Primavera Sound Festival – Barcelona, 03.06.2017

Immer dieses Gerenne. Der Auftritt von Thurston Moore war an diesem Tag gesetzt: Da er jedoch auf der hidden stage stattfinden sollte, benötigte es eines dieser kleinen farblichen Armbändchen, die den Eintritt zur hidden stage zuließen. Das Bändchen wurde ab 16 Uhr am Infostand ausgegeben, was bedeutet, dass man schon so gegen halb vier am Gelände sein sollte, um eines der Bändchen zu ergattern. Die Erfahrung aus dem letzten Jahr zeigte, dass überdies ein ganz schönes Gerenne über das Gelände zu diesem Infostand einsetzt, sobald der Zugang zum Parc del Forum geöffnet wird.

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Primavera Sound Festival – Barcelona, 02.06.2017

Wer aus Nashville stammt der macht…..Countrymusik. Auf Nikki Lane, die meinen Primavera Donnerstag musikalisch eröffnete, gilt diese Regel uneingeschränkt. Die Amerikanerin aus Nashville eröffnete für mich am frühen Nachmittag das Konzertreiben im Innenhof des CCCB, dem Ort, an dem die freien Konzerte des Primavera al Raval im Rahmen des Festivals auch in diesem Jahr wieder stattfanden.

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Primavera Sound Festival – Barcelona, 01.06.2017

Der Tag des Solange Konzertes. Die kleine Schwester von Beyoncé Knowles hat es mir seit ein paar Monaten angetan. Ich liebe ihr Album A seat at the table sehr, es ist das Beste des letzten Jahres. Wer anderes behauptet, hat keine Ahnung. Als bekannt wurde, dass Solange auch auf dem Primavera dabei sein wird, war ich überglücklich und freute mich seit diesem Augenblick wie Bolle auf ihren Auftritt. Logisch, dass das Solange Konzert in Zement gemeißelt war, nichts hätte mich davon abbringen können, es zu verpassen.

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Primavera Sound Festival – Barcelona, 31.05.2017

Im Vorfeld des diesjährigen Primavera Sound wurde oft über die Bands und Künstlerauswahl des Festivals gesprochen. Mehr als in den Jahren zuvor wurde zu den Prime-Zeiten dem Hiphop, R’n’B und Dance der Platz auf den großen Bühnen freigehalten: Aphex Twin, Run the Jewels, Skepta, um mal die ganz großen Namen zu nennen. Einzig Arcade Fire hielten hier das Indiestatement des Festivals ein bisschen aufrecht. ‘Ich hasse multi-kulti‘, sagt beiläufig der libanesisch stammende Toni Hamady, als er durch die Straßen Neuköllns spaziert und links und rechts das Treiben der Hipsterläden betrachtet. Ali „Toni“ Hamady ist das Familienoberhaupt eines Clans, der im Milieu der organisierten Kriminalität seine Geschäfte macht. Studiert man seinen Charakter in der Serie 4 Blocks ein bisschen länger, wird jedoch klar, dass dieser Ausspruch nicht ernst gemeint sein kann.

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Primavera Sound Festival 2017

Gestern las ich einen interessanten Artikel über das diesjährige Primavera Sound Festival. In ihm wurde unter anderem die Einzigartigkeit des Festivals hervorgehoben und es wurde gelobt, wie bedächtig und sorgsam die Macher die musikalische Zusammenstellung des Festival Lineups von Jahr zu Jahr meistern.

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Buffalo Tom – Maastricht, 07.06.2017

Ort: Muziekgieterij, Maastricht Vorband: - Meine heimliche Lieblingsband der 1990er Jahre. Heimlich deswegen, weil Buffalo Tom ein bisschen unter meinem Radar liefen, mich aber immer mit ihren tollen Songs begeistert haben. Entdeckt habe ich die…

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Primavera Sound Festival Barcelona

2009 kündigten Pavement für den September des drauffolgenden Jahres ein Reunionkonzert im New Yorker Central Park an. Das, was ich für unvorstellbar hielt, sollte tatsächlich passieren. Yippie, ich war aus dem Häuschen. Aus einem Konzert wurden schnell vier, die Nachfrage war scheinbar groß. Und der Pavement’sche Tatendrang war scheinbar unersättlich. Denn es wurde noch besser. In den 2009er Herbstwochen poppten immer mehr Tourtermine im Konzertkalender der Band auf, so dass die vier Konzerte auf der Summer Stage das Ende einer längeren Reuniontour - die bereits im Februar 2010 in Australien beginnen sollte - darstellten. Irgendwann tauchte im Kalender auch das Primavera Sound Festival in Barcelona auf.

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Cherry Glazerr – Köln, 16.05.2017

Mir kommen die Tränen. Nachdem sich die letzten Tage langsam aber sicher in Richtung Sommer neigten, ist es nun soweit: mein Heuschnupfen ist wieder da. Ich habe ihn nicht vermisst, aber er ist zurückgekommen, um zu bleiben. Mindestens 3 Monate. Und das treibt in mir die Sehnsucht, mal wieder „Avant gardener“ von der wunderbaren Courtney Barnett zu hören. Dieser Song beschreibt – so deute ich es - einen Asthmaanfall oder Allergieschock, und just diese Zeilen machen aus „Avant gardener“ meine Allergiker Hymne.

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Milky Chance

So langsam wird es unheimlich. Es ist richtig, dass ich schon seit einigen Tagen einen Textbeitrag über Milky Chance schreiben wollte. Aber woher weiß Facebook davon? In der Spalte ‘gesponserte Werbeanzeigen‘ leuchtete Anfang der Woche eine Werbung über das aktuelle Milky Chance Album und mir fiel wieder ein: jaja, ich wollte doch ein paar Worte über die Kasseler verlieren. Und ich sollte diesen Beitrag endlich machen, bevor noch Werbeflyer im Hausflur liegt. Neulich. Zum Sendeschluss der Fernsehsendung Aspekte treten Milky Chance vor die Kameras.

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Sam Prekop & John McEntire – Köln, 09.05.2017

Für Konzertpendler wie mich sind das die besten Konzertorte: raus aus dem Zug und rein in den Club. Möglichst ohne einen längeren Weg zwischen Wagon- und Clubtür. Daher gehe ich gerne in den Stadtgarten oder in das Luxor, auch der Club Bahnhof Ehrenfeld (in Verbindung mit einer kleinen U-Bahnfahrt) liegt gut, das Gebäude 9 immerhin noch in okayer Laufdistanz. Den Vogel hinsichtlich des Standortvorteils schießt jedoch das Gewölbe ab. Es liegt direkt unter den Bahngleisen des Bahnhofs Köln-West, der wiederum an meiner Bahnlinie liegt. Besser und näher geht es nicht. Das kann man wörtlich nehmen. So lande ich nach 35 Minuten Bahnfahrt bequem vor der Eingangstür des Gewölbes. Auf dem Ticket steht zwar 20 Uhr Beginn, aber aus der samstäglichen Gewölbe-live Erfahrung weiß ich, 20 Uhr meint 21 Uhr. Ich gehe hinein und schaue mich um.

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Xiu Xiu – Köln, 06.05.2017

Es ist die skurrile Szene das Abends: Stell‘ dir vor, du bist Sängerin und spielst gerade ein Konzert. Für einen Song gehst du in den Zuschauerraum, um ihn dort zu performen. Da stehst du nun und siehst, wie die Frau neben dir – die sicherlich auch Eintritt bezahlt hat, also grundsätzlich Musik mag und somit kulturell interessiert sein muß – dir den Rücken zuwendet und wild gestikulierend ihrer Freundin von einem Jahre zurückliegenden Skunk Anansie Konzert erzählt, dass es alle umstehenden locker mithören können. Dich, die Künstler*in, ignoriert sie dabei völlig und das völlig bewusst. Was machst du dann? Hörst du zu, weil dich der Konzertbericht auch interessiert? Stellst du eine schlaue Frage?

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The Jesus and Mary Chain – Köln, 25.04.2017

Die Band The Jesus and Mary Chain hat mich nie sonderlich berührt. Das gebe ich offen und unumwunden zu, finde es aber, je länger ich an diesem Tag darüber nachdenke, umso merkwürdiger. Es überrascht mich deswegen, weil The Jesus and Mary Chain all das vereinigen, was mich seit meinen 20er Jahren in der Musik und an Bands fasziniert: Gitarren, Lärm, Hoffnungslosigkeit. Gerade Ende der 1980er Jahre, als ich viel House of love, The Sundays, Kitchen of distinction oder My bloody valentine hörte, hätten sie perfekt in meine Lebenssoundtrackplaylist gepasst. Doch hätte, hätte Fahrradkette. The Jesus and Mary Chain fand nicht statt. Nicht so richtig zumindest. Also nicht in dem würdevollen Maß, das sie verdient hätten. Natürlich kannte ich „Head on“ (und das nicht erst seit Trompe le Monde und den Pixies), „Blues from a gun“, „April skies“, „Just like honey“ oder „Some Candy talking“,

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Japandroids – Köln, 20.04.2017

Die etwas andere kanadische Band. Als die Japandroids vor einigen Jahren auf meiner Bildfläche erschienen, passten sie so gar nicht in mein kanadisches Musikbild. Seinerzeit assoziierte ich Kanada mit melodiösen schönen Indiepop Klängen, Bands wie die Stars, Broken Social Scene, Feist oder Arcade Fire standen für das, was ich mit kanadischer Musik verband und eröffneten mir den schönen und richtigen Blick auf die kanadische Musikszene, mit der ich bis dato nur Bryan Adams verband. Die Japandroids passen da nicht hinein. Ihr Post-Rock ist laut, wild, krachig. 2009 hatten Brian King und David Prowse ein Alleinstellungsmerkmal. Bands nur mit Gitarre und Schlagzeug sah ich damals nicht und kannte diese Kombi eigentlich nur von den Blood Red Shoes.

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Swell – 41

Bands geraten manchmal in Vergessenheit. Swell aus San Franscisco gehören zu diesen Bands. Jahrelang habe ich ihre Musik, seinerzeit Neo-Folk genannt, nicht mehr gehört, bis sie beim Grandaddy Konzert in Amsterdam in der Umbaupause vom Band liefen. Das ist zwar schon einige Monate her, trotzdem kam mir diese Geschuichte heute irgendwie in den Sinn und zerrte mich dazu, 41 aus dem CD Regal zu holen. Nachwievor ist 41, das dritte Album der Band eingespielt in der damaligen Besetzung David Freel (Gesang, Gitarre), Sean Kirkpatrick (Drums) und Monte Vallier (Bass), eines meiner Lieblinge. Das ist 2017 nicht anders als es 1994 der Fall war.

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Merchandise – Köln, 06.04.2017

Diese Band ist nahezu ungooglebar. Diese Erkenntnis ist nicht sonderlich neu für mich, hatte ich doch schon vor einigen Jahren versucht, mehr Informationen über Merchandise zu erhaschen. Vor einigen Jahren war vor 3 Jahren, als ich Merchandise auf dem Primavera Sound zweimal sehen durfte. Es war das Jahr, in dem der spanische Winter im Mai für drei Tage zurückkam und ich - auch wegen der blöden Bühnenausrichtung zur See hin - einen Abend vor der windigen ATP Bühne komplett verfror.

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