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Portmanteau

8 Jul 2010 | von frank | Kategorie: videothek | kein Kommentar
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Ich möchte jetzt mal mehr Elektrokrams, HipHop, Rap  (wo genau ist hier eigentlich der Unterschied) und Beats mögen. Mit Portmanteau, deren CD ich hier oft gepriesen aber immer noch nicht gehört habe, kann ersteres erschlagen werden, ohne das ich mich zu weit von meinen Lieblingsgenres entferne. Jay-Z hab ich ja auch schon durch, und die neue Broken Bells Single ist so schlecht auch nicht!

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Pavement – Nijmegen, 06.07.2010

7 Jul 2010 | von frank | Kategorie: konzert | kein Kommentar
Tags: - -

Ort: Doornroosje, Nijmegen
Vorband: zZz, WM Halbfinale Niederlande vs Uruguay

Was für ein Tag! McDonalds verkauft Hoeneß Würstchen, die Niederlande zieht ins WM-Finale ein und wir waren bei unseren Lieblingsindies.

Es war ein solider Auftritt. Keine Glanzleistung, wenig Höhepunkte, ein Spiel, das über große Strecken von der Last der Verantwortung geprägt war. Alles in allem jedoch ein verdienter Sieg, der gegen Ende, nach dem sehr späten Anschlusstreffer zum 2:3, dramaturgisch wertvoll auch noch einige Zittermomente enthielt. Die Niederlande stehen also im Finale. Das freut mich sehr, halte ich die Nederlands Elftal doch für eine der besseren Mannschaften der Jetztzeit und der letzten zwei Jahre. Ein gerechter Erfolg, der im Doornroosje vor der Beamerleimwand entsprechend bejubelt wurde. Auf der Bühne jubelten sie auch. Stephen Malkmus, der sich nach vertaner Snjider Chance (irgendwann als es noch 1:1 Stand) die Haare rauft, Bob Nastanovich, der die Zeitlupen der letzten beiden Tore mit Trötenlärm begleitet und anschließend die Hälfte seines Dosenbiersixpacks an die erste Reihe verteilt.

Jubeln im guten Nachbarland sieht ähnlich aus, auch die Fahnenbeflaggung und Autofähnchen sind hier angekommen. Nur die Farben sind anders.
Vor dem Fernseher geht es ruhig zu. Der gewonnene Mittelfeldzweikampf wird nicht frenetisch beklatscht, es wird überhaupt wenig applaudiert zwischendurch. Ist das Spiel zu schlecht, reicht die knappe Führung nicht, um vollends in Dauerjubel auszubrechen? Oder schauen wir nur mit eher sachlich geprägten Menschen zusammen Fußball? Im Doornroosje, in das wir während der Halbzeitpause wechseln, ist es ein bisschen lauter, aber auch hier notiert man das Ergebnis und erkennt das eher durchschnittliche, wenig anmutende Spiel der eigenen Mannschaft.
Nach dem Schlusspfiff bleibt wenig Zeit zum Jubel. „We are in no hurry“ trifft es heute nicht so ganz. Keine Minute nachdem der Schiedsrichter den Ball in die Hand genommen hat beginnen die Amerikaner auf der Bühne zu spielen.
Eröffnet wird der Abend mit „In the mouth a desert“, und die Box links an meinem Ohr dröhnt gewaltig. Wie vor vielen Jahren dachte ich. Seinerzeit stand ich in der Bochumer Zeche ähnlich nah am linken Bühnenrand und habe nach drei, vier Liedern meine Kapitulation gegenüber der laut dröhnenden Box eingereicht. Ich verzichtete auf die gute Sicht und orientierte mich weiter nach hinten. Im Alter werde ich unvernünftiger und drücke die Ohrenstöpsel noch tiefer in den Gehörgang. Das lindert, ein wenig.
Grundsätzlich war der Sound aber okay, für meinen unglücklichen Standort kann ja nur ich was.
Pavement spielten wie die Elftal. Unspektakulär gut und sehr effektiv kräfteschonend. Wenn man eine Band öfter sieht, dann – so möchte ich behaupten – lernt man die unterschiedlichen Tagesformen kennen. In Berlin war es Stephen Malkmus, der große Lust am Konzert hatte, das spanische Primavera Festival ließ Scott Kannberg zur Höchstform auflaufen und in Nijmegen war es Perkussionist Bob Nastanovich, der noch für die meisten Aktionen auf der Bühne sorgte. Stephen Malkmus wirkte müde, und allgemein hatte ich den Eindruck, dass das Sommerwetter die Band lähmte. So wurde es nicht ihr stärkster Auftritt in diesem Jahr. Ist aber egal, denn die Freude über einen erneuten Pavementabend mit all den tollen Songs schaut lässig über das ein oder andere hinweg.
Sowieso gehören Pavement zu den wenigen Bands, die man sich in kurzen Zeitspannen sehr oft live anschauen kann, ohne gelangweilt zu werden oder die Showhöhepunkte vorherzuwissen. Dafür sind ihre Konzerte zu improvisiert und folgerichtig zu sehr einzigartig, auch oder gerade wenn – natürlich – immer die gleichen Songs in den Sets auftauchen. So hatte ich auch dieses Mal großen Spaß an ihrem Auftritt. Die nächsten Male wird es nicht anders sein. Versprochen!

Auf dem Rückweg fallen mir am Autobahnrand diese großen Hinweisschilder mit klugen Sprüchen gegen übermüdetes Fahren auf. Eines empfiehlt, die Fenster runterzukurbeln und für frische Luft zu sorgen. In Deutschland liest man hier oft: Mach’ mal ne Pause!
Stephen Malkmus, Scott Kannberg, Mark Ibold, Bob Nastanovich und Steve West könnten die nach 38 Konzerten in Europa, Asien, Nordamerika und Australien seit dem 1. März 2010 auch gebrauchen. (Alle 3,6 Tage ein Konzert).


Die wahrhaftig gespielten Songs zuverlässig dokumetiert stehen hier.

Multimedia:
Fotos: frank@flickrfrank@flickr (Primavera)

Kontextkonzerte:
- Primavera Sound Festival – Barcelona, 27.05.2010
- Pavement – Berlin, 19.05.2010

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zZz

5 Jul 2010 | von frank | Kategorie: videothek | kein Kommentar
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Kein Schlafsymbol, kein Onomatopoetikum. (Googlest du?) zZz. Eine niederländische Band, die morgen das Spiel zwischen Pavement und Fussball bestreitet. Lückenfüller, Halbzeitkiller. Ich kenne sie bisher nicht und bin gespannt!

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Südafrika, Konzerte und Roque Santa Cruz

4 Jul 2010 | von frank | Kategorie: platzhalter | kein Kommentar
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Nun ist sie bald vorbei, die Fußball WM. Drei Spiele noch, das unsehbare Spiel um Platz drei klammere ich bewusst aus, dann war es das. Und ich hoffe auf ein Endspiel Spanien gegen die Niederlande. Es träfe dann die beiden besten Mannschaften der letzten zwei Jahre. Und das wäre sehr gerecht. Am Dienstag spielen die Niederlande ihr Halbfinale gegen die Urus, und zum zweiten Mal kollidiert ein angesetztes Konzert mit dem WM-Spielplan. Doch guter Rat bzw. die Lösung des Problemknotens, beides unter einen Hut zu bringen, kommt manchmal von ganz allein.
In Köln bat Richard Ashcroft um die Nachverlegung seines Konzertes, er wollte England siegen sehen. Das Ergebnis ist bekannt: ein tolles Konzert nach einem schwachen Spiel.
In Nijmegen fragten die Veranstalter nun vorsichtig an, ob man nicht erst Fußball gucken könne und anschließend Musik machen. Gestern erreichte mich folgende Mail:

Beste Frank,
In overleg met, en op speciaal verzoek van de band, zal Pavement een half uurtje later beginnen dan gepland. Dit in verband met de halve-finale van het WK voetbal tussen Nederland en Uruguay. Deze zal dus live te zien zijn in Doornroosje (in de zaal op grootscherm en in het café).
Het tijdschema ziet er nu als volgt uit:
19.00 Zaal open
20.00 zZz
20.30 Voetbal
21.15 zZz
21.30 Voetbal
22.15 Pavement

Je hoeft dus helemaal niets te missen!

Na hoffentlich gibt es keine Verlängerung!
Was bleibt sonst von den Spielen? Überraschungen, die keine waren. Das England nicht so weit kommt, wie sie geschrieben wurden, wundert mich nicht (hat übrigens jemand Frank Lampard bewusst wahrgenommen?), ebenso wenig das frühe Ausscheiden von Frankreich (siehe die letzte EM). In dieser Gruppe hatte ich eh meine Lieblingsmannschaften Mexiko und Uruguay auf dem Tippzettel. Die Urus (weil seinerzeit Geheimtipp und wegen Francescoli) und die Mexikaner (wegen Hugo Sanchez) mag ich seit der WM 86. Einfach so. Dass die ehemalige Kloppertruppe nun im Halbfinale steht, gefällt mir, die Niederländer und Spanier schätzte ich von vorneherein als Halbfinalisten ein.
Den BVB, ähh Paraguay, hatte ich fürs Achtelfinale vorgesehen, ebenso Italien und Ghana. Toll, dass sie weiter gekommen sind, also Ghana und der BVB. (ein bisschen BVB ist auch in Ghana: Matthew Amoah spielte 2006/2007 in Dortmund; WM 2010 Bilanz: 6 Ballkontakte, 3 Pässe). Das weder Nigeria noch Kamerun die Gruppenspiele überstanden ist irgendwie logisch. Gute Einzelspieler ergeben keine gute Mannschaft, und wer Trainer erst kurz vor der WM inthronisiert (Nigeria und Eriksson) oder den Spielervermittler gleich mit auf die Bank setzt (Kamerun), der kann nicht viel erhoffen. Da ist mehr drin, ich hoffe auf Brasilien 2014. Wenn alles in Ghana in guten Bahnen verläuft, sind sie dank der derzeitigen U-20 Weltmeister in vier Jahren dick im Rennen.

Apropos Brasilien. Mein Titelfavorit war Brasilien. Das Land mit der schönsten Nationalhymne ist bereits ausgeschieden, zurecht. Und warum? Vielleicht wegen des zu europäischen Spielstils, des zu wenig starken Kaka oder wegen des verletzungsbedingten Ausfall Elanos ? Wer weiß, aber Letztgenanntes ist doch ein schöner Grund.
Noch eine Lieblingsmannschaft von mir ist Japan: Sie haben sich endgültig unter den besten 20 Mannschaften der Welt etabliert, sehr schön.

Roque Santa Cruz in Südafrika (via: zdf Mediathek):
Torschüsse: 8
Ballkontakte: 173
Torschussvorlagen: 1
Pässe: 123
Zweikämpfe: 90
Fouls: 5
Gefoult worden: 6

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Sonic Youth

4 Jul 2010 | von frank | Kategorie: video - live im konzert | kein Kommentar
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New Order

1 Jul 2010 | von frank | Kategorie: video - live im konzert, videothek | kein Kommentar
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