Browsing tag: club bahnhof ehrenfeld

Loyle Carner – Köln, 02.03.2017


In England füllt er sechsmal so große Hallen, sehe ich auf YouTube. Ich rede von Loyle Carner und klicke mich durch ein paar seiner Livevideos. Vor ein paar Minuten hatte ich mich dazu entschlossen, sein Konzert im Club Bahnhof Ehrenfeld morgen zu besuchen. Die Stimmung in den Livevideos ist gut, es wird viel mitgerappt. Loyle Carner ist der mann des Stunde des britischen Hiphop. Die Lobeshymnen sind riesengross, die Kritiken überschwenglich. Vorgestern stolperte ich zufällig über den Namen Loyle Carner, gestern dann noch einmal etwas stärker, so dass ich mich entschied, mir sein Konzert anzuschauen. Manchmal steh‘ ich auf Hiphop.

Hinds – Köln, 24.08.2016


Es ist der heißeste Tag des Jahres. Selbst am Abend kleben die Unterarme noch an der Holzlehne des Regionalbahnsitzes. Ein wenig Linderung verschafft die Klimaanlage, die im Dauerbetrieb für Abkühlung sorgt. 35 Minuten durchatmen, bevor in Köln-West die Abendhitze der Stadt erneut einen Schweißfilm auf meine Haut zaubert. Eigentlich gibt es besseres, als an solch einem Sommerabend mit dem Zug zu fahren. Eigentlich gibt es besseres, als an solch einem Sommerabend ein Konzert zu besuchen.

Toe – Köln, 17.08.2016


Auf der Hinfahrt entdecke ich durch Zufall einen Artikel auf der Webseite Psychology of music. Ein Umweg über drei verlinkte Seiten führte mich zu ihr, ohne Hinweise hätte ich die australische Webseite nie und nimmer entdeckt. ‘If you’re happy and you know it: Music engagement and subjective wellbeing‘, so lautet die Überschrift über die Studie, die sich mit der Abhängigkeit zwischen Musik hören/machen/sehen und dem persönlichen Wohlbefinden beschäftigt.

Wolf Alice – Köln, 12.02.2016


Es begann irritierend. „Das neue Wolf Alice Album klingt aber ganz anders als ihre letzten Alben“. Bands und ihre Namen. Hier lag offensichtlich eine Verwechslung vor. My love is cool ist nämlich das Debütalbum der britischen Band. Schnell wurde klar, dass ich Wolf Alice mit Chelsea Wolfe durcheinander gebracht habe. Alben beider Bands kaufte ich etwa zur gleichen Zeit im Sommer des letzten

Robert Glasper Trio – Köln, 19.07.2015


Vor einigen Jahren schrieb ich, nachdem ich mit einem Arbeitskollegen während einer Dienstreise ein bluesiges Jazzkonzert eines obskuren Schlagzeugers und seiner Band besucht hatte, dass ich wohl für Jazz noch nicht alt genug sei.
In meiner theoretisierten Lebens- und Musikwelt war es nämlich so, dass ich mein Interesse für Jazz nicht vor 40, eher mit Mitte 40, aufkommen lassen wollte.

Ghostpoet – Köln, 08.05.2015


Was machen eigentlich gerade Melanie de Biasio, Nadine Shah und Bowlermann Paul Smith? Ich frage deswegen, weil alle drei Musiker Gastauftritte auf Ghostpoets neuen Album „Shedding Skin“ haben. Gerade die Songs mit Nadine Shah als zweite Stimme sind wahre Knüller, und so wäre es doch schön gewesen, wenn

Theophilus London – Köln, 02.12.2012


Ort: Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln Vorband: – Theophilus London is an MC and singer from Brooklyn, NY, whose genre-bending approach draws from a range of styles, from soul-pop and new wave to electro and contemporary R&B. Citing influences that include Michael Jackson and Prince as well as Kraftwerk and the Smiths. (allmusic.com) Mono, Françoiz Breut,

Françoiz Breut – Köln, 28.11.2012


Ort: Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln Vorband: Fredda Mit französischer Popmusik verbindet mich eine Hassliebe. Und die wunderschönen le Pop Konzerte, die alle Jahre wieder in Köln stattfinden sind folglich ein zweischneidiges Schwert für mich. Typische französische Chanson mag ich nicht, sie klingen mir zu mediterran, zu klassisch, zu sehr nach tralala. O je, das ist