- Seit 2002 Dinge über Musik und so -

Magnapop – Heerlen, 04.02.2018

Es gibt so Bands, die wird man sein Leben lang nicht los. Magnapop gehören für mich zu diesen Bands, andere auch. Hot boxing kaufte ich damals auf einer CD Börse in der Stadthalle. Seinerzeit galt die Devise. Wenn zwei Songs auf einem Album gut sind, dann lohnt der Kauf. Bei Magnapop waren diese beiden Songs „Slowly, slowly“ und „Lay it down“. Und ja, der Kauf lohnte sehr. Denn nach mehrmaligem Hören kamen viel weitere Lieblinge dazu, „Texas“, „Ride“, „Here it comes“.

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TaxiWars – Heerlen, 12.12.2017

Tags zuvor googelte ich ein paar TaxiWars Videos. Ich wollte mir vorab einen Eindruck davon verschaffen, wie die belgische Band live auftritt. Manchmal bin ich so neugierig, möchte mich nicht überraschen lassen und spiekste ein bisschen im Internet umher. Die Links führten mich zu einem Livevideo des älteren Songs „Death ride through wet snow“. Während das Video so lief, fiel mein Blick in die Kommentarzeilen unterhalb des Videos.

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Heather Nova – Heerlen, 28.10.2017

Meine erste Begegnung mit Heather Nova war im August 1994 im E-Werk. Es war im Rahmen des Big Cat Five Festivals. Fünf Bands, darunter Pavement, Blumfeld, Cop shoot cop und zwei weitere Bands, die mich so überzeugten, dass sie mir länger im Gedächtnis blieben: Lotion und Heather Nova. Von Lotion habe ich seitdem nie mehr was gehört und gesehen, von Heather Nova schon. Nach dem Minifestival kaufte ich mir ihr Livealbum Blow. Für elend viel Geld. 32,95 DM zeigt das Preisschild auf der Rückseite des Jewelcase. Seinerzeit, als die meisten CDs unter 30 Mark kosteten, ein stolzer Preis. Auf Blow sind die überragenden Liverversionen von „Sugar“ und „Maybe an Angle“ und zeigen Heather Nova als gitarrenlastige Band, die melancholischen und dunkleren Indierock spielt. Damals fragte ich mich, wie eine junge Frau, die von der ausgewiesenen Sonnen- und Schönwetterinsel Bermudas stammt, so eine herbstliche und triste Musik machen kann. Nachdem Oyster veröffentlich wurde und den verdienten Erfolg einheimste, wurde Heather Nova sowas wie das Indie-Pendant zu Sheryl Crow und Alanis Morissette.

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Metz – Heerlen, 30.05.2016

Metz. Die Band, nicht die Stadt. Sie waren eine meiner großen Überraschungen des Primavera 2013. Sie spielten auf der Pitchfork Bühne ein Konzert, das mich regelrecht aus den Socken gehauen hat. Gitarre, Schlagzeug, Bass und eine Hyperaktivität, die sich voll und ganz in der Musik wiederspiegelte. Metz hatten gerade ihre Debütplatte rausgehauen, ich war beeindruckt.

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Tuxedomoon – Heerlen, 23.05.2016

Es gibt Bands, für die bin sogar ich nicht alt genug. Also nicht nicht alt genug, um sie nicht zu hören, aber nicht alt genug, um sie in ihrer Hochphase mitbekommen zu haben. Hüsker Dü zum Beispiel, oder The Stranglers oder The Clash. Ich war damals noch zu jung, um sie aufzunehmen, mir anzuhören. Meine Ohren liebten damals Nena, Kajagogoo, Alphaville oder Frankie goes to Hollywood. Tuxedomoon gehören auch in diese Kategorie Bands.

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Eels – Heerlen, 04.04.2013

Ort: Theater Heerlen, Heerlen Vorband: Nicole Atkins

eels

Mark O. Everett. Immer wenn ich sein Gesicht vor Augen habe und seine Songs höre, muss ich an Physik denken. Und ich hasse Physik. In der Schule war es eines meiner noch weniger geliebten Fächer, was Wechselstrom ist und wie ein Fernseher funktioniert, werde ich nie begreifen, mal ganz abgesehen von diesem Teilchenkram und Einstein. Manchmal frage ich mich schon verwundert, wie ich es geschafft habe, Ingenieur zu werden und warum. All das ganze Technikgedöns hinterfrage ich nicht, verstehe ich nicht. Aber sagt man das nicht Ingenieuren nach: Technikaffinität und ein Gespür für das naturwissenschaftliche. Wenn dem so sein sollte, bin ich ein falscher Ingenieur, einer, der sich für all das nicht begeistern kann. Da halfen auch zwei Vorlesungsstunden bei Mr. E nicht. Leider. Aber etwas blieb immerhin hängen: ein Zustand wird durch den Beobachter Realität. Das tut gut zu wissen. Die Vorlesungsstunden bekam ich 2008. Zweimal. Mark Everetts Vater Hugh Everett III war ein berühmter Physiker und Wissenschaftler. Er hat in den 50ern wichtiges in der Quantenphysik entdeckt und im Rahmen der 2008er Tour gab es die BBC Dokumentation über Hugh Everett III. als Vorprogramm zum Konzert. Es waren zwei tolle und interessante Abende. Auch mein letztes Eels Konzert war interessant. Es war genau wie heute im Theater in Heerlen, allerdings in einem größeren Saal. Seinerzeit gab es im Vorprogramm einen Clown, der Luftballons verteilte und weitere kindergeburtstagsartige Späße aufführte. Ihn fanden wir nur bedingt lustig, sein Auftritt brachte überdies den Zeitplan soweit nach hinten, dass wir erst gegen Mitternacht aus der Grenzstadt loskamen. An diesem Abend war mir so ziemlich alles egal. Ich hatte Zeit, ich freute mich auf die Eels und auf die Fahrt nach Heerlen. Endlich mal wieder in aller Ruhe CDs hören. Also zwei, eine pro Weg. Nach Heerlen fahre ich sehr gerne, ich finde die Stadt schön und ansehnlich. Genau wie das Theater. Insgesamt drei Säle beherbergt das Parkstad Limburg Theaters. Das Eels Konzert findet im Limburgzaal statt, dem zweitgrößten Veranstaltungsraum mit knappen 1500 Plätzen. „Uitverkocht“ steht auf einem Schild neben dem Eingang, darüber hängt digital der Zeitplan: 20.30 - 22.45 Uhr Eels.

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