| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

List-o-mania 2011 > LiveActs und das beste Konzert

Das mit mir und den Konzerten war in diesem Jahr gar nicht so einfach. Ganz abgesehen davon, dass ich aufgrund meines Fernstudiums nicht mehr so viel freie Zeit übrig hatte, um mir die Nächte um die Ohren zu schlagen, es gab doch tatsächlich eine Phase Anfang des Jahres, in der ich auch kaum Lust verspürte, mir Livemusik anzuschauen. Viele gute Bands und schöne Abende gingen mir so durch die Lappen. Mist! Aber im Frühjahr legte sich diese alberne Marotte und ich war wieder Willens, mehr Musik zu sehen. Und der Sommer sollte noch manche Überraschung parat haben.
Sufjan Stevens zum Beispiel. Der Amerikaner, der so abgedrehte Dokumentationen über Highways produziert, die – bestimmt künstlerisch auf allerhöchstem Niveau – mich so überfordern, dass ich sie mir in einem Stück nicht anschauen kann, schoss dabei den Konzertvogel ab.
Es war der Donnerstagabend auf dem Primavera Festival. Im Internet reservierten wir Tickets für das Auditorium, einem Theater- und Konzertsaal mit begrenzter Sitzplatzkapazität und enormer Akustik. Dort sollte Sufjan Stevens um halb acht auftreten.
Sein Konzert wollten wir uns ansehen, parallel lief auf den anderen sechs Bühnen nicht viel, was wir großartig verpassen würden. Also stellten wir uns eine Stunde vorher an, ließen die Taschenkontrolle über uns ergehen und kamen pünktlich um halb acht im Saal an. Wir ergatterten uns noch Sitzplätze in der dritten reihe und ließen uns gemütlich nieder. Das wir die nächsten knapp drei Stunden hier verbringen würden, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Egal, nachdem DM Stith das Vorprogramm darbot, gab es diese unglaubliche Stevens Show, die ich nicht in Worte fassen kann. Konfetti, Filmchen, Engelsflügel, ach, alles fällt mir gar nicht mehr ein. Aber Bilder sagen eh mehr als Worte.

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Österreich macht Musik – Bernhard Eder

Die österreichische Indie-Pop Szene scheint hierzulande relativ unbeachtet. Also mir kommt es zumindest so vor, ich lese sehr wenig darüber. Und ich muss auch gestehen, dass mir außer Ja, Panik spontan wenig bis gar keine Bandnamen einfallen, die ich nennen könnte. Ich habe zwar hier und dort schon mal ein wenig über österreichische Bands geschrieben, aber das ist schon einige Zeit her und bedarf – nicht nur für mich – eine kleine Wissensauffrischung.
Da ich die letzten Tage in der Mozart Stadt Salzburg verbracht habe (Mozart zähle ich nicht zum aktuellen Indiepop) habe ich die langen Zugfahrten genutzt, um mich ein wenig in diesem Bereich weiterzubilden.
Aufgefallen, und sehr erwähnenswert erscheinen mir vier Bands, die es verdient haben, mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen: Ja, Panik, Bernhard Eder, diver und Clara Luzia.
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Österreich macht Musik – diver

Die österreichische Indie-Pop Szene scheint hierzulande relativ unbeachtet. Also mir kommt es zumindest so vor, ich lese sehr wenig darüber. Und ich muss auch gestehen, dass mir außer Ja, Panik spontan wenig bis gar keine Bandnamen einfallen, die ich nennen könnte. Ich habe zwar hier und dort schon mal ein wenig über österreichische Bands geschrieben, aber das ist schon einige Zeit her und bedarf – nicht nur für mich – eine kleine Wissensauffrischung.
Da ich die letzten Tage in der Mozart Stadt Salzburg verbracht habe (Mozart zähle ich nicht zum aktuellen Indiepop) habe ich die langen Zugfahrten genutzt, um mich ein wenig in diesem Bereich weiterzubilden.
Aufgefallen, und sehr erwähnenswert erscheinen mir vier Bands, die es verdient haben, mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen: Ja, Panik, Bernhard Eder, diver und Clara Luzia.
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Österreich macht Musik – Clara Luzia

Die österreichische Indie-Pop Szene scheint hierzulande relativ unbeachtet. Also mir kommt es zumindest so vor, ich lese sehr wenig darüber. Und ich muss auch gestehen, dass mir außer Ja, Panik spontan wenig bis gar keine Bandnamen einfallen, die ich nennen könnte. Ich habe zwar hier und dort schon mal ein wenig über österreichische Bands geschrieben, aber das ist schon einige Zeit her und bedarf – nicht nur für mich – eine kleine Wissensauffrischung.
Da ich die letzten Tage in der Mozart Stadt Salzburg verbracht habe (Mozart zähle ich nicht zum aktuellen Indiepop) habe ich die langen Zugfahrten genutzt, um mich ein wenig in diesem Bereich weiterzubilden.
Aufgefallen, und sehr erwähnenswert erscheinen mir vier Bands, die es verdient haben, mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen: Ja, Panik, Bernhard Eder, diver und Clara Luzia.
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Österreich macht Musik – Ja,Panik

Die österreichische Indie-Pop Szene scheint hierzulande relativ unbeachtet. Also mir kommt es zumindest so vor, ich lese sehr wenig darüber. Und ich muss auch gestehen, dass mir außer Ja, Panik spontan wenig bis gar keine Bandnamen einfallen, die ich nennen könnte. Ich habe zwar hier und dort schon mal ein wenig über österreichische Bands geschrieben, aber das ist schon einige Zeit her und bedarf – nicht nur für mich – eine kleine Wissensauffrischung.
Da ich die letzten Tage in der Mozart Stadt Salzburg verbracht habe (Mozart zähle ich nicht zum aktuellen Indiepop) habe ich die langen Zugfahrten genutzt, um mich ein wenig in diesem Bereich weiterzubilden.
Aufgefallen, und sehr erwähnenswert erscheinen mir vier Bands, die es verdient haben, mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen: Ja, Panik, Bernhard Eder, diver und Clara Luzia.
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1991 – the year punk broke

1991

Gerade ist mir aufgefallen, was für ein Albenjahr das Jahr 1991 doch war. Grundlegendes hat sich geändert, neues sollte die nächsten Jahrzehnte prägen.
1991 war ich halb so alt wie heute. Eine ideale Zeit, um ganz viel Musik zu entdecken. Die Ausbildung brachte ein wenig Geld und genügend Freizeit, um sich dem Hobby Musik einigermaßen ambitioniert zuzuwenden. Erste Fahrten zu Konzerten wurden unternommen, Musikläden mit mehr als einer CD in der Tüte verlassen.
1991 war das Jahr, in dem eine von mir geschätzte Band neue Wege ging, zwei mir bisher relativ unbekannte Bands einer neuen Musikrichtung Fernsehpräsenz gaben und eine von mir weniger beachtete Band ihren ultimativen Höhepunkt feierte und damit eine Musikära beendete.
Aber der Reihe nach:
Band Nummer eins sind U2. 1991 erschien „Achtung, Baby!“, ihr Berlin-Album. Zum ersten Mal hatte Bono keinen Pferdeschwanz mehr, sondern nach hinten gegeelte Haare und seine bzw. U2’s Musik Pop- und Danceeinflüsse. Ein Kulturschock für viele. Glitzerwelt statt Angel of Harlem.
Pearl Jam und Nirvana. Kannte ich vorher nicht, sollte ich aber in den nächsten Jahren (notgedrungen) kennenlernen. Diesen Bands und generell Seattle war kein Entkommen. Weder abends bei MTV noch im Kino („Singles“). „Ten“ und „Nevermind“ sollten bis heute die Rockmusik beeinflussen und das, was man bis dahin Indie nannte, als nächstes großes Ding voranführen. Das spannende an der Sache war, dass beide Bands unterschiedliche Einflüsse hatten – Nirvana mehr aus dem Punk, Pearl Jam mehr aus dem Rock – und so diesem Grunge sein ungleichmäßiges Gesicht verliehen.
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Festivalgedanken

Nachts ist ein Festival am schönsten. Wenn man leicht angeschlagen abseits der Bühnen sitzt, die letzten Getränke- und Essensmarken eingetauscht hat und in einer Mischung…

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Hole

Courtney Love. Dieser Tage erscheint das neue Album von Hole, „Nobody's daughter“. Nach „Celebrity Skin“ das quasi Comeback Album. „Celebrity Skin“ war toll. Ich mochte…

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