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Arcade Fire – Köln, 16.06.2017

In Barcelona vor ziemlich genau einer Woche hatte ich Arcade Fire noch verpasst. Beziehungsweise gingen sie, aufgrund des Andrangs und Gewusels vor der Bühne völlig an mir vorbei. Es ist nicht möglich, bei einem Großfestival mal eben so ein Konzert vor einer der beiden Riesenbühnen mitzunehmen. Das bedarf einer bestimmten Vorbereitung (früh genug da sein), die ich an diesem Barcelonaabend leider nicht machen konnte. Ich empfand das allerdings als nicht so schlimm, denn ich wusste ja, ich würde Arcade Fire ein paar Tage später erneut sehen. In Köln. Am Tanzbrunnen. Vor einer kleineren Bühne. Mit entsprechender Vorbereitung. Allerdings auch vor einer Menge Zuschauer.

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Primavera Sound Festival – Barcelona, 03.06.2017

Immer dieses Gerenne. Der Auftritt von Thurston Moore war an diesem Tag gesetzt: Da er jedoch auf der hidden stage stattfinden sollte, benötigte es eines dieser kleinen farblichen Armbändchen, die den Eintritt zur hidden stage zuließen. Das Bändchen wurde ab 16 Uhr am Infostand ausgegeben, was bedeutet, dass man schon so gegen halb vier am Gelände sein sollte, um eines der Bändchen zu ergattern. Die Erfahrung aus dem letzten Jahr zeigte, dass überdies ein ganz schönes Gerenne über das Gelände zu diesem Infostand einsetzt, sobald der Zugang zum Parc del Forum geöffnet wird.

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Primavera Sound Festival – Barcelona, 29.05.2014
Arcade Fire

Primavera Sound Festival – Barcelona, 29.05.2014

Ort: Parc del Forum, Barcelona Bands: Colin Stetson, Julian Cope, Real Estate, Girl Band, Warpaint, SVPER, Future Islands, Queens of the stoneage, Arcade Fire, Metronomy

Schotterparkplatz Panorama

Wie dokumentiere ich dieses Festival? Nun, in diesem Jahr habe ich mich erneut dazu entschlossen, Tagesberichte zu verfassen. Bei insgesamt vier Tagen Konzerte im Parc del Forum ergibt das logischerweise vier Berichte. Die Aufteilung in Tage erscheint mir lesbarer als ein elendig langer Bericht (#tlc'tr). Dabei kann ich die einzelnen Konzerte natürlich nur kurz anreissen, die gewohnt ausführliche Abhandlung wie bei einem Einzelkonzert würde meinen Blogzeitrahmen sprengen und sicherlich würde ich nie damit fertig werden. Und ich denke, es tut auch keine Not. Ein Festval ist ein Festival ist ein Festival. Vorab jedoch ein kurzer Überblick darüber, welche Bands in dieser Blogquadrologie vorkommen. Nach dem zeitlichen Ablauf sortiert sind dies: - am Mittwoch, 28.05.2014: Sky Ferreira - am Freitag, 30.05.2014; Julia Holter, Speedy Ortiz, Hamilton Leithauser, Slowdive, The Julie Ruin, Lee Ranaldo and the dust, Slint, Darkside - am Samstag, 31.05.2014: Speedy Ortiz, Courtney Barnett, Television, Spoon, Goodspeed you! black emperor, The Dismemberment Plan, Cloud nothings, Nine inch nails, Foals Jemanden vergessen? Ach sieh' selbst! Zum Mittwoch. Parc del Forum, Donnerstag, 29.05.2014 Arcade Fire

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Rock a Field – Luxemburg, 26.06.2011

Ort: Luxemburg Bands: Die Fantastischen Vier, Arcade Fire, Elbow

Arcade Fire - Luxemburg, 26.06.2011

3 Bands, alles gut! Das ist mein kurzes und leicht verspätetes Fazit unseres Sonntagnachmittagsausflugs ins benachbarte Luxemburg zum wunderschönen Ein-Tages-Festival Rock a Field. Selbstverständlich spielten in Luxemburg mehr als nur drei Bands, allerdings lagen diese außerhalb unseres Interessengebietes. „Bullet for my valentine“, „Gaslight Anthem“, „De Läb“, die ließen wir bewusst links liegen. Auf die Arctic Monkeys verzichteten wir freiwillig (Montag ist ein Arbeitstag und die Nacht schon so viel zu kurz), auf Jimmy eat world unfreiwillig. Ihr relativ früher Slot (Festivalumgangssprache) und unser Zeitmanagement passten nicht überein. Wir stiegen just in dem Moment aus dem Shuttlebus, in dem sie ihren letzten Song "Sweatness" spielten. Er bildete den Soundtrack für unseren Fußmarsch durch den Roeser Wald zur Festivallichtung. Auf dem Gelände angekommen standen wir dann etwas planlos im prallen Sonnenschein zwischen Getränkeständen und Dixieklos. Eine für uns interessante Band gerade verpasst, zwei langweilige Bands vor Augen. Also schlichen wir über das Gelände, lauschten hier, lachten da und warteten auf das Abendprogramm. Ach ja, unsere abendlichen Favoriten hießen Fantastischen Vier, Arcade Fire (die eigentlichen Favoriten) und Elbow. In genau dieser Reihenfolge kamen sie auf die Bühne. Da die Fanta Vier direkt vor Arcade Fire auftraten, bot sich mir endlich die Gelegenheit, die beste deutsche Hip-Hop Band live zu sehen. Vor gut 20 Jahren starteten die Stuttgarter ihre Karriere und brachten den Hip-Hop ins deutschsprachige Musikbewusstsein. Schreib ich jetzt einfach mal so, wohl wissend, dass es auch Advanced chemistry und andere Gruppen zu dieser Zeit gab und jede den Anspruch erhebt, deutschsprachigen Hip-Hop populär gemacht zu haben. Ein vortreffliches Streitthema.

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