Ort: Luxor, Köln
Vorband: The Tunics

Cage the elephant - Köln, 21.06.2011

Ihre Single „Shake me down“ läuft im Formatradio, das zweite Album „Thank you, happy birthday“ erreichte Platz 2 der US Charts, Cage the elephant sind das, was man angesagt nennt.
Die Band aus Bowling Green in Kentucky ist derzeit das nonplusultra im Alternativ-Grunge-90s-Rock. Ihr erstes Album klingt nach Grunge (ich rede mir ja eh seit Tagen ein, Cage the elephant seien die Nirvana2010), ihr zweites nach den Pixies, womit alles gesagt und alles umrissen worden ist.

„Im Grunde sind Cage The Elephant eine Band ohne Szene, spielen sie doch Indie-Rock mit einem erstaunlichen Händchen für Pop-Hooks, sind dabei aber ganz eindeutig nicht Indie-Pop! Denn die Einflüsse liegen klar auf ihrer Seite des Atlantik: die Leitsterne der fünf Amerikaner aus Kentucky sind der Indie-Rock der frühen 90er oder gar Grunge ohne dessen elendes Emogejammere.
Alle Songs auf „Thank You Happy Birthday“ sind kurz, knackig, krachig, bersten vor Energie und einer Freude am Spielen. Cage The Elephant mögen uns textlich keine neue Einsichten in die Weltgeschichte bescheren und sind sicherlich nicht sophisticated, aber Hölle, was für ein Spaß! Thank You, Weiterfeiern.“

Das sagt die taz in ihrem popblog und sie hat recht.
Gefeiert wurde auch im Luxor, und zwar in einer Art und Weise, wie man es selten sieht in Köln. Bereits nach 2:23 Minuten lag Sänger Matt Schultz auf den Händen der ersten Reihen, nach weiteren fünf klebten die langen Haare an seiner Stirn und irgendwann nach 12 Minuten waren Band und Publikum ziemlich verschwitzt. Die übrigen 40 Minuten Konzert waren ein einziges Gehopse und Mitgesinge.
Ach, es war ein tolles Konzert und Bilder sagen an einem regnerischen Samstag mehr als Worte. Dreimal gucken, alles wissen:

Multimedia:
Fotos: frank@flickr

Kontextkonzerte:

frank

Hallo, ich heiße Frank und blogge unter pretty-paracetamol seit 2006. Ich schreibe hier über meine Konzertbeobachtungen und über Musik, die mich umtreibt. Vieles davon kommt aus dem sogenannten Indiebereich, manchmal aber auch darüber hinaus.

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