dEUS – Antwerpen, 10.02.2017

Ort: Lotto Arena, Antwerpen Vorband: Faces on TV Es ist kalt in Antwerpen, Schneeflocken treffen mein Gesicht. Die Fahrt nach Belgien war bis dahin angenehm, nur jetzt, kurz bevor ich…

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dEUS – Ostende, 12.12.2015

Ort: Kursaal, Ostende Vorband: - Konzerte von Lieblingsbands sind etwas Besonderes. Klar, möchte jeder sagen, natürlich sind sie das, es sind ja schließlich Lieblingsbands. Wenn einem solchen Konzert nichts Besonderes…

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PIAS Nites Festival, Brüssel 15.03.2014

Ort: Tours & Taxis, Brüssel Bands: dEUS, Girls in Hawaii, Milky Chance, Champs, Melanie de Biasio, The Spectors Girls in HawaiiMein eigentlicher und einziger Grund, das PIAS Nites Festival am Samstagabend zu besuchen, hieß dEUS. Dass sich darüber hinaus die Möglichkeit ergab, Girls in Hawaii ein zweites Mal innerhalb kürzester Zeit live zu sehen, war schön. Ebenso die Chance, mir ein Bild von den deutschen youtube-Schönheiten Milky Chance machen zu können und die viel spannenderen Bands Champs, The Spectors und Melanie de Biasio zu entdecken. Aber das waren zu Beginn des Ausflugs nur geplante Randerscheinungen, dass sich das ganze dann im Laufe des Abends zu einem runden Bild zusammensetzen sollte, war toll und kam für mich eher überraschend. Ja, es war ein rundum schöner Abend in der alten Fabrikanlage Tours & Taxis, irgendwo im Brüsseler Norden. Der 1903 nach den Plänen des Architekten Van Humbeek im Herzen von Brüssel, am Ufer des Kanals in typisch industrieller Architektur erbaute Gebäudekomplex Tour & Taxis wird heute als Veranstaltungszentrum genutzt. Das einst als Warenumschlagsplatz genutzte Gebäudeensemble mit seiner charmanten Backstein-, Glas und Eisenarchitektur wird heute hauptsächlich für Messen, Ausstellungen und Events genutzt.

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dEUS – PIAS Nites Festival Brüssel, 15.03.2014

Ort: Tours & Taxis, Brüssel Vorband: - dEUS Heimspiele sind die besten Spiele, dachte ich, als ich mich gegen 2 Uhr nachts auf den zugegeben etwas unheimlichen Heimweg zu meinem Hotel im Brüsseler Norden machte. Ich hatte gerade zwei Stunden dEUS Konzert hinter mir und war noch völlig aufgekratzt. In Gedanken das grandiose Konzerte vor Augen, die Melodie von „For the Roses“ im Ohr, so ließ sich der kleine Fußmarsch entlang eines Kanals leicht und schrecklos bewältigen. dEUS gehören zu meinen absoluten Lieblingsbands, seit sie Mitte der 90er Jahre mit ihrem Händchenhalten-Video erstmals bei MTV’s 120 Minutes auftauchten (oder hieß es 1994 bereits 420 Minutes bzw. Alternative Nation?). Die Belgier um die kongenialen Tom Barman und Stef Kamil waren der Beweis, dass intelligenter Rock Underground nicht nur von Sonic Youth oder anderen amerikanischen Bands stammen muss. Einen Festivalsommer waren dEUS der letzte heiße Scheiß, und das zu Recht. Ihr 1994er Debütalbum Worst Case Scenario war ein Noise Album par excellence. Während in Großbritannien die Wiedergeburt des Britpops anstand, Oasis veröffentlichten Defintely maybe, hatte der Kontinent mit dEUS seine eigenen Indielieblinge. Neben „Suds & Soda“ hatte das Debüt mit „Via“ und “Hotellounge“ gleich drei potentielle Indie-Evergreens und zeigte bereits früh, was diese Belgier drauf haben. Welche andere Indieband hatte seinerzeit schon eine Geige im Instrumentenschrank? Bei dEUS war sie elementar wichtig, als Ohrenschmeichler wie bei „Via“ kam sie zum Einsatz, aber auch, wenn es experimentell-laut und kratzig-schräg werden sollte. Unglaublich toll sind die Geigensequenzen in „Suds & Soda“, wenn Tom Barman und Stef Kamil darüber ihr „Friday,Friday“ brüllen.

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dEUS – Köln, 28.11.2011

Ort: Live Music Hall, Köln Vorband:

#deus281111, so sollten wir unsere tweets, likes und +1 taggen, die wir an diesem Abend über die Smartphonetastaturen in die weite Welt jagen. Der Plan der belgischen Band ist es, ein Tourtagebuch aus allen Tweets zu erstellen. Ob das Projekt gelingt oder scheitert, kann jeder von uns hier nachschauen. Auf Twitter stehen unter diesem Tag Anmerkungen wie „Der Typ, der mir beim WOM in Köln damals immer die CDs zum Reinhören aufgelegt hat, ist auch da“ oder „Der Altersschnitt auf einem dEUS- Konzert war auch schon mal niedriger. So vor 15 oder so Jahren. Warum nur?“ Ach ja, jeder Tweet ein Volltreffer… Bei der Endauswertung aller Anmerkungen zu diesem Abend werden dEUS feststellen, dass es ein großes Problem gab: den Sound. Kalle_3000 stellt fest, was alle unweigerlich fühlten: „Terrible sound! Please do something!“ Gerade vorne in den ersten Reihen war es in den ersten Minuten fürchterlich. Tom Barman’s Gesang war zeitweise weg, die rechte Box dröhnte wie bolle und eigentlich war das Konzert unhörbar. Da auf der Bühne aber nicht irgendwer, sondern eine meiner Lieblingsbands ever standen, musste ich ausharren. Minütlich fürchtete ich den totalen Tonzusammenbruch und mit schlimmsten Befürchtungen vernahm ich die ersten Töne von „Little arithmetics“. Dieser Song ist einfach zu schön, um ihn durch diese Soundmühle zu jagen. Beim Einsetzen der lauteren Gitarren in der Mitte des Stückes zuckte ich bereits Sekunden vorher, in Erwartung des schlimmsten, zusammen.

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dEUS – Köln, 11.10.2008

dEUS waren gestern nicht die apokalyptischen Reiter der Kulturkirche. Sie waren eher die deutsche Springreiterequipe. Immer vorne mit dabei, aber manchmal reicht es nicht zum Podiumsplatz. Und so wird dieses…

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dEUS – Köln, 14.04.2008

"Sag, das es ein gutes Konzert war", gibt mir meine Mitbewohnerin mit auf den Weg. Ist hiermit geschehen, denn es war wirklich ein guter, gelungener Abend gestern in der Kulturkirche…

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