The last Moonwalk
Michael Jackson 1958 – 2009
Gestern fand die offizielle Trauerfreier für Michael jackson im Los Angeles „Staples Centre“ statt. Hier übte Michal Jackson die letzten Tanzschritte für seine geplante Comeback Show „This is it“, hier spielen die Los Angeles Lakers, die gestern durch Koby Bryant und Magic Johnson vertreten waren.
Ich glaube, vor ungefähr 20 Jahren waren MJ’s Songs mir wichtig, als ich von seinem Tod erfuhr, hatte ich in den ersten Momenten einen Kloß im Hals.
So saß ich gestern Abend vor dem Fernseher, CNN guckend und gepackt von den einzelnen Reden und Auftritten verschiedenster afroamerikanischer Künstler, dass ich gar nicht merkte, wie die Zeit verging.
Dass das Ganze zeitweise eine starke Verknüpfung von Show und Andacht war, nun, so ist das in Amerika. Nicht wahr Herr Usher. Ich kenne natürlich die Beziehungen der einzelnen Personen zu MJ nicht, ich glaube aber, dass nur Menschen gesprochen hatten, die wirklich was zu sagen hatten und nicht solche, die nur da waren, weil es dazugehört, da zu sein. So erzählten der Motown Gründer und Smokey Robinson über die musikalischen Anfänge, Martin Luther King III über die Bedeutung der Figur Michael Jackson für die afroamerikanische Gesellschaft und Brooke Shields über das Leben als Kinderstars. Waren die beiden wirklich so dicke Freunde?
Wie es sich für eine Trauerfeier gehört, herrschte über die schwierigen Momente seines Lebens schweigen. Störaktionen gab es auch keine, so dass die 3000 Sicherheitskräfte in der Halle nicht zum Einsatz kamen. Es war eine respektvolle Veranstaltung.
Eine Frage bleibt mir: Wie wichtig war denn nun Michael Jackson, wie stark war sein Einfluß auf das Leben der afroamerikanischen Kultur? Welches Video hätte MTV sonst als erstes Video eines afroamerikanischen Künstlers gezeigt, wenn es Thriller nicht gegeben hätte?
[video]http://www.youtube.com/watch?v=H0mcxmCGetI[/video]
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