Bettie Serveert – Roermond, 12.03.2016

Ort: ECI, Roermond Vorband: Madi Lieblingsband. Uneingeschränkt. Seit vielen, vielen Jahren verfolge das Treiben er niederländischen Band, die sich nach der Tennisspielerin Bettie Stöve (Winbledonfinalistin) bzw. ihrer Biographie Bettie serveert…

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Bettie Serveert – Venlo, 02.03.2013

Ort: Perron 55, Venlo Vorband: Awkward I

Bettie Serveert

Awkward I hat interessante Songtitel. „Ready to die“, „Oxygen mask” oder “Hannah hung heavy”. Der Mann aus Friesland bestritt das Vorprogramm von Bette Serveert an diesem Abend in Venlo. „Er spielt Gitarre, Okulele und Banjo.“ Mit diesen Worten kündigt Peter Visser den Folksänger gegen halb zehn Abends an. Warum er dabei in der linken Hand einen Hammer hält, ist mir nicht ganz ersichtlich. Vielleicht muss noch hinter der Bühne kurz was gerichtet werden. Egal. Awkward I ist Djurre de Haan. Früher spielte er Bass in der niederländischen Band Alamo Race Track, seit 2009 veröffentlicht er seine eigenen Alben. Zwei Stück sind es bereits, und wenn er an diesem Abend einen Auszug aus beiden Alben gespielt hat, dann sind diese durchaus einen Kauf wert. Alleine kämpft er gegen das Geklimper und Gerede von der Bar am Kopfende des Raumes. Es ist sehr lauter im Perron 55, in den Songpausen wirkt es gar zeitweise unangenehm. Aber gut, dass die Musikanlage alles übertüncht und Djurre de Haan’s Gitarrenspiel und Gesang keine Störgeräusche durchlassen. Gitarre und Okulele spielt er auch an diesem Abend. Normalerweise mag ich Musik mit diesem Instrument nur sehr bedingt, aber auf die kurze Dauer von zwei Songs war das okay. Grundsätzlich war ich sehr angetan von seinen Songs, leider verstanden wir seine lustig sarkastischen Ansagen zwischendurch nicht, das Friesländische liegt mir nicht so, aber sie schienen recht unterhaltsam gewesen zu sein, der Reaktion des Publikums nach zu urteilen. Sein ganzer Auftritt erinnerte mich etwas an Beck. Das mag komisch aussehen, heute weiß ich auch nicht mehr so genau, wie ich darauf gekommen bin. Lag es an der Schnodderigkeit, an dem ironisierten Auftreten, an der Musik. Zum Abschluss noch ein Duett mit Carol van Dyke („Mother's Last Words To Her Son”) und dann war sein gut 45minütiger Auftritt beendet. Bettie Serveert. Lieblingsband. Seit vielen Jahren. Carol van Dijk, TOP 3 Lieblingssängerin.

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Bettie Serveert – Amsterdam, 10.09.2011

Ort: Paradiso, Amsterdam Vorband: -

Bettie Serveert

“The sun will always shine on this palomine.” Meine Zuneigung zu der großen niederländischen Indieband Bettie Serveert habe ich hier schon des öfteren kundgetan, daher stand es für mich außer Frage, ob ich an diesem Wochenende nach Amsterdam fahre. Was war passiert? Irgendwann im Juni erreichte mich eine Email, in der die Band ankündigte, im September ihr Debütalbum „Palomine“ in Originalbesetzung spielen zu wollen. Palomine gehört zu den Alben des goldenen Jahrgangs 1991, und so ist es 2001 an der Zeit, das 20 jährige Jubiläum mit einem Konzert im Amsterdamer Paradiso zu feiern. Da der Tag auf einen Samstag fiel, beschlossen wir, aus dem Konzertbesuch einen Wochenendtrip zu machen. Das ist sowieso die neue Masche, Konzertbesuche mit kleinen Städtereisen zu verbinden. Auf diese Weise kommt man raus aus seinen vier Wänden und hat gleichzeitig ein sinnvolles, weil kulturelles, Tagesprogramm, mit dem man die Wartezeit auf den Abend sehr gut überbrücken kann. Das sind zwei Fliegen mit einer Klappe, wie der Volksmund sagt. Also Amsterdam. Die Zugfahrt war schnell und günstig. Das Hotelzimmer nicht. Eine erste Anfrage bei hrs ergab eine Trefferanzahl von 15 freien Hotels und einen Übernachtungsstartpreis von leicht über 200 Euro. „Das kann doch nicht sein“, dachte ich, und vermutete einen Systemfehler. Ein Gegencheck bei weiteren Onlineanbietern bestätigte den hohen Zimmerpreis. Mist, was ist denn da los? Die Antwort brachte Google: die IBC ist los, die „international broadcasting conference / congress“, die / der an diesem Wochenende in den Amsterdamer Messehallen stattfindet. Da diese Veranstaltung scheinbar etwas grösser ist (wir waren nicht da, können dazu also nichts dazu sagen), hat die Organisation ein eigenes Hotelreservierungsprogramm gestartet und sämtliche Hotels für dieses Wochenende geblockt. Über die ibc Homepage konnte man exklusiv für diesen Zeitraum Hotelzimmer buchen. Nachdem wir in den nächsten Tagen immer mal wieder auf der Reservierungsseite der ibc vorbeigeschaut haben, erwischten wir schlussendlich ein einigermaßen akzeptables Hotel zu einem gerade noch hinnehmbaren Preis. Puh, dem Ausflug stand also nichts mehr im Weg, lästige Alternativgedanken wie „ein 1-Tages-Auto-Trip“ konnten beiseitegeschoben werden. Nach einer launigen Zugfahrt mit Quartett spielenden erwachsenen Männern. („Hubraum 4799“; Leistung: 50 PS“)- genau, ein Kegelclub – erreichten wir Amsterdam Centraal.

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14 Bettie Serveert

Indiehelden Nummer 14 sind Bettie Serveert aus den Niederlanden. Und Achtung, ich schreibe jetzt über eine Lieblingsband. Über eine absolute Lieblingsband. Bettie Serveert, ihren Bandnamen haben sie einem Buchtitel entliehen:…

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