Moon Visionaries

Ein Video war schuld daran, dass ich diese Band entdecken musste. “Moon Visionaries”, Band des Tages am 22.07. 2010 im NME, “unsigned Band of the week” bei BBC 6. Aha, normalerweise gebe ich nicht viel auf den schönen britischen NME Yellow Press Hype, aber eine kleine Restneugierde blieb doch, und so bemühte ich flink Google, um zumindest ein paar Songs ausfindig zu machen.
Keine 1000 mySpace Freunde haben sie, was kein Qualitätsurteil darstellt, beileibe nicht, und fünf Songs zum anhören finde ich.
„In the green room“ und „120 years of travel“ lassen mich weiterforschen. Ein Oasis Schlagzeug hatte ich schon bei „Mr Hollywood“ rausgehört, aber stop: die Moon Visionaries erinnern nicht weiter an die beste Band der Welt. Das hier läuft in eine andere Richtung. Spätestens beim einsetzenden Bass wird dies klar. Das kann man unten nachhören. Ihre Musik ist anders, hat viele Vergleichspunkte, kreiert jedoch ihren eigenen Stil. Der ist eher zurückhaltend, wenig dramatisch und weder Hurts-cool noch Manchester-tanzbar.
Die durchgängige Northern Soul Grundstimmung, die ich sehr oft heraushöre, lässt bei den Moon Visionaries nur coolen britischen Pop zu. Mit ein bisschen Kula Shaker und Cornershop Reminiszenzen und Strokes Gitarren.
Ach, jetzt hab ich doch wieder Schubladenvergleiche bemüht. Und die stimmen wahrscheinlich noch nicht einmal.
Die Moon Visionaries im Einzelnen sind: Greg Dearing, Marco Proietti, Mitch Stone und Andrew Tipler. Bisher haben sie noch keinen Plattenvertrag, noch kein Album. Bei den tollen Songs, die man bisher im Internet hören kann, sollte das aber nur eine Frage der Zeit sein. Das alles ist sehr ausbaufähig. Da könnte was kommen!
Ob es für mehr reicht, wird man dann sehen. Mir gefällt dies alles so, wie es ist.
“Moon Visionaries describe themselves as writing, ‘indie-pop-walking-down-the-street-rock kind of songs’.
Na dann mal los. Das Video zu Mr Hollywood ist unbedingt großartig.
Sehtest:
Moon Visionaries @ myspace
Moon Visionaries@ home
Moon Visionaries@ facebook


Das hast Du schön geschrieben, Paracetamol! Moon Visionaries sind in der Tat spitze!