The Cure – Berlin, 18.10.2016

Ort: Mercedes-Benz Arena, Berlin Vorband: The twilight sad Mein letztes The Cure Konzert passierte in Barcelona auf dem Primavera 2012. Robert Smith und Konsorten spielten mich seinerzeit müde. Unendliche Stunden…

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Chelsea Wolfe – Berlin, 12.11.2015

Ort: SO36, Berlin Vorband: - ‚Scheiß Touristen‘. So empfing mich die Hauptstadt vor knapp einer Woche, als ich mit dem Flughafenbus von Tegel Richtung Friedrichstrasse fuhr. Scheiß Touristen, das kann…

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New Order – Berlin, 11.11.2015

Ort: Tempodrom, Berlin Vorband: - Alaaf. In Berlin ist vom Karneval allerdings und Gott sei Dank nicht viel zu spüren. Die Panzerknackerbande im U-Bahnhof Stadtmitte ist die einzige und traurige…

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Madonna – Berlin, 10.11.2015

Ort: Mercedes-Benz Arena, Berlin Vorband: Idris Elba In den 1980er Jahren. Madonna gehörte zu meinen drei großen Teenieschwärmereien, neben Nena und dem Mädchen aus meiner Klasse. Obwohl mich Filme damals…

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PINS – Berlin, 25.09.2015

Ort: Musik und Frieden, Berlin Vorband: - Konzertbesuche in Berlin sind höchstinteressant. Wenn nicht das Publikum zur linken und zur rechten nervt, ist sicher irgendwas anderes, was die gemeine Konzertroutine…

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Modest Mouse – Berlin, 30.06.2015

Ort: Columbiahalle, Berlin Vorband: World Gang Isaac Brock windet sich. Er reißt und zerrt an seiner Gitarre, drückt sie gegen seinen Oberkörper. Mit aufgerissenen Augen blickt er ins Publikum, dann…

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Evan Dando – Berlin, 17.03.2015

Ort: Bang Bang Club, Berlin Vorband: Sara Johnston Von diesem Konzert hatte ich ehrlich gesagt nicht viel erwartet. Evan Dando – Allzeitsänger der lieblichen Lemonheads – war mal wieder solo…

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Deerhoof – Berlin, 16.02.2015

Ort: Lido, Berlin Vorband: Farfara U-Bahngespräche. Wir sitzen in der U1 Richtung Hallesches Tor. Um Mitternacht ist das U-Bahn fahren manchmal nervig, an diesem Abend stört jedoch niemand die nächtliche…

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Future Islands – Berlin, 05.10.2014

Ort: Astra Kulturhaus, Berlin Vorband: -

Future Islands

„Das Konzert ist erst beendet, wenn sein Hemd durchgeschwitzt ist. Wetten?!“ Nach einer guten halben Stunde Future Islands im Berliner Astra Kulturhaus unkten wir ob der ersten sich bildenden Schweißflecken auf dem hellblauen Hemd Samuel T. Herrings. Der wiedermal klassisch in norm-core gekleidete Future Islands Sänger hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine Menge seiner berühmt berüchtigten Tanzeinlagen hinter sich gebracht und zeigte erste äußere Anzeichen von Anstrengung. Doch was um alles in der Welt ist dieses norm-core? Lustigerweise schnappte ich den Begriff vor einigen Tagen gleich zweimal in Verbindung mit den Future Islands auf. Unter norm-core versteht man einen Unisex-Modetrend, der sich durch unauffällige, durchschnittliche Kleidung ausdrückt. Samuel Herring liegt da scheinbar voll im Trend, für mich trägt er ganz normale Alltagskleidung, so wie ich und tausend andere das schon seit Jahren tun. Da ich jedoch nicht über Mode blogge, muss ich mich hier nicht genau auskennen sondern stelle lediglich fest, manchmal ist es vielleicht schön, Dingen neue Begriffe zu geben, und norm-core klingt nun mal viel besser als Massenmode. Wer das Thema vertiefend betrachten möchte, klick. Denn mit Musik und dem Future Islands Konzert hat das alles überhaupt nichts zu tun.

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Yann Tiersen – Berlin, 04.10.2014

Ort: Huxley's Neue Welt, Berlin Vorband: Lonski & Classen, Black English

Yann Tiersen

Als wir gegen halb zwölf Huxley’s Neue Welt verlassen und die Stufen zur U-Bahn Station Hermannplatz hinuntersteigen, sind die Betonstufen mit roten Tropfen gesprenkelt. In den Fußstapfen der vor uns gehenden verwischen die Tropfen noch leicht, es kann also noch nicht allzu lange her sein, dass hier jemand stark blutend die U-Bahnstation verlassen hat. Denn dass das Blut sein muß, ist offensichtlich. Schneller als uns lieb ist, werden wir also aus den träumerisch schönen, mal laut und mal leise gespielten Soundtracks des Franzosen Yann Tiersen gerissen, die uns nach dem tollen Konzert im Berliner Huxley’s Neue Welt noch im Ohr kleben. Back to Berlin, willkommen in der realen Welt einer Großstadt, die nicht immer viel mit der Schönheit von Jean Michel Jarre’esken Synthieklängen, schwungvollen Violinen oder melancholischen Klavierstücken gemein hat. All das konnten wir noch Minuten zuvor in der ersten Etage des Veranstaltungsortes Huxley’s neue Welt mehr als genießen. Nun ist es meilenweit weg.

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