The Shins

Die Shins sind zurück. Das gefällt mir. Nach fünf Jahren und einer gefühlten Ewigkeit erscheint in diesem Jahr ihr neues Album “Port of Morrow”. Ich bin sehr darauf gespannt, am Wochenende habe ich Zeit und werde es mir kaufen. “Wincing the night away” und „Chutes too narrow“ liefen bei mir rauf und runter. Zwei tolle Alben, die so wunderbar in die Zeit passten. James Mercer’s Broken Bells Zwischending kam da leider nicht ran.
Gerne erinnere ich mich auch an ihre beiden Kölner Konzerte, obwohl – wie ich gerade nachgelesen habe – das letzte in der Live Music Hall zwar gut, aber nicht überragend gewesen sein muss. Die Shins seien irgendwie langweilig, schrieb ich seinerzeit. Als Begründung galt, dass die Shins zu fröhlich seien.
Komische Gedanken, du uns damals beschäftigten und interessante Thesen, die daraus entstanden. Denn eigentlich sind die Shins traumhaft und vielleicht schauen sie ja wieder vorbei, damit ich meine Livemeinung revidieren kann. Bis es soweit ist, muss dieses Live on Letterman Konzert reichen. Gleich nach der Werbung:
Live from New York’s Ed Sullivan Theatre on Tuesday, March 20, 2012.

Der Rest von Port Of Morrow aber präsentiert die Shins in einem anderen Licht: „It’s Only Life“ schmeichelt sich derart gefällig in die Gehörgänge, dass der kritische Indie-Fan zunächst „Ausverkauf!“ schreien möchte. Doch dann entfalten die sanften Falsettgesänge ihre Wirkung und treiben Tränen selbst in hinter Hornbrillen versteckte Augen: „You used to be such a little lion / Before you got into all this crying“. (musikexpress)

Und noch ein Zitat:

The Shins sind nur was für Erwachsene.

Sagt die Welt. Also die Zeitung. Na, denn möchte ich erwachsen sein!

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