Lovers love haters – EP

Lovers love haters Nicht mehr brandneu, aber egal! Wer kennt – noch – The Organ?!
Leider viel zu früh – und damit stehen sie in die Fußstapfen weiterer prominenter Frauenbands, siehe Elastica und Sleater Kinney – löste sich die kanadische Band vor einigen Jahren auf.
Interne Streitigkeiten, so die Angabe eines Grundes. Erfolglosigkeit konnte es nicht sein, den just in dem Moment, in dem das 80er Waverevival langsam startete, waren The Organ da. „Grab that gun“, ihr Langspieldebüt aus dem Jahr 2004 fand bei vielen jubelnden Anklang. Mit einprägendem Gesang, melancholischen Texten und smith-esken Gitarren wehklagten sich Katie Sketch, Jenny Smyth, Debora Cohen, Shmoo Ritchie und Shelby Stocks durch die Songs sich. Indiepop. Geschichte. 2006 lösten sich The Organ auf.
Ende letzten Jahres nährten sich erste Gerüchte über eine quasi Nachfolgeband. Debora Cohen, ehemalige The Organ Gitarristen, rief Lovers Love Haters ins Leben. Und was soll ich sagen, der Klang der ersten Töne der EP ist wohlvertraut und mutmachend. Vieles erinnert an The Organ. Ach, eigentlich alles. Find ich toll, Organ 2.0. Im Gegensatz zu vielen anderen Bandplagiaten stört mich dies hier überhaupt nicht.
Die Lovers love haters EP umfasst sechs wunderbare Songs. Da Debora Cohen noch kein Label für ihr projekt gefunden hat, ist die EP über ihre mySpace Seite zu beziehen. $13 die sich lohnen. Ein Album ist irgendwie in Planung, vielleicht findet sich dann auch ein Label…

Viel Spaß beim hören.
Das Tracklisting des Albums liest sich wie folgt:

1) Dead End Trail
2) Poison
3) Sitting Still
4) Sounds And Silences
5) Skin and Bones
6) Stop Me

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