"Ich erinnere mich an Konzerte, die schon lange zu Ende sind." *

Ein Blog über Musik und Konzertbesuche

Neuigkeiten

  • Iceage – Köln, 12.09.2018

    Denke ich an Iceage, denke ich zuallererst an Manni das Mammut und Sid das Faultier, die sich durch die letzte Eiszeit quälen und Abenteuer erleben.  Im zweiten Gedankengang kommt mir die Band Iceage in den Sinn, die ich einst am frühen Abend auf einer der Primavera Bühnen gesehen habe. Im Gegensatz zu den spanischen Emo-Punk Bands, die zuvor und danach spielten, bleibt mir ihr Auftritt stärker in der Erinnerung. Warum genau, kann ich nicht sagen. Vielleicht hat es auch etwas mit Manni und Sid zu tun.
  • Anna Burch – Köln, 10.09.2018

    Das King Georg schließt bald seine Pforten. Also zumindest musikalisch. Die derzeitigen Betreiber hören zum Jahresende auf, las ich die Tage, wie es mit Konzerten im King Georg weitergeht, man hat noch keinen Plan. Ein paar Jahre lang war der ex-Nachtklub mit seiner Nicht-Bühne Hort wunderbarer feiner Musikkonzerte. Ein Liebhaberprogramm von Musikliebhabern, sorgsam und spannend zusammengestellt. Der Satz klingt so richtig wie kitschig. Immer wieder spielten hier neben jungen, neuen Bands auch altsemestrige Indiehelden, von denen man glaubte, sie gäbe es gar nicht mehr.
  • Bruis Festival – Maastricht, 31.08.2018

    Manchmal passiert nix, manchmal ganz viel. Und wie sich dann entscheiden? Münze werfen? Kosten-Nutzen Analysen aufstellen? Oder einfach losfahren? An diesem Wochenende hieß es also wieder abwägen, überlegen oder einfach losfahren. Gleich einige Festivals standen in meiner Facebook Agenda: die c/o pop in Köln, das Misty Fields in der Nähe von Weert und das Bruis Festival in Maastricht. Die Entscheidung fiel nicht leicht, doch sie viel letztendlich auf Maastricht und das kostenfreie Bruis Festival. Django Django sollten dort am Freitag headlinen. Grund genug, vorbeizuschauen.
  • 200km plus: Konzerttipps für September in Köln

    So langsam neigt sich der Sommer seinem wohlverdienten Ende entgegen. Es war heiß in den letzten Monaten, sehr heiß. Auch ich litt bei dem ein oder anderen Konzertevent unter der Schwüle der Nacht. Nun aber beginnt die schönste aller Jahreszeiten, der Herbst. Die Abende nicht mehr so warm aber auch noch nicht so kalt, dass das Warten auf den Zug beschwerlich wird. Es ist vielleicht die schönste Zeit, Clubkonzerte zu besuchen. Möglichkeiten dazu bieten sich einige. Hier meine kleine Auswahl, immer noch umständlich verpackt über die Facebook Eventseite. Ich arbeite an einer prakischeren Lösung.
  • Destroyer – Köln, 28.08.2018

    Der Tag nach dem Bataclan Anschlag war ein Samstag. Ich saß zuhause und überlegte die letzten Stunden, ob es klug, gut und richtig ist, den Abend im Kölner Luxor bei einem Konzert zu verbringen. Zu sehr beschäftigte mich das, was sich in Paris ereignet hat. Andererseits, ich hatte ein Ticket und es spielte nicht irgendwer. Es spielte meine damalige absolute Lieblingsband, deren Album Poison season ich rauf und runter hörte. Ja, ich freute mich wie Bolle auf Destroyer. Nachdem ich später am Tag die Thematik nochmals mit einem Freund am Telefon diskutiert hatte, entschied ich mich, ins Luxor zu gehen.

Pills 'n' thrills and bellyaches

* "Wilhelm, das war nichts." (Tomte, 2000)

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