List-o-mania 2013 > LiveActs und das beste Konzert

[gallery link="file" columns="6" type="thumbnails" ids="4616,4659,4671,4678,4692,4700,4707,4717,4721,4729,4734,4739,4749,4753,4760,4772,4777,4768,4798,4803,4821,4822,4823,4824"] 53 Konzertberichte. Doch wieder so viele. So spannend und abwechslungsreich kam mir mein Konzertjahr 2013 gar nicht vor. Waren die Konzerte und Festivals etwa nicht so gut, dass sie mir nicht stärker in deutbarerer Erinnerung blieben? Gab es soviel anderes Drumherum, dass sie einfach nicht so wichtig waren? Nun, sicherlich waren meine Abende und Ausflüge nicht schlechter als die Jahre davor, also wird es wohl andere Gründe geben.

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List-o-mania 2011 > LiveActs und das beste Konzert

Das mit mir und den Konzerten war in diesem Jahr gar nicht so einfach. Ganz abgesehen davon, dass ich aufgrund meines Fernstudiums nicht mehr so viel freie Zeit übrig hatte, um mir die Nächte um die Ohren zu schlagen, es gab doch tatsächlich eine Phase Anfang des Jahres, in der ich auch kaum Lust verspürte, mir Livemusik anzuschauen. Viele gute Bands und schöne Abende gingen mir so durch die Lappen. Mist! Aber im Frühjahr legte sich diese alberne Marotte und ich war wieder Willens, mehr Musik zu sehen. Und der Sommer sollte noch manche Überraschung parat haben. Sufjan Stevens zum Beispiel. Der Amerikaner, der so abgedrehte Dokumentationen über Highways produziert, die – bestimmt künstlerisch auf allerhöchstem Niveau – mich so überfordern, dass ich sie mir in einem Stück nicht anschauen kann, schoss dabei den Konzertvogel ab. Es war der Donnerstagabend auf dem Primavera Festival. Im Internet reservierten wir Tickets für das Auditorium, einem Theater- und Konzertsaal mit begrenzter Sitzplatzkapazität und enormer Akustik. Dort sollte Sufjan Stevens um halb acht auftreten. Sein Konzert wollten wir uns ansehen, parallel lief auf den anderen sechs Bühnen nicht viel, was wir großartig verpassen würden. Also stellten wir uns eine Stunde vorher an, ließen die Taschenkontrolle über uns ergehen und kamen pünktlich um halb acht im Saal an. Wir ergatterten uns noch Sitzplätze in der dritten reihe und ließen uns gemütlich nieder. Das wir die nächsten knapp drei Stunden hier verbringen würden, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Egal, nachdem DM Stith das Vorprogramm darbot, gab es diese unglaubliche Stevens Show, die ich nicht in Worte fassen kann. Konfetti, Filmchen, Engelsflügel, ach, alles fällt mir gar nicht mehr ein. Aber Bilder sagen eh mehr als Worte.

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