| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Giant Sand – Köln, 03.12.2018

Facebook erinnerte mich letzte Tage daran, dass ich ziemlich genau vor einem Jahr Howe Gelb mit seinen beiden Mitmusikern live gesehen habe. Als Howe Gelb Trio gaben sie im tollen Domicil in Dortmund ein Jazzkonzert, das mich sehr beeindruckte. Howe Gelb, diesen Kerl hatte ich bis dato gar nicht auf meiner Musiklandkarte. Trotzdem oder gerade deswegen überlegte ich sehr lange, ob ich das Giant Sand Albumkonzert zu Return to the valley of rain besuchen sollte oder nicht.

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Scout Niblett – Köln, 19.11.2018

Ich erinnere mich sehr gerne an das Scout Niblett Konzert auf dem Dach des Museums Ludwig zurück. Wir saßen auf Bierkästen, blickten Richtung Domturmspitzen und lauschten den nur mit E-Gitarre vorgetragenen Songs. Himmel, wie lange ist das jetzt her? 4 Jahre? Damals hörte ich sehr viel Scout Niblett Sachen, It’s up to Emma und so.

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FACS – Köln, 15.11.2018

Ein Fakt: FACS, oder sollte ich der Einordnung halber sagen ex-Disappears, wollte ich vom ersten Tag der Konzertankündigung an sehen. Soweit, so gut. Blöd wurde es dann, als just für denselben Tag ein Konzert meiner Seattle Favoriten Mudhoney im Gebäude 9 terminiert wurde. Himmel, hat die Woche nicht mehrere Tage! Ich mag Mudhoney sehr, aber ebenso hörte ich Disappears gerne zu.

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Repetitor – Köln, 14.11.2018

Repetitor sind in Deutschland relativ oft unterwegs. Meine nachmittägliche Recherche ergab für nahezu jedes der letzten vier Jahre Konzerttermine der serbischen Postpunk Band. Komisch, dass sie mir da nicht früher über den Weg gelaufen sind und ich die Band erst vor ein paar Wochen zum ersten Mal gehört und gelesen habe.

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Rolling Blackouts Coastal Fever – Köln, 13.11.2018

Ich kann mir diesen sperrigen Bandnamen einfach nicht korrekt merken. Rolling Back Coastal, Rolling Coastal Blackout, Rolling Blackout Coastal Fever. Rolling Blackouts Coastal Fever. Abgekürzt lese ich auch oft Rolling Blackouts CF, was auf mich wie ein Fußballvereinsname wirkt. Rolling Blackouts Coastal Fever sind eine australische Band, von deren Existenz ich ehrlich gesagt bis vor ein paar Wochen nichts wusste.

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Karies – Köln, 08.11.2018

Public Service Broadcasting in Bochum, Jon Spencer in Köln, Tocotronic in Bochum, Karies in Köln. In Sachen Konzertbesuche sind Novembertage Entscheidungstage. ‘Irgendwas mit Zahnarztbesuch‘ schrieb ich nachmittags und fand das amüsant. ‘Zähneputzen nicht vergessen‘ hallte es mir entgegen, als ich erzählte, dass ich zu Karies gehe.

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They might be giants – Köln, 01.10.2018

„Ana Ng“. Tanzflächenfüller in der Dortmunder Live Station und erster Hit der They might be giants. Es ist 1990 und „Ana Ng“ mein erster, und - so kann ich jetzt sagen - bisher einziger bewusster Berührungspunkt mit den beiden Johns, John Flansburgh und John Linnell. Natürlich nahm ich danach noch „Istanbul (not Constantinople“oder „Dr Worm“ wahr, auch erkannte ich die They might be giants in der TV Serie Malcom mittendrin als Soundtrack Schreiber, aber eines der unzähligen Studioalben der They might be giants habe ich nie gehört.

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Iceage – Köln, 12.09.2018

Denke ich an Iceage, denke ich zuallererst an Manni das Mammut und Sid das Faultier, die sich durch die letzte Eiszeit quälen und Abenteuer erleben.  Im zweiten Gedankengang kommt mir die Band Iceage in den Sinn, die ich einst am frühen Abend auf einer der Primavera Bühnen gesehen habe. Im Gegensatz zu den spanischen Emo-Punk Bands, die zuvor und danach spielten, bleibt mir ihr Auftritt stärker in der Erinnerung. Warum genau, kann ich nicht sagen. Vielleicht hat es auch etwas mit Manni und Sid zu tun.

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Anna Burch – Köln, 10.09.2018

Das King Georg schließt bald seine Pforten. Also zumindest musikalisch. Die derzeitigen Betreiber hören zum Jahresende auf, las ich die Tage, wie es mit Konzerten im King Georg weitergeht, man hat noch keinen Plan. Ein paar Jahre lang war der ex-Nachtklub mit seiner Nicht-Bühne Hort wunderbarer feiner Musikkonzerte. Ein Liebhaberprogramm von Musikliebhabern, sorgsam und spannend zusammengestellt. Der Satz klingt so richtig wie kitschig. Immer wieder spielten hier neben jungen, neuen Bands auch altsemestrige Indiehelden, von denen man glaubte, sie gäbe es gar nicht mehr.

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Destroyer – Köln, 28.08.2018

Der Tag nach dem Bataclan Anschlag war ein Samstag. Ich saß zuhause und überlegte die letzten Stunden, ob es klug, gut und richtig ist, den Abend im Kölner Luxor bei einem Konzert zu verbringen. Zu sehr beschäftigte mich das, was sich in Paris ereignet hat. Andererseits, ich hatte ein Ticket und es spielte nicht irgendwer. Es spielte meine damalige absolute Lieblingsband, deren Album Poison season ich rauf und runter hörte. Ja, ich freute mich wie Bolle auf Destroyer. Nachdem ich später am Tag die Thematik nochmals mit einem Freund am Telefon diskutiert hatte, entschied ich mich, ins Luxor zu gehen.

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Blonde Redhead – Köln, 19.08.2018

Aus mir heute nicht mehr nachzuvollziehenden Gründen besitze ich eine Blonde Redhead CD. Ich vermute, dass 23 seinerzeit relativ verbreitet war und in den Musikmagazinen hochgelobt wurde, wie sonst sollte ich auf die Idee gekommen sein, 23 zu kaufen? Beziehungsweise viel spannender ist die Frage, warum ich außer 23 keine weitere Blonde Redhead Platte besitze Auf beide Fragen habe ich heute keine Antworten.

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Clap your hands say yeah – Köln, 16.07.2018

Clap your hands say yeah dürfen keine 2-Alben-wonder Band bleiben! Dafür mag ich Alec Ounsworth Leiergesang zu sehr, dafür kann ich zu „Satan said dance“ zu gut tanzen, dafür ist sind Melodien in „The skin of my yellow country teeth“ zu schön. Man merkt vielleicht, Clap your hands say yeah höre ich sehr gerne, und so mache ich mich nicht gänzlich emotionslos auf den Weg ins Gebäude 9. Es ist der heißeste Tag des Jahres und ich möchte diese Band sehen, um die es nach den beiden großen Alben Clap your hands say yeah und Some loud thunder definitiv zu leise geworden ist.

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The Breeders – Köln, 05.07.2018

Nun also doch noch The Breeders. Warum denn auch nicht? Auf dem Primavera vor ein paar Wochen habe ich sie noch verpasst bzw. das zeitgleich stattfindende Thundercat Konzert war mir wichtiger. Ruhigen Gewissens konnte ich den Breeders Auftritt ein paar Bühnen weiter allerdings nicht sausen lassen, denn dass es später im Gloria klappen würde, war nicht von langer Hand geplant.

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… and you will know us by the trail of dead – Köln, 13.06.2018

Major Label Debüt. Durchbruchalbum. Source Tags & Codes wurde 2002 via Interscope veröffentlicht. Warum die Band nun gerade jetzt damit auf Tour geht, erschließt sich nicht direkt. Letztes Jahr erschien zum 15-jährigen eine aufwendige Vinylbox und eine Doppel-CD Edition von Source Tags & Codes. Im Winter letzten Jahres sollte dann in London ein Albumkonzert folgen, das jedoch von der Band abgesagt wurden. Arbeiten an einem neuen Album wurden unter anderen als Grund genannt. Von einem neuen Album habe ich nichts mehr gehört, dafür wurden aber im Frühjahr ein paar Konzerte angekündigt.

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