Grammatics

Nein, keine miesen Kalauer über schlechtes Deutsch und seine Folgen. Dafür bin ich nicht sattelfest genug im korrekten Anbringen von Genitiv und Dativ, im fehlerfreien Umgang mit Präpositionen und Co.
Die Aufmerksamkeit in den nächsten Zeilen gilt voll und ganz der kurzen aber knackigen Existenz der Band Grammatics und nicht meinem überaus respekteinflößenden Deutschlehrer (“Das was bedenke, doch mehr bedenke das wie.”) aus vergangenen Tagen.
Durch Zufall las ich in einem Tweet von Sky Larkin, die, nebenbei bemerkt ganz fleissig twittern, dass die letzte EP der Grammatics kostenlos verfügbar sei. Und da ich erst neulich in einem Magazin in der Rubrik „unterschätzte Bands“ etwas über genau diese Band gelesen hatte, fügte sich mal wieder eins zum anderen. Ich suchte ein wenig umher und versuchte, nähere Informationen über diese Band zu erhaschen.
So fand ich einiges, die ärgerlichste Nachricht jedoch war diese: Aufgelöst! Die Grammatics haben sich im Herbst letzten Jahres aufgelöst. Eine EP, so lese ich weiter, haben sie noch veröffentlicht, eine Abschiedstour gespielt, das war es.
Und just erst in diesem Moment entdecke ich die Band. Tja, wer zu spät kommt, … . Weiterlesen

Moon Visionaries

Moon Visionaries

Ein Video war schuld daran, dass ich diese Band entdecken musste. “Moon Visionaries”, Band des Tages am 22.07. 2010 im NME, “unsigned Band of the week” bei BBC 6. Aha, normalerweise gebe ich nicht viel auf den schönen britischen NME Yellow Press Hype, aber eine kleine Restneugierde blieb doch, und so bemühte ich flink Google, um zumindest ein paar Songs ausfindig zu machen.
Keine 1000 mySpace Freunde haben sie, was kein Qualitätsurteil darstellt, beileibe nicht, und fünf Songs zum anhören finde ich.
„In the green room“ und „120 years of travel“ lassen mich weiterforschen. Ein Oasis Schlagzeug hatte ich schon bei „Mr Hollywood“ rausgehört, aber stop: die Moon Visionaries erinnern nicht weiter an die beste Band der Welt. Das hier läuft in eine andere Richtung. Spätestens beim einsetzenden Bass wird dies klar. Das kann man unten nachhören. Weiterlesen

Beady Eye

Nach dem sehr spektakulären Ende der größten Band der Welt vor einem Jahren kurz vor ihrem Auftritt beim Pariser Rock en Seine, haben sich die hoch talentierten Gitarristen Andy Bell (ich sage nur Ride und Hurricane No 1) und Gem Archer (Heavy Stereo) mit Chris Sharrock (der seit 2008 auch für Oasis schlagzeugte, zuvor bereits bei den La’s und Lightning Seeds) und Liam Gallagher (war früher auch bei Oasis) zu einer neuen Band zusammengetan: Beady Eye.

Seit einigen Tagen ist ihre erste Single “Bring the Light” im Internet greifbar. (Mittlerweile wohl leider nicht mehr als freier Download).
Typisch britische Popmusik. Oasis ohne Noel Gallagher. Oder Oasis, wie es Bruder Liam gerne gehabt hätte.
Ob Beady Eye die logische Fortsetzung dieser Band werden bleibt abzuwarten. Ich hege schon mal Zweifel. Obwohl, wenn Andy Bell viele Songs und Liam wenige schreiben darf, sollte es klappen. Ein Album soll Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden.

Nichtsdestotrotz werden sie nächstes Jahr in Köln spielen, genau am 14. März in der Kölner Live Music Hall. Da muss man ich natürlich hin. Der Vorverkauf beginnt diesen Freitag.

Sehtest:

„Give me some light, give the light, yeah give me some light, give me some light“
(The Verve – Sit and wonder)
Beady Eye @ myspace
Beady Eye @ home
Beady Eye @ facebook

The Polyamorous Affair

Die acht Minuten 27 sollte man sich nehmen, um sich in aller Ruhe das neue Video der Band The Polyamorous Affair anzuschauen.
The Polyamorous Affair sind Eddie Chacon und Sissy Sainte-Marie. Ursprünglich kommen sie – so mein erster schneller Eindruck – aus der Dance-Elektro-Ecke. Also aus Berlin, wo sie derzeit auch tatsächlich leben.
Ihre bisherigen Singles „New York City“, „Babayaga“ oder „White hot magic“ lassen einiges darauf deuten. Allesamt sind sehr modern, sehr stilsicher und zeigen eine Band, die Wert auf große Bilder und tolles Design legt. Das gefällt mir schon mal sehr.

Zugegebenermaßen entdeckte ich diese Dinge zufällig beim durchklicken ihrer Videoliste. Der eigentliche Aufhänger, mich mit dem deutsch-amerikanischen Duo näher zu beschäftigen, waren die bereits oben zitierten acht Minuten 27 der neuen Single „Softer and softer“.

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Her name is Calla

Hallo Sophie,
Hab recht vielen Dank für deine Email. Fast wäre sie dem Spammonster zum Opfer gefallen. Ich konnte sie gerade noch vor dem verschlingen retten. Zu meinem Glück. Deiner netten Anfrage möchte ich gerne nachkommen. Ich bin sehr angetan von eurem musikalischen Schaffen. Euer Video, du hattest in der Mail einen Link hinterlegt, gefällt mir sehr.
Leider hattest du nicht viel mehr über euch geschrieben, über eure Band, eure Musik. Aber das Internet weiß viel und Google liefert Bruchteile dieses Wissens auf Suchanfrage. Entdeckt habe ich dann dies:
Du spielst in einer Band namens „Her name is Calla“. Ein interessanter Name, der natürlich Fragen aufwirft. Da erzähl ich dir bestimmt nichts neues. Ihr macht Post-Rock, aber das wusste ich ja schon.
Neben dir spielen in „Her name is Calla“ noch Thom Corah (Klavier, Trombone), Michael Love (Bass), Tom Morris (Gitarre, Gesang) und Adam Weikert (Schlagzeug und anderes). Du selbst spielst Violine und bist Linkshänderin.
Ihr seid die Stammformation, die gelegentlich um ein Akkordeon / Trompete (gespielt von Sophie Barnes), eine Blockflöte (Ola Szimdt), ein Cello (Dave Dhonau) und Kindergeschrei ergänzt wird.
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The hundred in the hands

The Hundred in the Hands, ein Duo aus Brooklyn.
Bei Tonspion kann man sich ihre Single „Dressed in Dresden“ besorgen. Dieser tolle Song befindet sich auf der EP „This desert“, die im Frühjahr diesen Jahres erschien und im übrigen sehr viel Lust auf mehr macht. Eleanore Everdell und Jason Friedman, die beiden sind „The Hundred in the Hands“, machen diesen typisch modernen „Indiepop meets Elektro“ Kram. Tanzbar klingt das, und poppig.
Seit ich letzten Donnerstag Mount Kimbie im Vorprogramm von The xx gesehen habe, und ich mich auf dem Juicy Beats in Hundreds verliebte, hatte ich ja entschieden, mich ein wenig in die Elektroecke zu bewegen. Eine Gegend, in der ich immer mal wieder vorbeischaue, mich aber nicht wirklich auskenne. Da kommen THITH gerade recht, dieses Gebiet näher zu erkunden, passen sie doch haargenau in dieses Schema.
In diesen Tagen erscheint ihr selbst betiteltes Debütalbum „The Hundred in the Hands“. Kaufen? Unter diesen Gesichtspunkten definitiv.

Sehtest:

The hundred in the hands @ myspace
The hundred in the hands @ home
The hundred in the hands @ facebook

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