DJ Hell – U can dance

Alice in Chains - Black gives way to blueDancemusik bei pretty-paracetamol?! Was ist los?
Nichts ist los, ich mag so was auch und unter uns: Irgendwie ist Helmut Geier ja Indie. Was jetzt wie eine Rechtfertigung klingt, soll keine sein. Wohlgemerkt, meine Neigung zu diesem Musikgenre ist gering und es braucht schon das gewisse Etwas, um zu gefallen. Euro-Dance hat das nicht. Soweit die Abgrenzung.
DJ Hells letztes Projekt hat das gewisse Etwas. Die Zusammenarbeit mit Bryan Ferry zum Beispiel.
Die Stilikone der 80er, der 1971 Roxy Music ins Leben rief und Anfang der 80er in der Hochphase der New Romantic und Wave Erfolge feierte, zusammen mit dem bestgekleideten DJ des Planeten. Geht mehr an Stil und Ästhetik? Geht mehr an gewissem etwas?
Nein, und daher ist „U can dance“ auch etwas für mich.
2006 begann das „Projekt“. Hell und Ferry trafen ursprünglich zusammen, um einen alten Roxy Music Song neu zu interpretieren. Aus Gründen, die ich nicht kenne, wurde daraus nichts. Stattdessen entstand „U can dance“, das auf Hell’s letztem Album „Teufelswerk“ veröffentlicht wurde. Das habe ich gelesen, denn das Album besitze ich und werde es mir wohl auch nicht zulegen. Aber die Single, die hat mir jemand geschickt und dazu kann ich was sagen. Also, neben dem eigentlichen Track gibt es noch verschiedene Remixe und das sehr gelungenen Video. Insgesamt sechsmal “U can dance“. Insgesamt 54 Minuten.
Als Remixer standen der Detroiter Carl Graig, Tim Goldsworthy und die Simian Mobile Disco Gewehr bei Fuß. Mehr oder weniger haben sie an de Song herumgebastelt. Goldsworthy hauchte etwas mehr Wave hinein, die SMD implantierte Electrokrams. Es mag für jeden etwas dabei sein, zur Tanzflächenekstase lädt am dollsten das Simian Mobile Disco Ding ein.
Kaputtzukriegen ist der Track dadurch nicht. Ach, der Song ist toll!

Viel Spaß beim Hören!

Video:

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