Marie Fisker

Dänin. Aufgewachsen und wohnhaft in Kopenhagen. Ihr Debütalbum „Ghost Of Love“ erschien vor über einem Jahr. In Dänemark, nicht hierzulande. In unseren Regionen ist Marie Fisker weitestgehend unbekannt. Doch das muss sich ändern. Jetzt und sofort. Der erste Schritt: „Ghost of love“ wird in einigen Wochen auf Cargo Records veröffentlicht.
Bis dahin bleibt noch ein wenig Zeit, sich auf YouTube oder MySpace mit der Künstlerin auseinanderzusetzen. Wer dies macht, wird mit wunderbaren, spärlichen, behutsamen und feinen Songs belohnt. Alternative-Folk, Rock. Einiges erinnert an PJ Harvey oder Cat Power, womit ich Marie Fisker den Menschen, die besagten Sängerinnen nahe stehen, unbedingt empfehlen möchte. Alle anderen sollten aber auch mal klicken.
Marie Fisker wurde 1976 in Kopenhagen geboren. Anfang 2000 richtete sie sich ein Studio im Zentrum von Kopenhagen ein. Dort komponierte sie Lieder, nahm Demos auf und lud Musiker ein, sie im Studio zu begleiten. So entwickelte sich ein eigener musikalischer Klang, der auch ihr Debütalbum prägt, das Marie zusammen mit Schlagzeuger Jakob Høyer (ex-The Raveonettes) produziert hat.
Toll ist auch ihre Zusammenarbeit mit Anders Trentemøller. Auf der Single Sycamore Feeling seines zweiten Albums „Into the great wide yonder“ singt Marie in atemberaubender, Sandoval-esker Schönheit. Das Video selbst ist überdies von besonderer, dunkler Eleganz.

[...] 365 Tage hintendran. Und so lernte ich Marie Fisker nicht über ihre Musik kennen, sondern durch ihr Projekt mit dem Techno Produzenten Anders Trentemøller. Ihre eigenen Songs folgen erst jetzt, einige [...]
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