The xx
Von Zeit zu Zeit werden Wellen losgetreten. In der Natur ist hierfür die Erde verantwortlich, die mit einem kurzen Schütteln Tsunamis auslösen kann, in musikalischer Hinsicht versucht oftmals das englische Musikboulevardblatt NME, diese Rolle zu übernehmen.
Der letzte große Hype sind, oder waren, The xx, eine vierköpfige junge Band aus einem Londoner Vorort. Noch bevor die Band ihr Debütalbum “XX” veröffentlicht hatte, kürte der NME ihren minimalistischen Sound zum “InSound” der Stunde. Auf der Insel werden sie entsprechend abgefeiert, bei uns rangieren sie noch in der Rubrik Geheimtipp.
Ich habe The xx auf meiner letzten Autofahrt erst so richtig kennengelernt. Dreimal habe ich ihr Debüt durchgehört, anfangs mit mittlerer Skepsis und kleiner Abneigung (ich hatte etwas Schmissigeres erwartet), doch als ich den Autoschlüssel aus dem Zündschloß zog, war ich ein großer Fan. Das Album zwang mich, es bis zum Ende zu hören und so noch einige Minuten im geparkten Wagen zu verbringen.
„XX“ ist ein grandioses Album. So minimalistisch, so herbstlich, so anmutend. Und es hat die besten zwei Albumfinishern, die ich je gehört habe. Will sagen, ich keine kein zweites Album, auf dem die letzten beiden Songs so herausragend gut sind, wie auf diesem Album.
Schöner Nebeneffekt: Endlich eine Band, die ich im CD Regal unter X einordnen kann!
Track 10: Night Time
Track 11: Stars
The xx auf Deutschlandtour:
13. Okt. 2009 Berlin
14. Okt. 2009 Hamburg
15. Okt. 2009 Köln
16. Okt. 2009 München
02. Nov. 2009 Stuttgart
03. Nov. 2009 Frankfurt


Toll und absolut süchtig machend. Hatte die CD seit Ende Juli und die in der Folge auf Dauerrotation, was mich anfangs noch irritiert hat, da die Musik einfach so minimalistisch ist, dass es mir echt seltsam vorkam, dass man die dennoch so oft auf Rotation laufen haben kann
All das ging mir genauso. Dann bis im Luxor, sag ich mal.