
Judgement Night.
Wieso jetzt ein paar Worte zu diesem Filmsoundtrack-Sampler?
Meine Gedankengänge sind manchmal etwas verquer, haben Sprünge und bringen mich von Höckchen auf Stöckchen.
Judgement Night – zum Töten verurteilt, so der offizielle Titel. Den Film zur Musik habe ich nie gesehen. Aber da bin ich nicht alleine. Es war, wie man so sagt, ein Flop. Da konnte auch Charlie Sheens Bruder als einer der Hauptdarsteller nichts retten.
Warum geht’s?
Vier Freunde wollen mit ihrem Wohnmobil zu einem Boxkampf fahren. Da auf dem Zufahrts-Highway ein großer Verkehrsstau herrscht, beschließen, sie, die Schnellstraße zu verlassen und durch ein „verrufenes“ Wohngebiet zu fahren. Natürlich geraten sie hier zwischen die Fronten eines Bandenkrieges, als sie eine angeschossene Person entdecken und diese versorgen.
Klingt unglaublich spannend, oder?!
Was der Plot nicht halten kann, reißt aber der Soundtrack wieder raus. Judgement Night, der Soundtrack, ist ein Knüller! Ein Konzeptalbum, das HipHop und Indierock verbindet.
Crossover, die Verschmelzung von Rock und HipHop, war 1993 extrem angesagt. Bands wie Faith no more, die Chili Peppers oder Living Colour hatten mit ihrem Funk Metal Charterfolge erzielt, und bevor Rage against the machine, Body Count oder hierzulande Such a surge, Urban Dance Squad oder die unsäglichen H-Blockx aufkamen, warf Epic diesen Bombast-Soundtrack auf den Markt.
Aber wie komme ich gerade jetzt drauf. Rap-Rock ist doch schon lange durch.
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