, so sollten wir unsere tweets, likes und +1 taggen, die wir an diesem Abend über die Smartphonetastaturen in die weite Welt jagen. Der Plan der belgischen Band ist es, ein Tourtagebuch aus allen Tweets zu erstellen. Ob das Projekt gelingt oder scheitert, kann jeder von uns hier nachschauen.

Elbow – Köln, 08.11.2011


Ort: Live Music Hall, Köln Vorband: Howling bells We have a grandios Konzert gesehen. Wenn Roman Weidenfeller für seinen (zugegeben etwas abgewandelten) Kommentar den Fussballspruchpreis 2011 erhält, dann müssen Elbow für ihr gestriges Konzert in der Kölner Live Music Hall alle Preise dieser Welt einstreichen. Mein lieber Herr Gesangsverein, was für eine Darbietung. Hut ab!

TV on the Radio – Köln, 05.07.2011


Ort: Live Music Hall, Köln Vorband: Ghostpoet Es gibt Songs, die erkenne selbst ich nach zwei, drei Takten sofort. Es sind die mit den markanten Anfängen, den ureigensten Gitarren- oder Bassabfolgen. „Waiting room“ von Fugazi ist so ein Song. Da hat sich der Bassbeginn irgendwie in meinem Hirn festgesetzt und bleibt dort für alle Zeit.

Foals – Köln, 06.12.2010


Ort: Live Music Hall, Köln Vorband: The Invisible Die Foals. Lange nicht mehr gehört. Also ich nicht. Im Mai diesen Jahres veröffentlichten sie ihr zweites Studioalbum „Total life forever“. Es ist der Nachfolger des überaus innovativen und wegweisenden, ich könnte auch sagen bahnbrechenden, Debüt „Antidotes“. „Antidotes“ war und ist ein tolles Album, und so rannten

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