Babymarkt und BurgerKing

Gestern bot sich mir die Möglichkeit, einen Baby-Markt von innen zu besichtigen. Verdonnert zum Kauf eines Gutscheins fuhr ich also in dieses Einkaufsparadies aller Jungeltern und Grossmütter. kaum war ich im Laden, ärgerte ich mich schon über die langen Schlangen an den beiden Kassen. Ich wollte nicht den ganzen Abend hier verbringen, sondern nur kurz besagten Gutschein kaufen und dann wieder ab – mit einem Umweg über Burger King – nach Hause. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich, halt, es sind gar nicht so viele leute vor mir, die Länge der Schlange hat einen anderen Grund: Kinderwagen! Ich habe noch nie so viele Kinderwagen (mit Inhalt) pro m² gesehen. “Interessant,” dachte ich, “und wie sie sich alle gegenseitig beäugten, diese Mütter: Na, hier hat’s mein Kind aber besser, oder: Das Spielzeug hätt’ ich ja nicht gekauft. Schadet das nicht eher als es nützt.” So halt.
Nachdem ich eine Weile so dastand, bemerkt ich ein zweites Phänomen: diesen leicht süsslichen, unbeschreibbaren Geruch / Duft. Woran erinnerte er mich bloss? Richtig, Anna’s Wickelecke, da roch’s genauso, wenn eine neue Windel fällig wurde. Nur hier roch / duftete der gesamte Baby-Markt, nicht der Wickelraum! Aber wahrscheinlich war ich der einzige, dem dies auffiel.
Auf dem Rückweg dann der geplante Zwischenstopp im Schnellrestaurant. An einen Tisch in meiner Nähe setzten sich die Jungeltern, die im Baby-Markt vor mir an der Kasse standen. Das Resultat nach wenigen Minuten, eine umgekippte grosse Cola, ein falsches Spielzeug im Kinder-Menüe und deswegen
ein quengelndes Kind.
Der Junge bekam schon im Baby-Markt nicht das Spielzeug, was er haben wollte. Alles richtig gemacht?