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Japandroids – Köln, 20.04.2017


Die etwas andere kanadische Band. Als die Japandroids vor einigen Jahren auf meiner Bildfläche erschienen, passten sie so gar nicht in mein kanadisches Musikbild. Seinerzeit assoziierte ich Kanada mit melodiösen schönen Indiepop Klängen, Bands wie die Stars, Broken Social Scene, Feist oder Arcade Fire standen für das, was ich mit kanadischer Musik verband und eröffneten mir den schönen und richtigen Blick auf die kanadische Musikszene, mit der ich bis dato nur Bryan Adams verband. Die Japandroids passen da nicht hinein. Ihr Post-Rock ist laut, wild, krachig. 2009 hatten Brian King und David Prowse ein Alleinstellungsmerkmal. Bands nur mit Gitarre und Schlagzeug sah ich damals nicht und kannte diese Kombi eigentlich nur von den Blood Red Shoes.

Car Seat Headrest – Köln, 16.03.2017


‘You are listening to Caaar Seeeeat Headreeeesttttt‘. Eine quiekende Mädchenstimme läutet das aktuelle Album der Amerikaner ein, bevor mit “Fill the blanket” – der beste Pavement Song, der nicht von Pavement stammt – der erste Kracher aus den Löchern gekrochen kommt. Ich höre diese Sequenz sehr oft sehr genau. Mindestens einmal die Woche, wenn ich für meine Laufrunde Teens of denial als Soundtrack auswähle, ist „Fill in the blanket“ der Startschuss, der mich über die ersten Meter schweben lässt.

Lee Ranaldo & El Rayo – Köln, 21.11.2016


Lee Ranaldo scheint mir in den letzten Jahren der produktivste des Sonic Youth’schen Gitarrentriumvirats zu sein. Soloalben, diverse Projekte und seit neuestem die Band Lee Ranaldo & El Rayo. Ein Album ist in Arbeit, wie man so sagt, es erscheint wohl zum Ende des Jahres.Ihr Debütauftritt hatte die Combo im Frühjahr beim Primavera Sound. Es war eines von drei Konzerten auf der sogenannten hidden stage, die im zweiten Jahr ihres Bestehens gar nicht mehr so hidden ist. Die Tickets für diese kleinen Konzerte besorgt man sich am Nachmittag an einem separaten Infostand.

Jochen Distelmeyer – Köln, 20.04.2016


Jeder hat bestimmt Songs, Platten, Bands, die er mit einer Zeit seines Lebens in Verbindung bringen kann und die einen in einem bestimmten Lebensabschnitt geprägt haben. Auf welche Art und Weise auch immer. Jochen Distelmeyer beziehungsweise seine Band Blumfeld ist für mich Musik, die ich sehr stark mit den beginnenden 1990er Jahren assoziiere.
Die Ich-Maschine und „Verstärker“ –

Other lives – Köln, 20.02.2016


Ein gern genommener Jahresvorsatz ist dieser: du sollst die Feste feiern, wie sie fallen. Das sagt auch der Rheinländer zum Karneval, egal ob der Festzug nun am Rosenmontag im Februar oder – wie in meinem Wohn- und Lebensort – mitten in der Fastenzeit im März stattfindet.
Ich muss die Feste feiern, wie sie fallen bzw. Konzerte besuchen, wenn sie stattfinden. Das sagte ich mir am Samstagabend,

Anna von Hausswolff – Köln, 03.12.2015


The Miraculous heißt Anna von Hausswolffs neue Platte, die ich sehr mag und gerade oft höre. Jedes Jahr im Herbst ändert sich meine musikalische Vorliebe. Die luftig leichten Popsongs verschwinden mehr und mehr im CD regal und ich krame die dunklen, ruhigen, sentimentalen Sachen heraus. Es scheint dann so, als ob nicht nur die Tage trüber und trister werden, sondern auch meine Stimmung.

Built to Spill – Köln, 13.11.2015


‚Where’s Brett?‘ Gemeint ist wohl Brett Nelson, ehemaliger Bassist der Band Built to Spill. Where’s Brett? Bis zu diesem Abend dachte ich, Anschreier gäbe es nur in Berlin. Ich habe mich geirrt. Where’s Brett? Unaufgefordert sehr oft wurde mir diese Frage gegen den Kopf gerufen.
Ich weiß nicht, wo Brett ist, zumindest ist Brett nicht mehr Built to Spill. Schon seit einigen Jahren nicht mehr. Also falls sie Brett Nelson

Django Django – Köln, 20.09.2015


Im Vorgriff auf das Konzert habe ich mir Django Django – das Debütalbum der gleichnamigen Band -auf meinen IPod gezogen, um bei meinen wöchentlichen Joggingrunden im Stadtwald mal wieder „Hail Bop“, „Default“ oder „Storm“ zu hören. Mal wieder deswegen, weil das Album nach einer relativ intensiven aber doch sehr kurzen Hör-Phase vor einigen Jahren im CD Regal verschwand.

The Wave Pictures – Köln, 26.11.2014


Ort: Gebäude 9, Köln Vorband: – Es war ein Abend, wie ich ihn mir vorher ausgemalt hatte. Ein halbvolles Gebäude 9, eine herrlich unkomplizierte Band, Songs mit listigen Texten und schönen Melodien, und einem Konzert, dass manchmal Längen aufwies. Alles in allem also ein guter Abend! Dave Tattersall, Franic Rozycki und Jonny Helm erlebte ich

Thurston Moore – Köln, 16.11.2014


Ort: Gebäude 9, Köln Vorband: All sides Nein, mir war an diesem Abend nicht nach langen Gitarrensoli und -improvisationen zumute. Als die Thurston Moore Band nach 10 Minuten ihren ersten Song beendet hatte, wurde mir das bewusst und ich konnte das Konzert dummerweise bereits zu diesem Zeitpunkt innerlich abhaken. Eigentlich machen mir die Moore’schen Eskapaden

Bob Mould – Köln, 07.11.2014


Ort: Gebäude 9, Köln Vorband: Young Knives Bob Mould, noch so ein all time hero. Seine erste Band Hüsker Dü, die er zusammen mit Grant Hart und Greg Norton in den 1970ern gründete, kannte ich zugegebenermaßen lange nur vom Hörensagen. Für Hüsker Dü bin ich zu jung, und Ambitionen, mir diese Band quasi im Nachhinein

Melt Banana – Köln, 07.06.2014


Ort: Gebäude 9, Köln Vorband: Nicoffeine Warum Gitarrist Ichirou Agata einen Mundschutz trägt, erklärte er vor einigen Jahren in einem arte Fernsehinterview. Aufgrund höchster Bühnennervosität war es so, dass ihn auf der Bühne jedes Mal starkes Nasebluten heimsuchte. Und um in die Nasenlöcher gestopften Taschentücher zu verbergen, setzte er irgendwann eine Maske auf. Das wiederum

Wild Beasts – Köln, 05.04.2014


Ort: Gebäude 9 Vorband: Money Die wichtigste Meldung des Tages kam nach Konzertende: Das ZDF stellt Wetten, dass…?! ein. Wäre es also doch besser gewesen, die viertletzte Sendung des Fernsehdinosauriers zu sehen als in einem überraschend vollen Gebäude 9 eine Band aus England mit Namen Wild Beasts? Immerhin ist Wetten, dass…?! die Samstagsabendunterhaltungsinstitution schlechthin und

Au revoir Simone – Köln, 10.02.2014


Ort: Gebäude 9, Köln Vorband: Luca Vasta Ein Name wie der Abschiedsbrief an eine verflossene Liebe: Au revoir, Simone. Au revoir Simone aus New York liefern dazu die passende Musik: verträumter, leicht tanzbarer, immer optimistisch klingender Elektro-Pop. Mach’s gut, wir werden uns nie wiedersehen, aber das Leben geht trotzdem weiter. So in etwa würde ich

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