Im Sommer hörte ich die EP einer französischen Band, die gar nicht französisch klang. The Bewitched Hands nennt sich das Sextett aus Reims, das mir mit Hard to cry den Überhit einer Woche lieferte. (Ich habe oft Überhits, eine Woche „Überhit sein“ ist herausragend.). In diesen 6 Minuten zeigten The Bewitched Hands alles, was in einen tollen Song gehört.
„Hard to cry“ ist auch auf ihrem Debütalbum. In der sogenannten Album Version nicht weniger herausragend als auf der EP. Einzig und allein, man erkennt es gar nicht sofort. Denn um diesen Song herum liegen noch so viele weitere Überhits, dass „Hard to cry“ nicht auffällt. Es ist einfach da und reiht sich ein in die Schlange der großen Songs auf diesem Album. „Sahara Dreams“, „Sea“ oder „Work“, um hinten anzufangen. „Happy with you“ oder „Birds & Drums“ um vorne zu beginnen.
The Bewitched Hands a.k.a. „The Bewitched Hands on the top of our Heads“ liefern auf „Birds & Drums“ 13 wirklich sehr, sehr gute Songs ab.
Songs, die nach Folkpop klingen. Erstmal.
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The bewitched hands on the top of our heads

Das klingt nach so was von zeitgemäßem Indie-Folk-Pop, dass selbst ich das mag. Wow! Mumford & Sons, Fleet Foxes, Band of Horses, Arcade Fire. The Bewitched… gehören für mich ab jetzt dazu. In einem Atemzug!
Der Song „Hard of cry“, der mir letzte Tage zugespielt wurde, ist phänomenal. Ein Hammersong. Fertig! In Kürze erscheint die dazugehörige EP “Hard to cry”, im Herbst dann das Debütalbum.
Die Band kommt aus Reims. Kanada wäre auch eine sehr gute Alternative gewesen. So ist es Frankreich, und viel mehr ist über das Sextett, das auf einigen Fotos aber auch zu siebt rumsteht, nicht zu erfahren.
Doch wenn das Album nur annähernd den Standard der EP bzw. der Vorabsingle hält, dann lesen wir das spätestens im November in allen Musikzeitschriften und allen Blogs rauf und runter. Denn dann sind The Bewitched hands on the top of our heads das heiße Ding des Herbstes. Ich tagge sie schon mal unter Indiedarling.
Und nochmal, weil es wichtig ist:
Die EP „Hard to cry“ erscheint Mitte Juli auf Savoir Faire, das Album (Titel t.b.a. wie man so sagt) im Herbst. „Hard to cry“ (der Song), über den ich so schwärme, sollte man sich hier downloaden: indierockreviews.com
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