Ort: Gebäude 9, Köln
Vorband: Entertainment for the braindead

Ach die waren das.
Ich kann mir keine Namen merken und so kommt es, dass ich ähnlich klingende Bandnamen gerne durcheinander werfe. Bei den Wild nothing war ich mir lange Zeit sehr sicher, dass das die Band sein muss, die wir im Frühjahr nach vier Tagen Primavera völlig erschöpft Samstagnacht auf den Stufen zur drittgrößten Festivalbühne sitzend irgendwie wahrgenommen haben. Sie waren es aber nicht, das waren die Wild beasts. Und Wild nothing sind auch nicht die Band, die wir im Frühjahr in Köln verpasst hatten, das waren die Cloud nothings. Ich war mal wieder verwirrt (siehe Antlers – Crystal Antlers – Crystal Castles) und als ich am Sonntagnachmittag via Internet das letzte und aktuelle Album „Nocturne“ der Wild nothing hörte gar nicht mehr sicher, ob ich diese Band überhaupt kenne. Natürlich klingt „Nocturne“ vertraut, bekannt, schön. Aber das klingen viele Scheiben. Die Single „Paradise“ bestätigte mich jedoch sehr darin, mir die Band um Jack Tatum am Abend im Gebäude 9 anzusehen.
„Weisst du noch, die spielten vor den Stars.“ Aha, also so war das. Ich konnte mich kaum daran erinnern, aber es doch gut, wenn man sich auf das Gedächtnis eines Freundes verlassen kann. Bei den Stars also.
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