Auf das Internet ist kein Verlass mehr! Muss ich denn alles selber recherchieren? Da veröffentlicht die wichtigste belgische Popband letzten Monat ein neues Album, und kein Musikblog informiert mich darüber. Stattdessen schreiben alle – meist das gleiche – über Poliça. Die sind natürlich auch toll, aber dass dEUS mit „Following sea“ ihr siebtes Album veröffentlicht haben, sollte darüber nicht unter den Tisch fallen.
Erst recht nicht, weil es interessantes zu erzählen gibt: dEUS machen’s jetzt auf französisch. Und das finde ich passt sehr gut. Tom Barman’s Stimmer klingt in französischer Sprache weitaus interessanter und vielleicht auch deswegen kommt mir Quatre mains vor wie eine Single aus alten dEUS Zeiten: etwas spröder, etwas dunkler und eben etwas interessanter als zuletzt. Wenn das Album diesen Stand hält, ist es ein sehr gutes dEUS Album. Ich bin gespannt.
Hätte ich das gestern gewusst, hätte ich mir nicht nur „Give you the ghost“ gekauft.
Hätte, hätte, Fahrradkette.
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dEUS – Köln, 28.11.2011
Ort: Live Music Hall, Köln
Vorband:

#deus281111, so sollten wir unsere tweets, likes und +1 taggen, die wir an diesem Abend über die Smartphonetastaturen in die weite Welt jagen.
Der Plan der belgischen Band ist es, ein Tourtagebuch aus allen Tweets zu erstellen. Ob das Projekt gelingt oder scheitert, kann jeder von uns hier nachschauen. Auf Twitter stehen unter diesem Tag Anmerkungen wie „Der Typ, der mir beim WOM in Köln damals immer die CDs zum Reinhören aufgelegt hat, ist auch da“ oder „Der Altersschnitt auf einem dEUS- Konzert war auch schon mal niedriger. So vor 15 oder so Jahren. Warum nur?“ Ach ja, jeder Tweet ein Volltreffer…
Bei der Endauswertung aller Anmerkungen zu diesem Abend werden dEUS feststellen, dass es ein großes Problem gab: den Sound. Kalle_3000 stellt fest, was alle unweigerlich fühlten: „Terrible sound! Please do something!“ Gerade vorne in den ersten Reihen war es in den ersten Minuten fürchterlich. Tom Barman’s Gesang war zeitweise weg, die rechte Box dröhnte wie bolle und eigentlich war das Konzert unhörbar.
Da auf der Bühne aber nicht irgendwer, sondern eine meiner Lieblingsbands ever standen, musste ich ausharren. Minütlich fürchtete ich den totalen Tonzusammenbruch und mit schlimmsten Befürchtungen vernahm ich die ersten Töne von „Little arithmetics“. Dieser Song ist einfach zu schön, um ihn durch diese Soundmühle zu jagen. Beim Einsetzen der lauteren Gitarren in der Mitte des Stückes zuckte ich bereits Sekunden vorher, in Erwartung des schlimmsten, zusammen.
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dEUS – Köln, 11.10.2008
dEUS waren gestern nicht die apokalyptischen Reiter der Kulturkirche.
Sie waren eher die deutsche Springreiterequipe. Immer vorne mit dabei, aber manchmal reicht es nicht zum Podiumsplatz. Und so wird dieses Konzert nicht unter den TOP 3 des Jahres landen. Ist aber nicht schlimm.
Warum geht man dreimal innerhalb von sechs Monaten zu einem dEUS Konzert? Diese Frage tauchte gestern Abend plötzlich aus dem nichts auf. Klar, wegen der Musik. Aber die liegt auch in Konservenform vor und ist jederzeit greifbar. Wegen Tom Barman, über den meine Mitbewohnerin sagt, er sei der bestangezogenste Frontmann der Welt, weil alle Klamotten an ihm immer so lässig elegant wirken? Nun, dass ist also ihr Grund, warum sie jedesmal mitkommt. Weil dEUS Konzerte süchtig machen? Könnte sein. Es sind diese typischen dEUS-Szenarien, die mich jedesmal begeistern. Songs wie “Instant Street”, “Bad Timing” oder “Sun Ra”. Songs, die ihre eigene Dramaturgie haben, diesen dEUS ureigenen Aufbau, den keine andere Band so hinbekommt. Diese Song im Song Strukturen, die live besonders faszinieren, wenn Tom Barman mitten in “Instant Street” seine Akustikgitarre in leichter Hektik gegen die elektrische eintauscht und in den zweiten Abschnitt des Stücks einleitet.
Diese Build-up Stücke wirken immer. Sie können gar nicht anders. Sie packen dich spätestens nach 20 Sekunden, halten dich gefangen und entlassen dich erst, wenn der letzte Gitarrenfieps verflogen ist. Zwischendrin gibt es kein entrinnen. Rumgucken, Nase putzen oder gar den Nebenmann kurz ansprechen ist nicht. Zu stark ist die musikalische Aura.
Darüberhinaus haben dEUS noch eine Menge anderer wunderbarer Songs. Gestern spielten sie neben vielen Sachen des neuen Albums “Vantage Point” jeweils auch Songs der ersten Alben. Die Mischung war sehr ausgewogen. Vom Debüt gab es “Suds & Soda” und “Morticiachair”, vom zweiten Album „In a bar under the sea“ „Little Arithmetics“ , “Fell off the floor”, “Turnpike” und „For the roses“, “Bad Timing”, “If you don’t get..” und “Nothing really ends” von “Pocket Revolution” sowie “Instant street” von “Ideal crash”.
Zusätzlich wurde ein neues Stück gespielt, das Tom Barman mit “The dark fits in” ankündigte. Auf den ersten Blick passt es gut in den aktuellen dEUS Kontext.
Den Abend eröffneten sie mit dem ersten Song des aktuellen Albums, welches die Theorie mal wieder bestätigt, das Albumopener gerne auch als Konzertopener verwendet werden. Danach mit “Instant Street” das erste Rauschmittel. Vielleicht ein bisschen früh im Programm. Aber wie schon gesagt, diese Build-up Stücke wirken immer! Beendet haben dEUS ihr reguläres Set mit den Evergreens „Morticiachair“ und „Suds & Soda“, und „For the Roses“ ließ die Saallichter erleuchten. Puhh, rechtzeitig fertig, wird sich die LMH gedacht haben. Um 22 Uhr 30 ist Disco-Zeit, und wir müssen noch fegen und die Leute rausschmeißen.
Das war dann auch der Grund, warum Sennen schon um 19 Uhr 15 auf die Bühne mussten. Für Konzertabende schon eine ungewöhnliche Zeit. Sennen kommen aus Norwich und machen modernen Shoegaze (Shinsgaze heißt das Baby, habe ich gerade gelernt). Während ihres Sets musste ich an dunkle Wälder denken. Und an Slowdive. Der NME schreibt trefflich über die Band: “Named after a Ride song and prone to ethereal singing over cyclones of ear-splitting guitar, the only way Sennen could be more shoegaze is if they played gigs in Kevin Shields socks.” Dem ist nichts hinzuzufügen.
Setlist:
01. When she comes down
02. Instant street
03. Fell off the floor, man
04. Slow
05. Oh, you are God
06. Turnpike
07. The Architect
08. Favourite game
09. Nothing really ends
10. Bad Timing
11. If you don’t get what you want
12. The dark fits in
13. Morticiachair
14. Suds and Soda
Zugabe:
15. Smokers reflect
16. Little Arithmetics
17. For the Roses
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Fotos: frank@ipernity
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Archiv: dEUS – Köln, 14.04.2008
Archiv: dEUS – Melt!, 2008
dEUS, Editors, The Teenagers, Zoot Woman – Melt!, 18.07.2008
Der Andrang an innerdeutschen Grenzstationen zur Jahreswende 1989/90 kann nicht grösser gewesen sein als am Freitag im Melt! “check-in” Zeltchen. Ein Gedränge und Geschiebe aus allen Richtungen. Die Wellenbrecher verfehlten komplett ihre Wirkung. Veranstalter, das kann man besser machen! Auch der Sicherheit wegen! Genauso wie die katastrophale Parkplatzsituation. Wenn man weiss, dass man im Vorverkauf über 20000 Tickets abgesetzt hat – wie ein Parkplatzwärter als Entschuldigung(!) anfügte – dann sollte man entsprechenden Park- und Campraum zur Verfügung stellen. Dicker Minuspunkt!
Musikalisch starteten wir mit den letzten Klängen der Blood Red Shoes in das Festival. Das Duo aus Brighton spielte auf der Hauptbühne ein gutes, heftiges Set und begeisterte den noch spärlich angefüllten Platz voll und ganz.
In relativ kurzer Zeit haben sie es geschafft, sich aus den kleinen Klubs heraus auf die ganz grossen Bühnen zu spielen. Zu recht, denn das sie auch hier eine starke Präsenz zeigen können haben Blood Red Shoes beim Melt! eindrucksvoll bewiesen.
The “Oh Germany, we love Germany” Teenagers, die nächste Bands unseres Vertrauens, überzeugte in ihren 35 Minuten Festivalleben. Obwohl sie aus Paris kommen, wollen sie lieber Engländer sein und verpassen auch keine Gelegenheit, dies dem Publikum mitzuteilen (“We hate french!”) Musikalisch fahren sie mit ihren stark limitierten Gesangskünsten im seichten Fahrwasser des Pops der belangloseren Art. Gut genug für einen Festivalauftritt um 20 Uhr, wahrscheinlich zu substanzlos für mehr als einen Sommer Berühmtheit.
Als der Regen kam, liess Kate Nash auf sich warten. Nach über eine Stunde verriet uns ein Ansager den Grund: technische Probleme. (aha!). Nachher erfahre ich, dass die gute Kate öfter mal auf sich warten lässt. Scheinbar leichte Starallüren.
Wir liessen daraufhin Kate Nash im Regen stehen und schauten uns Zoot Woman im Gemini-Zelt an. Was soll man sagen, ein einziger Best-of Auftritt. All killers no fillers! Zoot Woman, it’s a physical feeling! Das Zelt bebte. Ihr Auftritt war der erste Höhepunkt des Melt! und die Band die erste persönliche Festivalentdeckung. Wir haben alles richtig gemacht!
Als dEUS gegen halb eins auf die Bühne kommen, durch Kate’s Verspätung ist der Zeitplan gehörig nach hinten gerutscht, hat der Regen aufgehört. Im Gegensatz zu ihrem Kulturkirchenauftritt im Frühjahr spielen sie nur Sachen vom neuen Album “Vantage Point”. Ausnahmen bildeten “Instant street”, was als zweites Lied direkt nach dem Opener
“Slow” kam, “For the roses”, “Theme from Turnpike” und das finale “Suds & Soda”, das ausufernd und selbstverliebt nicht enden wollte.
Sonst alles wie gehabt, Tom Barman gab den Chef, die Lichtshow eher düster und klar. Auch in diesem einstündigen Festivalset wussten dEUS zu überzeugen.
Doch eine Frage bleibt: Warum durfte Keyboarder Klaas Janzoons aus der Banduniform der schwarzen Oberteile ausbrechen und ein blaues Karohemd tragen? Hat Tom Barman scheinbar einen Moment nicht aufgepasst…
Den Abschluss des ersten Tages besorgten die Editors. Sie haben sich mittlerweile eine grosse Fangemeinde erspielt, der Platz vor der Mainstage füllte sich bei den ersten Klängen erheblich. Da die Aussentemperaturen doch eher Herbst als Sommer signalisierten, wurde es so denn auch – nicht nur ums Herz – ein wenig wärmer.
Apropos Intro. Nein, nicht die Zeitschrift, sondern die ersten musikalischen Lockrufe einer Band. Sie müssen bei Festivals ausdauernder sein als bei regulären Konzerten. Wie soll man es sonst schaffen, vom Pommesstand zur Bühne zu gelangen ohne das erste Lied zu verpassen? Das ist nahezu unmöglich. Daher: Liebe Bands, spielt Intros wie Kirchenglockengeläut am Sonntag morgen vor dem Hochamt. Lang, laut und leicht nervig! Nur so haben wir die Chance, alles von euch zu sehen!
Wie bei dEUS liessen auch die Editors keine Wünsche offen. Neben den Reissern aus den beiden Alben “The back room” und “An end has a start” spielten sie auch zwei neue Stücke.
Gegen drei Uhr beendeten die Editors den ersten Festivaltag mit dem obligatorischen “Fingers in the factory”.
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dEUS – Köln, 14.04.2008
“Sag, das es ein gutes Konzert war”, gibt mir meine Mitbewohnerin mit auf den Weg. Ist hiermit geschehen, denn es war wirklich ein guter, gelungener Abend gestern in der Kulturkirche in Nippes.
Mitten in einem Wohngebiet gelegen bietet die Kulturkirche gehobenes Musikambiente. Leider mit dem kleinen Nachteil, dass man als Auswärtiger mit dem Fahrzeug ewig lange nach einem Parkplatz suchen darf. Aber so lernt man die Einbahnstrassensysteme der Nachbarschaft kennen. Kann auch unterhaltsam sein, ist aber eher vertrakt; ein Parkplatz fand sich trotzdem.
dEUS, der Inbegriff von Indierock, gastieren in der Stadt. Da will, nein muss man dabei sein. Das denken auch andere, und so wundert es nicht, dass die Kulturkirche ausverkauft ist.
Um kurz vor acht ist das Kirchenschiff noch relativ leer. Wir positionieren uns im vordersten Bereich und warten. Der dritte Konzertbesuch vor Ort lässt Normalität aufkommen. Wir kennen die Kuppel, den Altarraum und die Liedertafeln an der Wand. Darüber müssen wir uns nicht mehr staunend unterhalten. Das machen die anderen. Wir warten einfach. Warten auf die Vorband. Die entert um kurz nach 20 Uhr die Bühne. Black Box Revelation ist eine 2-Mann Combo, ausgestattet mit Schlagzeug und Gitarre, und macht das, was man erwartet. Viel Gitarrenlärm mit scheppernd klingenden Drums. Mal mehr bluesig, mal nur rockig, mal Gitarrensoli. “Noch eine dieser vielen neuen 2er Kominationen” , denke ich. Nett, aber nicht spannend. Unterhaltend, aber nicht interessant. Der Unterschied zu den White Stripes und den Blood Red Shoes ist die Besetzung. Hier sind zwei Jungs am Werk, der weibliche Part fehlt. Die beiden kommen aus Belgien. “Live the duo is a runaway train that combines the best ingredients of idols like Led Zeppelin, The Datsuns, The Rolling Stones, Black Rebel Motorcycle Club and The Stooges.” Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Es ist laut. Die Kulturkirche scheint für diese Art von Musik nicht geeignet zu sein. Da es gerade mal halb voll ist, stimmt die Akkustik noch nicht. Es scheppert ordentlich. Später am Abend ist ist das anders. Dann ist es voll, der Sound zwar immer noch laut, aber allerbest.
Doch bis dahin wird noch eine gute Stunde vergehen.
Warum Umbaupausen mitunter so lange dauern müssen wie sie dauern, bleibt für immer ein Geheimnis, als um nach neun Uhr endlich vier Taschenlampenlichter dem Mischpultmann mitteilen, dass das Licht auszugehen hat und die 5 dEI die Bühne betreten. Die Band startet mit einem neuen Stück in den Abend. Von der neuen CD kenne ich nur die neue Single “The architect”, sonst nichts. Im Raum steht aber die eine, leicht negative Meinung, die ich zur neuen Platte gelesen habe. Ich nahm mir daher vor, heute Abend die neuen Stücke genauer zu behören. Die nächsten Minuten verliefen so, dass einem neuen Stück ein altes Stück folgte. “Sun Ra” war der zweite Track und erste bekannte des Abends. Es ist eines dieser typischen dEUS Stücke. Langsam und unschuldig schleicht es sich, um durch die immer stärker gesteigerte Unruhe und Zappeligkeit weiter und weiter nach vorne gepeitscht zu werden. Ein wundervolles Build-up Stück, das gestern leider nicht so recht in Fahrt kommen wollte, weil Tom Barman zwischendurch zweimal seine Gitarre wechseln musste und so ein entscheidendes Element im Song zeitweise fehlte.
Es sollte der einzige technische Defekt bleiben und den Abend nicht negativ beeinflussen. dEUS celebrierten eine gute Show, die Kulturkirche war ausser sich und liess sich nur zu gerne begeistern. “Instant street”, “Bad times”, “For the roses” (traditionell das letzte Stück des regulären Sets) liessen das Gotteshaus in seinen Grundmauern erschüttern. Dabei überrascht und fasziniert die Eigendynamik dieser build-up Stücke jedesmal aufs neue. Es ist schwer in Worte fassen, diese Stücke besitzen die Nervosität, Zittrigkeit und Hektik eines Junkies, die von Anfang an spürbar da ist, die man merkt, aber erst nach ein paar Minuten realisiert.
Die sich immer stärker zeigt und vordergründiger wird, bis sie nicht mehr zu halten ist und vollständig ausbricht. Bis dahin vergehen Minuten unendlicher Spannung. Man wartet und wartet, denkt “nun mach schon, hau’s raus”, wird immer wieder zurückgespuhlt und auf Pause gesetzt, bis der play Knopf entgültig gedrückt wird und es kein Halten gibt. Diametral dazu die Bühnenshow. Ist Tom Barman sonst eher der exaltierte Hampelmann, so verfällt er wie die gesamte Band in Bewegungsminimalismus, untermalt das Klangbild nicht mit Gesten. Die vier stehen nebeneinander. Von hinten mit hellem Scheinwerferlicht angeleuchtet erscheinen sie im Bühnennebel wie die apokalyptischen Reiter. Ein grandioses Bild.
Es wurden eine Vielzahl neuer Stücke gespielt. Und tatsächlich, man hörte live einen Unterschied, einen Stilbruch zum alten. Die neuen Sachen kommen eher poppiger und luftiger daher. Nicht so vertrakt und nervös. Nicht so energetisch und ruhelos. Mal schauen, ob sich dieser Eindruck beim hören der CD bestätigt, oder ob es ein, nur gelesene Kritik suggerierter, Eintagsfliegeneindruck ist. In einigen Tagen weiss ich mehr.
Als letztes Lied der Zugabe das unvermeidliche “Suds & Soda”. Immer noch hörbar, immer noch gut, immer noch frisch. Der Hit, der dEUS damals im Rest Europas bekannt machte und es auf MTV in die heavy rotation schaffte. Diese Geige! Einmalig! Jedemal, wenn ich dieses Stück höre, muss ich an ein Interview von Ray Cooks mit dEUS denken. Es war ihr erstes Live-englisch-Fernsehinterview, dEUS verstanden alles, konnten sich nur noch nicht so doll in englisch ausdrücken. Verstehen ja, sprechen na ja, das kennt wohl jeder. Es wurde ein sehr einfaches Frage-Antwort-Spiel. “MTV’s most wanted” hiess die Sendung damals.
Nach guten 90 Minuten war das Konzert vorbei. Glücklich und leicht erschöpft strömten wir aus der Kulturkirche. Es war warm und voll geworden im Laufe des Abends. Die frische Luft tut gut. Nicht wenige fahren jetzt noch Richtung Belgien nach Hause.
Hey, es hat sich gelohnt, den Weg auf sich zu nehmen!
Wir sehen uns auf dem Melt!
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