The Kills – Köln, 25.10.2016

Ort: E-Werk, Köln Vorband: - Es gibt tatsächlich immer noch Bands in meinem Interessenskosmos, die ich noch nicht live gesehen habe. Das englisch-amerikanische Duo Alison Mosshart und Jamie Hince a.k.a.…

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Archive – Köln, 04.03.2015

Ort: E-Werk, Köln Vorband: - „Die Sängerin hat so eine Hammerstimme“, bemerkte das Mädchen mit den blond-schwarzen Haaren ein Paar Reihen hinter mir vollkommen zu Recht und richtig. Holly Martin,…

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The Notwist – Köln, 25.03.2014

Ort: E-Werk, Köln Vorband: Jel The Notwist Keine Frage, es war ein gutes bis herausragendes The Notwist Konzert. Drei Zugabenblöcke, 2 Stunden Spielzeit. Ich fürchte, ich habe die Weilheimer live noch nie so lange am Stück spielen sehen. Trotzdem fühlte ich mich gegen 23 Uhr bei weitem nicht so geflasht und euphorisiert wie noch am Samstagabend nach einem, subjektiv und sicherlich auch objektiv betrachtet nicht besserem Konzert der Belgier dEUS. Wie kommt das? Wieso ist meine Wahrnehmung so unterschiedlich, obwohl in beiden Fällen absolute Lieblingsbands mit absoluten Lieblingsliedern auf den Bühnen standen? Liegt es an mir oder an der Umgebung? Nun, die klare Antwort auf die letzte Frage ist: es liegt an mir. Es ist so einer dieser Konzerttage, die ich am liebsten auf dem Sofa verbringe. Die Band verspricht zwar einen unterhaltsamen Abend, aber man selbst möchte lieber die Füße hochlegen und Fernsehen schauen oder Zeitschriften lesen, als noch die Wohnung zu verlassen. Die ganze Vorfreude ist auf einmal weg, aber man hat da dieses Ticket, und „Gravity“ ist live doch so toll. Also machte ich mich auf den Weg, halb tranig, halb lethargisch. An solchen Abenden komme ich gerne genau pünktlich, nicht länger raus als nötig. Auch an diesem Abend war ich erst um kurz vor acht am E-Werk. Beim letzten Notwist Konzert an gleicher Stelle war es voll, dieses Mal ist es eher halb leer. Problemlos gelange ich - während auf der Bühne ein DJ Platten auflegt und darüber rappt – nach vorne. 2 Meter Komfortzone direkt an der Bühne, es ist wirklich sehr leer. Und das ist angenehm, weil es mir heute so entgegen kommt.

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Foals – Köln, 08.11.2013

Ort: E-Werk, Köln Vorband: Everything everything Bei mir ist das so: Wenn ich einen Songtext nicht genau kenne, singe ich in Konzerten oder vor dem CD Spieler in einer Art…

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Archive – Köln, 04.11.2012

Ort: E-Werk, Köln Vorband: Robin Foster Ich bin einmal mehr sprachlos. Auch noch nach zwei Tagen. Als Archive nach guten zwei Stunden ihr Kölner Konzert mit zwei weiteren Zugaben („Bullets“…

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Muse – Köln, 20.09.2012

Ort: E-Werk, Köln Vorband: - Muse, so ganz bin ich mir nicht darüber im klaren, warum ich Dienstag letzter Woche um 10 Uhr morgens wie wild bei Ticketmaster um ein Ticket für das 1live Radiokonzert kämpfte und es schlussendlich doch bekam. Schon klar, die ersten vier Alben sind großartig, das letzte, „The Resistance“, allerdings besonders scheußlich. Da setzte bei mir Kaufverweigerung ein und Muse wurden mir gleichgültiger. Anfang der Nuller- Jahre war ich ganz klar auf ihrer Seite. „Showbiz“ und „Origin of symmetrie“ mit einem sehr beeindruckenden Konzert in eben diesem E-Werk (oder war es gar schon hochverlegt auf die andere Straßenseite?) setzten große Ausrufungszeichen und Matt Bellamy war einer der Musiker der Stunde. Stilistisch wurden Muse eher mit Radiohead als mit Oasis in einen Topf geworfen, was genauso richtig ist wie sie nicht mit den Emo Bands ihrer Zeit gleichzusetzen, auch wenn Muse mit denen durchaus die ein oder andere Gemeinsamkeit hatten. Aber dann setzten Veränderungen ein. Zu Queen wurden Muse mit „Soldier's Poem“ und "Map Of The Problematique" vom Album Black Holes And Revelations, und ich wurde stutzig. Das Album ist voller Pathos und Bombast und Matt Bellamys hohe Kopfstimme erschien mir noch nie so aufdringlich Mercury-esk wie hier. Damit hatte ich zugegebenermaßen kleinere Probleme und Muse verloren für mich an Reiz. The Résistance brachten diesen Reiz nicht zurück. Ein schlimmes „Undisclosed desires“ und die Symphonien am Ende des Albums ließen mich nicht wirklich begeistern. Trotzdem besuchte ich ihr Konzert in der Lanxass Arena und fand es großartig. Dieses Erlebnis muss mir unterbewusst so hängen geblieben sein, dass ich mir Tickets für diesen Abend unbedingt sichern wollte. Wie überragend Muse live sein können, hatte ich ja schon erlebt. „Da hat aber jemand zu viel George Michael gehört.“ Im Radio sang jemand "I can’t get this memories out of my mind" und das schrie förmlich nach George Michael’s „I want your sex“. Oh nein, wir wussten nicht, welcher geschmacksverirrte Sänger sich an dem ex-Wham Frühwerk derart vergriff, dass es schon wieder beeindruckend war. Zwei Tage später, der Song lief erneut im Radio, lernte ich in der Abmoderation, dass es sich um die neue Muse Single „Madness“ handelt. Wow, dachte ich, es geht tatsächlich noch abstruser als bei „Undisclosed desires“.

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Manic Street Preachers – Köln, 22.04.2012

Ort: E-Werk, Köln Vorband: Peace

„Zum ersten Mal hörte ich von Köln, als Tony Woodcock von Nottingham Forest zum 1. FC Köln wechselte und ich fragte mich, warum er nicht zu einem guten europäischen Klub geht.“ (Nikky Wire)
Das zeugt von großem Fußballsachverstand und beweist, dass die Manic Street Preachers schon länger leben. Bekanntermaßen wechselte der englische Nationalspieler 1979 als Europokalsieger der Landesmeister an den Rhein. Sieben Jahre später gründeten sich die Manic Street Preachers, 10 Alben haben sie mittlerweile auf dem Buckel. Die Manic Street Preachers gehören zu den Bands, die man einfach kennen muss. Ob gewollt oder nicht gewollt, „Motorcycle Emptiness“ aus den Anfangstagen oder „Kevin Carter“ und „The everlasting“ aus ihrer Hochzeit Mitte der 90er liefen in jeder ordentlichen Indiedisco und in jedem vernünftigen Radioformat. Da fiel und fällt Entkommen schwer. Letztes Jahr veröffentlichten sie ihr zweites best-of Album (es ist also noch Luft nach oben), und spielten einige Weihnachtskonzerte in England. Die waren scheinbar so toll, dass sie das Konzept des „wir spielen Hits“ (allerdings ohne Weihnachten) in dieses Frühjahr und auf das europäische Festland transportierten.
Following a hugely successful end to 2011 with the release of the top ten singles collection ‘National Treasures’ and a celebratory sold out show at the O2 Arena in London in December, MANIC STREET PREACHERS will head out in April and May for their first European tour in ten years. (Homepage)
und
Die Tournee rund um ihre aktuelle Best-Of-Veröffentlichung „National Treasures“ markiert nun den Beginn einer weiteren Zäsur. Obwohl bereits ein neues Album mit dem Arbeitstitel „70 Songs Of Hatred And Failure“ in Vorbereitung ist, werden sich die Manic Street Preachers nach der anstehenden Konzertreise eine Auszeit nehmen. Denn „National Treasures“ kennzeichnet laut Nicky Wire „das Ende einer Ära. Nicht das Ende der Band, aber wir werden trotzdem für eine Weile verschwinden.“
Nun, das klang gut und ich wollte dabei sein. Ich möchte mich nicht als die-hard Fan bezeichnen, mag aber die Manic Street Preachers so stark, dass ich mir das Konzert nicht nehmen lassen wollte. „Motorcycle emptiness“, diese melancholische Hymne über den Kampf gegen die Perspektivenlosigkeit, war mein Einstieg in ihre Welt, und ihr erfolgreichstes Album „Everything must go“ war lange Zeit in meiner Kaufgunst weit oben. Zusammen mit „Generation terrorists“ und „This is my truth tell me yours“ bildet es meine Manic Street Preachers CD Sammlung. Klein aber fein, sag ich mal, denn meiner Meinung nach sind das die wichtigsten Alben der Waliser, die, wenn wir ehrlich sind, seit 10 Jahren keinen Hit mehr hatten.

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Feist – Köln, 13.03.2012

Ort: E-Werk, Köln Vorband: Fionn Regan http://youtu.be/JMNL2RFOBLI Canadians do it better! Sehr schönes Neo-Hippie Konzert der Kanadierin Leslie Feist. Sie kam mit Band und Sängerinnen Chor, sie befragte das Publikum…

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Beady Eye – Köln, 14.03.2011

Ort: E-Werk, Köln Vorband: Steve Cradock

Beady Eye - Köln, 14.03.2011

Zwei wirklich gute Songs („The Roller“, „Four letter word“) und ansonsten durchschnittliche Britpopware machen ein Debüt nicht wirklich zu einem Aufhorcher, so mag man denken. Heißt die dazugehörige Band allerdings Beady Eye, und kennt man ihre Vorgeschichte, so ist es nicht wirklich überraschend, das 51:34 Minuten „Different gear, still speeding“ reichen, um das Kölner E-Werk auszuverkaufen und eine Begeisterung zu entfachen, die zeigt, dass im Britpop im Allgemeinen und bei den Gallaghers im Speziellen Gesetzmäßigkeiten wenig gelten. Ob der überschwängliche Enthusiasmus gerechtfertig ist oder nicht, lass ich dahingestellt sein. Objektiv betrachtet muss man dies sicherlich verneinen, mit der Fanbrille auf der Nase ist sie allerdings sehr gerechtfertigt. Nie kam man Liam Gallagher näher als an diesem Abend (das Oasis Gloria Radiokonzert von einigen Jahren mal außer Acht gelassen), spielte doch die musikalisch logische Oasis-Nachgeburt oder - wie ich es in letzter Zeit oft im Radio gehört habe - Oasis ohne Noel (was für ein Unsinn) im relativ überschaubaren E-Werk. Da reichte die Enge sogar zum Abklatschen mit den ersten Reihen. Was für eine nie gesehen Fannähe! Beady Eye setzen nahtlos dort an, wo dreiviertel der Band vor gut zwei Jahren aufgehört haben. Sie schreiben Songs. Liam Gallagher, Gem Archer und Andy Bell machten dies bereits auf den letzten Oasis Alben und nun eben hauptverantwortlich bei Beady Eye. Das da kein großer Stilbruch zur Vorgängerband zu erwarten ist, war klar. So wurde „Different gear, still speeding“ ein merkwürdiges und typisch britisches Album. Kinks, Beatles, Status Quo. Uninspiriert, altbacken und schlecht zitierte Britbeatmelodien über dreizehn Songs auf der einen aber auch quasi Evergreens mit „The Roller“ oder „The beat goes on“ auf der anderen Seite. Muss man das mögen, kann man das hassen? Ja und nein.

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The National – Köln, 17.11.2010

Ort: E-Werk, Köln Vorband: Phosphorescent

The National - Köln, 17.11.2010

Minuten danach war ich ein wenig enttäuscht. Das The National Konzert reichte in keinster Weise an den überragenden Auftritt der New Yorker vor fünf Tagen an der Ostsee heran und irgendwie auch nicht an das gestrige M.I.A. Konzert. Tja, so kann es gehen, wenn man in verwöhnter Art Bands mehrmals binnen einer Woche sieht und die Tage dazwischen noch mit anderen Konzerten auffüllt. Doch bevor weiter Unverständnis aufkommt, es war kein schlechtes The National Konzert. In Köln waren sie nicht überragend, sondern eben nur „sehr gut“. Jetzt reicht es aber auch für diese Woche. Jeden Abend unterwegs, das ist ein zeittechnisches Problem, wie mir gestern sehr bewusst wurde. Nicht, weil der Schlafmangel über allem steht, nein, es sind eher die Minuten, in denen Dinge erledigt werden müssen, die fehlen. Das Paket von der Post abholen, Milch kaufen und Bananen, ein Geschenk für den Neffen, all die Kleinigkeiten eben, die man nur nach der Arbeit machen kann. Wenn jedoch um sieben Uhr das Auto oder die Bahn wartet, dann muss ich abwägen. Gestern senkte sich die Waage links, da, wo das Brot und die Milch liegen, und der Optiker. Also war ich folgerichtig nicht pünktlich im E-Werk. Die Vorband spielte schon eine ganze Weile, als ich durch die Katakomben ging und die Treppe zur Konzerthalle nahm. Auf der letzten Stufe harrte ich erschrocken. Ganz schön voll heute Abend, ich hatte Mühe, ein Plätzchen abseits der Treppenstufen zu finden. Der Ordner blickte schon ganz irritiert. „So mitten im Treppenzugang kannste aber nicht stehen bleiben,“ schien er mit vollem Gesichtsausdruck zu denken. Nun ja, im Laufe des Abends wurde auch er ruhiger.

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The xx – Köln, 26.08.2010

Ort: E-Werk Köln Vorband: Mount Kimbie

In weniger als 12 Monaten vom Luxor ins E-Werk. Von wenigen Hundert auf einige Tausend Zuschauer. Das schaffen nicht viele! Die drei XXX, die vor einem Jahr noch zu viert waren und die ihre Bühne gerne mit zwei knallgrellen weißen X’en nicht ausleuchten, aber die ersten Reihen blenden, haben es geschafft. In souveräner Art und sehr verdient! Das vorneweg. Ursprünglich sollte das Konzert schon im Februar sprichwörtlich über die Bühne gehen, aber aufgrund privater Dinge musste es um viele Monate verschoben werden. Raus aus dem tristen Februar, rein in den warmen August. Ihr Konzert im letzten Jahr ließ keine Wünsche offen, es war ein ergreifender und schöner Abend, der niemanden zögern ließ, sich auch Karten für das nächste Kölner The XX Konzert zu besorgen. Und auch die, die die Show verpasst hatten, lange im Voraus und binnen weniger Tage war das Luxor seinerzeit ausverkauft, witterten nun die Chance. So musste das E-Werk her, um genug Platz für die Hypeband des Jahres 2009 bereitzustellen.

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Tocotronic – Köln, 04.03.2010

Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein! Ja, früher Mal, jedoch ohne Trainingsjacke und Cordhose, dafür mit x auf dem Handrücken, ohne den Sinn wirklich verstanden zu haben. Modeerscheinungen. Ähnlich wie…

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Archive – Köln, 23.10.2009

Köln ist klein. Die Szene der Musikbegeisterten, bzw. der Bekloppten, die jede coole oder weniger coole Band live sehen wollen, überschaubar. Man trifft sich vor den Bühnen, unterhält sich, schließt…

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