The Walkabouts – Travels in the Dustland

The Walkabouts -Travel in dustlands

The Walkabouts are pleased to announce October 21, 2011 as the European release date for their highly anticipated new album Travels in the Dustland – the group’s first new release in six years.

Für mich sind Chris und Carla die Walkabouts. Oder die Walkabouts sind Carla und Chris, wie man es nimmt. Stimmt doch gar nicht, werden jetzt Musikkenner aufstöhnen, die Walkabouts sind doch eine Band, in der Carla Torgerson und Chris Eckmann zwei von sechs Musiker sind. Richtig, passt schon, und um es zu komplettieren: neben den beiden spielen derzeit bei den Walkabouts Terri Moeller, Michael Wells, Glenn Slater und Paul Austin. Wobei es aber so ist, dass Chris und Carla die beiden Hauptakteure und einzig verbliebenen Gründungsmitglieder der Walkabouts sind.
Chris und Carla allein sind aber auch ein Spin-off der Folkrockband aus Seattle (also der etwas anderen Seattle Band), das seit Mitte der 90er einige Alben veröffentlicht hat. Chris Eckmann und auch Carla Torgerson ganz allein veröffentlichen übrigens auch Alben, Chris seit 2000, Carla’s Soloalbum stammt aus dem Jahr 2004.
Darüber hinaus sind beide noch in unzähligen Nebenprojekten Nebenbands engagiert und machen so illustre Dinge wie einen Soundtrack für das slowenische Fernsehen. Der Walkabout- Kosmos scheint also groß.
Da wundert es nicht, dass es sechs Jahre gedauert hat, bis der Nachfolger von „Acetylene“ fertiggestellt wurde. „Travels in the Dustland“, so das neue Album, wird dieser Tage veröffentlicht.
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Judgement Night

Judgement night OST

Judgement Night.
Wieso jetzt ein paar Worte zu diesem Filmsoundtrack-Sampler?
Meine Gedankengänge sind manchmal etwas verquer, haben Sprünge und bringen mich von Höckchen auf Stöckchen.
Judgement Night – zum Töten verurteilt, so der offizielle Titel. Den Film zur Musik habe ich nie gesehen. Aber da bin ich nicht alleine. Es war, wie man so sagt, ein Flop. Da konnte auch Charlie Sheens Bruder als einer der Hauptdarsteller nichts retten.
Warum geht’s?
Vier Freunde wollen mit ihrem Wohnmobil zu einem Boxkampf fahren. Da auf dem Zufahrts-Highway ein großer Verkehrsstau herrscht, beschließen, sie, die Schnellstraße zu verlassen und durch ein „verrufenes“ Wohngebiet zu fahren. Natürlich geraten sie hier zwischen die Fronten eines Bandenkrieges, als sie eine angeschossene Person entdecken und diese versorgen.

Klingt unglaublich spannend, oder?!
Was der Plot nicht halten kann, reißt aber der Soundtrack wieder raus. Judgement Night, der Soundtrack, ist ein Knüller! Ein Konzeptalbum, das HipHop und Indierock verbindet.
Crossover, die Verschmelzung von Rock und HipHop, war 1993 extrem angesagt. Bands wie Faith no more, die Chili Peppers oder Living Colour hatten mit ihrem Funk Metal Charterfolge erzielt, und bevor Rage against the machine, Body Count oder hierzulande Such a surge, Urban Dance Squad oder die unsäglichen H-Blockx aufkamen, warf Epic diesen Bombast-Soundtrack auf den Markt.
Aber wie komme ich gerade jetzt drauf. Rap-Rock ist doch schon lange durch.
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Luscious Jackson – Fever in fever out

Luscious-Jackson Fever in fever out.jpg

Dieses Album sollte jeder kennen. „Fever in fever out“ ist eines der herausragenden Alben der 90er. 1996 erschien es auf Grand Royal, dem Label der Beastie Boys.
Die Girlie Band Luscious Jackson, die ursprüngliche Formation bestand aus Jill Cunniff (Gesang, Bass), Gabrielle Glaser (Gesang, Gitarre), Kate Schellenbach (Schlagzeug) und Vivian Trimble (Keyboards, Gesang) benannte sich nach dem Basketballspieler Lucious Jackson der Philadelphia 76ers. Der Center spielte bei den 76ers von 1964 bis 1972 und war Mitglied der 67er Meistermannschaft. Im Eastern Conference Finale besiegten sie die seinerzeit als beste Mannschaft der Welt geltenden Boston Celtics in fünf Spielen.
Konsequenterweise verbargen Luscious Jackson ihre Basketballkenntnisse, indem sie einfach ein „s“ in den Vornamen einfügten. Oder, um es mit Wikipedia schöner zu formulieren: „they chose their name as inspiration from Lucious Jackson.“
Luscious Jackson waren die erste Band, die auf Grand Royal gesignt wurden. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass Kate Schellenbach Anfang der 80er Schlagzeugerin der Beastie Boys war, vielleicht gefiel den drei New Yorkern aber auch der Sound ihres weiblichen Pendants.
Denn obwohl überall von der Alternative Rockband Lucious Jackson geschrieben wird, sind die vier Damen eher eine Crossover Band. Und so passten sie gut zu den Beastie Boys und zu deren Label. Weiße New Yorkerinnen machen Pop, der nach Neneh Cherry klingt. Das gibt’s doch nicht, das passt doch nicht. Herrje, was für Zeiten damals. Weiterlesen

The bewitched hands – Birds & Drums

The Bewitched Hands -Birds & DrumsIm Sommer hörte ich die EP einer französischen Band, die gar nicht französisch klang. The Bewitched Hands nennt sich das Sextett aus Reims, das mir mit Hard to cry den Überhit einer Woche lieferte. (Ich habe oft Überhits, eine Woche „Überhit sein“ ist herausragend.). In diesen 6 Minuten zeigten The Bewitched Hands alles, was in einen tollen Song gehört.
„Hard to cry“ ist auch auf ihrem Debütalbum. In der sogenannten Album Version nicht weniger herausragend als auf der EP. Einzig und allein, man erkennt es gar nicht sofort. Denn um diesen Song herum liegen noch so viele weitere Überhits, dass „Hard to cry“ nicht auffällt. Es ist einfach da und reiht sich ein in die Schlange der großen Songs auf diesem Album. „Sahara Dreams“, „Sea“ oder „Work“, um hinten anzufangen. „Happy with you“ oder „Birds & Drums“ um vorne zu beginnen.
The Bewitched Hands a.k.a. „The Bewitched Hands on the top of our Heads“ liefern auf „Birds & Drums“ 13 wirklich sehr, sehr gute Songs ab.
Songs, die nach Folkpop klingen. Erstmal.

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Slut – For exercise and interference EP

Slut - free epMit Slut bin ich nie so richtig warm geworden. Warum das so ist, verstehe ich gerade dieser Tage nicht wirklich?
Ihr Debütalbum “For exercise and amusement”, das Mitte der neunziger Jahre veröffentlicht wurde, hat nämlich sehr viel von der Notwist’ischen Schwere und Gelassenheit, die mich so sehr begeistern kann.
So müsste es eigentlich nur zu logisch sein, dass ich auch die Ingolstädter Band toll finde, oder zumindest etwas besser kenne.
Aber Pustekuchen.
Ich erinnere mich an den ein oder anderen Auftritt als Vorgruppe, mehr blieb nicht, zu mehr Erinnerung reicht es nicht.
Bis ich vor einigen Tagen eine Email erhielt. Die ersten beiden Alben der Band, “For exercise and amusement” (1996) und “Interference” (1998) werden dieser Tage wiederveröffentlicht.
Als digitales Lockmittel gibt es aus diesem Grund seit Kurzem eine EP zum freien Download. Fünf Songs, jeweils zwei von den beiden Alben, plus einem Console Mix.

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The strange death of liberal England – Drown your heart again

TSDOLE - Drown your heart againThe strange death of liberal England.
Oh Mann, was für ein Name. Das tippen dauert schon Sekunden, und das aussprechen erst. Da ich das Zehnfingersystem nicht beherrsche, und beim paste & copy immer c und v verwechsle, nutze ich doch lieber das bekannte Bandkürzel: „TSDOLE“.
„TSDOLE“ sind eine englische Band. Aber keine Popband. Eher eine Rockband.
Adam Woolway (Gitarre, Gesang), Andrew Wright (Bass), Andrew Summerly (Schlagzeug), Kelly Jones (Glockenspiel, Hintergrundgesang) und William Charlton (Gitarre, Schlagzeug) gründeten sich 2005 in Portsmouth.
„Drown your heart again“ ist ihr zweites Album (nach der 8 Songs umfassenden EP “Forward March!”) und die englische Presse schreibt u. a. folgendes:

” They sing songs in shouty, American-accented unison about wars, graves and solitude over thudding pianos, growling basslines, and relentless percussion, bringing to mind the anarchy of Pixies and the strange pastoralism of British Sea Power.”

Oder:

„Intellecto-situationists The Strange Death Of Liberal England are here to distract us from the earthly pleasures of The Twang. And prevail they shall – mainly because they sound like Arcade Fire with tattoos and have a singer so dreamily effete he makes Neil Young seem like a car wash worker” – (NME)

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