
Die Stars sind gesetzt. Punkt. Selten hat mich eine Band so vom Fleck weg begeistert wie diese kanadische Band. Als ich war Jahren dieses Video sah, dieses Konzerte besuchte und dieses Album hörte, war es um mich geschehen.
In Amy Mullen verliebte ich mich sofort und die Songs der Stars sind aus meinem Berg an Lieblingssongs nicht mehr wegzudenken.
2010 brachte nun „The five ghosts“, ein Album über Geister. Zumindest im Opener „Dead hearts“ werden die Spukgestalten mit dem bandtypischen Duettgesang zwischen Amy Mullen und Torquil Campbell thematisiert. Da auch die nächsten vier Songs sehr gut sind (die übrigen Songs sind nur noch gut), ist es nicht sehr verwunderlich, dass sich dieses Album in den TOP 10 wiederfindet.
Ach, die Stars wissen einfach gute Popsongs zu schreiben und mit Amy und Torquil haben sie die Schlüsselpositionen Gesang und Rampensau einfach zu gut besetzt.
Bei den Stars bin ich kritikresistent!
The Five Ghosts setzt den Hang des kanadischen Quintetts zur intensiven Dramatik fort. „Dead Hearts Are Everywhere“ heißt es im Opener, dem Song in dem die Stars gleich ihre Trumpfkarte ausspielen: Der bittersüße Junge-Mädchen-Gesang von Torquil Campbell und Amy Millan. Allerdings singen die Beiden nicht nur einfach so zusammen, vielmehr treten sie in einen direkten Dialog, stellen Fragen und geben Antworten, ergänzen sich und sprechen sich Mut zu.
Eingebettet ist das Ganze in meist üppige Instrumentierungen. Ein bisschen mehr Elektronik hat man aufgefahren. Synthie-Flächen stapeln sich additiv übereinander (He Dreams He’s Awake), schrammen haarscharf an der Reizüberflutung vorbei (We Don’t Want Your Body) und schaffen es irgendwie, sich als watteweiche Popsongs dem Ohr anzuschmiegen (Fixed).
Das Tracklisting des Albums liest sich wie folgt:
01) Dead hearts
02) Wasted daylight
03) I died so I could haunt You
04) Fixed
05) We don’t want your body
06) He dreams he’s awake
07) Changes
08) The Passenger
09) The last song ever written
10) How much more
11) Winter bones
Sehtest:
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