Itunes and I
Und ich habe mich immer gefragt, wer braucht das eigentlich, Itunes! Macht es nicht viel mehr Spass in einen Plattenladen (hätte man früher gesagt, heute heisst es Saturn) zu gehen, durch die Gänge zu schlendern, sich CD Cover anzugucken, Cd’s anzuhören und dann drei bis fünf zu kaufen, im Auto die Knisterfolie abzuknibbeln, zu verzweifeln, weil sie sich nicht auf einmal entfernen lässt, und auf der Rückfahrt nach Hause im CD Spieler zu hören? Ja, sage ich, ich brauch keine Download Portale, ich brauche Plattenläden!
Dachte ich. Dachte ich bis gestern, als ich gepeinigt vom Besuch des “Simon, die alte Frau van Cleef und ich” Fesrtivals dazu gezwungen wurde, über Itunes einen Livemitschnitt aller Bands käuflich zu erwerben. Na gut, leg ich mal schnell nen Account an, ist ja nicht schwer. Dann CD ausgewählt und in den Einkaufswagen gelegt. Und jetzt? Wie geht’s weiter? Wo ist der Einkaufswagen. Ich finde ihn nicht. Wo ist er? 10 Minuten später hatte ich ihn dann entdeckt, versteckt hinter einem Pfeilchen, quasi als Unterordner des Music Stores. Gut, Daten kaufen und downloaden. Mmmmhhh, mpeg4 Format, kann ich
das als Wave brennen? Vielleicht hier aus Itunes heraus? Ja es geht! Wunderbar! Dann schnell mit der CD in den CD-Spieler. Sie läuft! Astrein!!! Fix Lied 9 angeskippt, und Olli Schulz erzählt seine lustigen
Geschichten….
Soll ich gleich noch mehr kaufen? Ist ja so einfach, ein Klacks, und irgendwie muss ich auch gar nichts bezahlen…..das aber auch nur irgendwie!

