Cage the Elephant

Cage The Elephant.
Diese Band könnte mir gefallen. Noch muss ich den Konjunktiv verwenden, da ich erst einen Song der amerikanischen Band gehört habe. Den aber gleich fünfmal in den letzten zwei Tagen. Der Grund ist schnell erzählt: “Shake me down” läuft auch auf 1live.
Es ist Freitagvormittag und ich fühle mich an Nirvana erinnert. Nicht wegen des Sounds, der erinnert stärker an die 90er Jahre Flaming Lips zu ihrer „Transmissions from the satellite heart“ Zeit, sondern eher wegen irgendwas anderem. Ich glaube, es ist die Grundattitüde, die mir spontan zusagt. „Shake me down“ klingt so toll gleichgültig und dahingeschnorrt wie die Songs dieser Seattleband Anfang der 90er. das gefällt mir und weckt natürlich meine Neugierde.
Als ich wenig später nach Cage the Elephant binge, lese ich Sachen wie:
„Das US-Quintett um die Brüder Matt und Brad Shultz hantiert zwar mit dem nihilistischen Lärm der Grunge-Ära, verzichtet aber auf deren lähmende Depressionen. Stattdessen mischt die Band auf ihrem Zweitwerk “Thank you, happy birthday” fiese Verzerrer-Attacken unerwartet mühelos mit tanzbarem Indie, leichtgängigem Surf-Pop und verträumtem College Rock. Bubblegum-Noise käme als Bezeichnung für diesen Sound wohl grob hin, der sich ganz offensichtlich nicht für Szene-Integrität interessiert, sondern vor allem eines will: Spaß haben.“ (plattentests.de)
Nun denn, in “Thank you happy birthday” scheint alles drinzusein. Ich lass mich mal überraschen.
In den Staaten sind Cage the Elephant schon groß.
Dort erschien ihr zweite Studioalbum “Thank you, happy birthday” am 11. Januar 2011 und stieg auf Anhieb auf Platz 2 der Billboard 200 ein. Die Billboard 200 Chart basiert ausschließlich auf den Verkaufszahlen von physischen und digitalen Alben und EPs in den USA. Es ist die offizielle US-amerikanische Album-Hitparade, die vom Magazin Billboard veröffentlicht wird. Auch wenn es mir eher gleichgültig ist, wo in welchen Charts welches Album platziert ist, ein Interessenmerkmal ist eine solches Ranking allemal. Und Platz zwei für eine mehr oder weniger unbekannte Band nicht schlecht.
Für zwei Jahre zogen die ursprünglich aus dem beschaulichen Kentucky stammenden Brüder Matt und Brad Shultz, Jared Champion sowie Gitarrist Parish und Bassist Tichenor nach London, um dort Großstadtluft zu schnuppern und um ihr Debütalbum „Cage the Elephant“ aufzunehmen. Das erschien vor zweieinhalb Jahren und ging gänzlich an mir vorbei. Mit ihrem Zweitling sollte mir das nicht passieren.
Ach ja, „Thank you, happy birthday“ erscheint bei uns ….vorgestern.
Sehtest:
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