Interpol – Kopenhagen, 27.08.2017

Ort: DR Koncerthuset, Kopenhagen Vorband: Communions Ein bisschen Elbphilharmonie in Kopenhagen. Auf der Reise nach Kopenhagen lese ich, dass der Bau des Konzerthauses in Kopenhagen einige Parallelen zur Entwicklung der…

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Interpol – Luxemburg, 19.08.2017

Ort: Den Atelier, Luxemburg Vorband: Froth Nach dem Konzert sitzen zwei Männer in Anzügen an der Bar des Sabotage. Sie diskutieren mit den Umstehenden. Irgendwann wird es ein bisschen lauter,…

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Interpol – Köln, 25.01.2015

Ort: Palladium, Köln Vorband: Health

Interpol

Ich mache sowas eigentlich grundsätzlich nicht, mir vor einem Konzert die Setlisten der vergangenen Konzerte angucken oder gar noch mal die Platten der Konzertbands anhören. Ich möchte mich von einem Konzert noch ein Stück weit überraschen lassen, die Musik nochmals, falls nötig und länger nicht gehört, neu und quasi unverbraucht erleben. Und so lasse ich all die Vorrecherchen und erspare mir das rauskramen alter CDs. Bei Interpol und Health war das an diesem Nachmittag anders. Bereits in den letzten Wochen hörte ich bewusst die ersten Interpol Alben, also die ersten beiden, und einige Stunden vor dem Konzert ertappte ich mich dabei, wie ich mir nochmal das ein oder andere Stück von Health bisherigem einzigen Album Get color anschaute. Es ist auch schon knapp sechs Jahre alt. Umso überraschender nun ihr Support auf der Interpol Tour; kommt da ein neues Album? Oder was soll das jetzt, Jahre später, quasi aus dem nichts heraus? Mein Gott Health, was hat mich diese Band vor Jahren begeistert. Damals lernte ich sie auf dem Berlin Festival kennen und schätzen. Ihr Noise Ding war so beeindruckend und ganz mein Ding, dass ich sie danach noch ein, zweimal sah, ohne jeweils enttäuscht worden zu sein, und immer mit leichtem Fiepen im Ohr nach ihren Auftritten. Ich mache sowas eigentlich grundsätzlich nicht, mir vor einem Konzert die Setlisten der vergangenen Konzerte angucken oder gar noch mal die Platten der Konzertbands anhören. Ich möchte mich von einem Konzert noch ein Stück weit überraschen lassen, die Musik nochmals, falls nötig und länger nicht gehört, neu und quasi unverbraucht erleben.

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Interpol – Dortmund, 22.11.2010

Ort: Westfalenhalle 2, Dortmund Vorband: Surfer Blood

Vor vielen Jahren sah ich Interpol zum ersten Mal. Genau wie an diesem mehr schlecht als rechten Novembertag war das Konzert in Dortmund. Seinerzeit spielten sie im Vorprogramm der englischen Band The British Sea Power in einem Dortmunder Club. Ich glaube, der Laden hieß Sabotage, zumindest war es eine der ersten Visions Partys, denen noch viele folgen sollten. Interpol hatten gerade ihr erstes Album veröffentlicht, und die Welt war hin und weg ob des neuen alten Sounds der New Yorker Band. Es war der Türöffner zur 80er Rückkehr, zum Hochleben des New Wave und des dunklen Synthierockpops. Plötzlich war eine Band in aller Munde, die bis dahin niemanden mehr interessiert hatte: Joy Division. Und der Vergleich war schnell da: Interpol sind die Joy Division der 00er Jahre. Getragener Gitarrenrock, Schwermut und eine distanzierte Coolness machten sie schnell zum Vorreiter einer neuen Bewegung, die in den Editors und anderen ihre Mitläufer fand. An ihren Dortmunder Auftritt erinnere ich mich besonders gern. Viel Nebel, weißes Bühnenlicht, vier Gestalten in schwarzen Anzügen. All das war so stimmig, so perfekt aufeinander abgestimmt, dass jeder sofort erkennen musste, diese Band wird groß. Dies Band hatte Stil. Sie hatte Style und sie hatte verdammt gute Songs. Ihr Debüt ist und bleibt sensationell. Ein Evergreen. Sieben Jahre ist das her, eine kleine Ewigkeit. Mittlerweile sind Interpol Superstars. Ihr zweites Album „Our love to admire“ katapultierte sie in die Charts dieser Welt, Interpol endgültig eine der stilvollsten Bands der Jetztzeit. Die Dortmunder Westfalenhalle 2 sieht aus wie ein Flugzeughangar. Ein langer Schlauch mit wenig Charme. Ein Zweckbau, der wunderbar funktioniert bei Messen wie der Intermodellbau oder der Hobbytronic. An Konzertabenden wirkt der Raum trostlos, gerade wenn er nicht komplett voll ist. Auf Zweidrittel würde ich den Zuschauerzuspruch an diesen Abend setzen. Und Zweidrittel sehen in der Westfalenhalle 2 verloren aus.

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Interpol – Köln, 19.11.2007

Auf der Rückfahrt fing es an zu regnen. Im Radio laufen die Weakerthans. Wir unterhalten uns über das Konzert. Über den reservierten Bassisten, dem die grossen Gesten abhanden gekommen sind.…

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Interpol – Köln 11.05.2007

Wann war ich eigentlich das letzte Mal in der Kirche? Mir fällt es nicht ein. Gestern Abend war es wieder soweit. Interpol spielten in der Kulturkirche Nippes. Die ehemalige evangelische…

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